The Dark Times

Die Zaubererwelt befindet sich im Jahre 1977 also im 7. Jahr der Rumtreiber. Komm in unsere Welt und sieh sie dir an!
 
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 Schulbeginn

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Valentin Riddle
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BeitragThema: Schulbeginn   So Jul 07, 2013 4:08 am

Das Licht der Kerzen, welche über den vier langen Haustischen schwebten, tauchte die große Halle in einen warmen Glanz. Draußen musste ein Unwetter toben, denn an der magischen Decke jagten düstere Wolken einander gleich einer großen Hatz.
An einem fünften Tisch vor Kopf hatten die Lehrer und der Leiter der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei, Albus Dumbledore, Platz genommen. Seine unergründlichen, blauen Augen blickten der Masse der hereinströmenden Schüler gelassen entgegen, während neben ihm seine Stellvertreterin, Minerva McGonagall, und der Hauslehrer Slytherins, Horace Slughorn, in ein Gespräch vertieft waren.
Trotz der Rivalitäten ihrer beiden Häuser kamen die Lehrer miteinander aus, zumal Slughorn keinesfalls Aversionen gegenüber den Schülern anderer Häuser zum Ausdruck brachte.
Nach und nach nahmen die Jungen und Mädchen Platz, die Auswahlzeremonie für die Neuen sollte bald beginnen, vermutlich überquerten sie grade in strömendem Regen den windgepeitschten, dunklen See, dachte Valentin Riddle.
Riddle. In seinem siebten Jahr galt er als einer der talentiertesten Magier überhaupt, war ein begnadeter Quidditch-Spieler, Jäger, und Kapitän der Slytherins. Sechs Jahre hatten sie den Hauspokal gewonnen, sechs Jahre den Quidditch Pokal – würden sie es auch dieses Jahr schaffen? Seit Jahrhunderten hatte es kein Haus geschafft den Pokal mehr als sechs Jahre in Folge einzuheimsen. Nicht dass Valentin sich diese Frage gestellt hätte, es war absolut undenkbar dass sie nicht gewannen.
Es war ein offenes Geheimnis dass er mit Lord Voldemort verwand war, jenem Magier der die Zaubererwelt zu spalten drohte. Gefürchtet, geachtet, verhasst, bewundert. Die wenigsten wussten wie es um das Verwandschaftsverhältnis der Beiden bestellt war, doch allein die Tatsache dass sie verwandt und Voldemort der vielleicht einflussreichste Zauberer außerhalb des Ministeriums war färbte auf den Jungen ab.
Eine weitere starke Auffälligkeit war sein Äußeres. Sein volles, silbernes Haar schimmerte im goldenen Licht der Kerzen, seine schneeweiße Haut schien das Licht zu reflektieren. Valentins Mascara glitzerte. Lila Liedschatten mit Shining-Effekt, dezent dunkel umrandete Augen – das ein oder andere Mädchen wäre neidisch auf seine Schminkkünste gewesen, war es vielleicht sogar.
Tiefvioletter Lippenstift, passend zur Farbe seiner funkelnden Augen, rundete das exzentrische Erscheinungsbild des Schulsprechers ab. Manche hätten von „Transsexuell“ gesprochen. Nicht dass es viele gewagt hätten Riddle derartiges ins Gesicht zu sagen, man wusste nie so genau wie er reagierte, und es war bekannt dass der ungewöhnliche junge Mann sehr gemein werden konnte. Ob als Schulsprecher oder Schüler – die wenigsten legten sich grundlos mit ihm an, und er wurde allseits respektiert.
Von seiner Größe her etwas über dem Durchschnitt war Valentin sehr schlank, geradezu filigran gebaut. Seine Haut makellos, die Gesichtszüge geradezu feminin schön. Das Haar lang, reichte über seine Schulterblätter hinab, fiel seinen Rücken herunter wie ein silberner Schleier. Eng sitzende Umhänge betonten seinen Körperbau.
Unter dem Umhang jedoch war seine Kleidung sehr viel ausgefallener. Gerade trug der Neffe Voldemorts schwarze Kniestrümpfe aus feinster Seide, zusammen mit schwarzen Lederschuhen, Silberschnallen, selbstverständlich, und deutlichem Absatz. Die Absätze erzeugten ein feines Klacken auf dem Steinboden der großen Halle. Eine Art schwarzer Rock – ebenfalls Seiden – verhüllte den Bereich zwischen Leiste und Oberschenkelansatz, so dass ein guter Teil oberhalb der Knie entblößt wurde. Ebenfalls nackt war Valentins Bauch, bis hinauf zum Brustbein, wo ein, natürlich schwarzes, Top begann, welches ungewöhnlich asymmetrisch geschnitten war.
Freilich war davon nichts unter dem langen Umhang zu sehen, doch hätte man Riddle, ohne Umhang, ohne weiteres für ein Mädchen halten können, ein laszives dazu.
Gelassen glitt der Schulsprecher den Tisch seines Hauses, Slytherin, entlang, wie üblich umgeben von einer Traube Bewunderer, unendlich gelangweilter Miene und abwesendem Blick. Er hasste Menschenansammlungen und verachtete Speichelleckerei, gleichwohl er es als selbstverständlich betrachtete dass die anderen ihn verehrten, war er doch ein in jeder Hinsicht überlegenes Wesen.
Es war nur natürlich vergöttert zu werden wenn man einem Engel glich.
Huldvoll nickte der Junge dem ein oder anderen zu, ignorierte geflissentlich schmachtende Blicke, quittierte sie höchstens mit einem gnädigen Blinzeln.
Nicht nur Schüler und Schülerinnen seines eigenen Hauses waren dem Bann des Halbveela erlegen, besonders die Ravenclaws, aber auch einige Hufflepuffs und einige wenige Gryffindors gehörten zu seinem „Fanclub“ – den es natürlich nicht in dem Sinne gab.
Erst als Valentin seinen Platz erreichte veränderte sich sein Gebaren um einen Deut – ihm gegenüber saß Severus Snape, einer der ganz wenigen Menschen die Riddle als Freund betrachtete. Ihre Freundschaft beruhte auf gegenseitigem Respekt und der Tatsache, dass Snape ihm nicht folgte wie ein törichter Welpe. Ihr Interesse für Alchemie war eine der Gemeinsamkeiten, ebenso die Abneigung gegenüber vielen Menschen, respektive das Vorziehen von Einsamkeit.
Severus war der erste den der Schulsprecher mit Worten grüßte, seit er die Halle betreten hatte. Die Stimme des androgynen Jungen war ebenso undefinierbar geschlechtslos wie der Rest seiner Erscheinung, zart, einer feinen Silber Glocke gleich, schwebten die Worte: „Guten Abend, Severus.“, dahin.

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BeitragThema: Re: Schulbeginn   So Jul 28, 2013 9:33 am

Es war endlich wieder soweit. Die junge Lehrerin, die still zwischen den anderen erzählenden Lehren saß, begann nun sehnsüchtig ihr zweites Jahr an der Hogwartsschule. Doch dieses Jahr war ein Besonderes. War sie letztes Jahr nur Lehrerin für Geschichte der Zauberei, ein Fach was sie selbst schon in ihrer Schulzeit fasziniert hatte, so hatte sie es dieses Jahr tatsächlich geschafft Hauslehrerin von Ravenclaw zu werden und für ihr Alter fand sie dies schon recht beachtlich. Allerdings würde sie auch selbst von sich behaupten das sie gegenüber anderen, die in ihren Alter waren, schon einiges voraus hatte. Sie hatte die Welt gesehen, hatte fremde Kulturen kennen und schätzen gelernt. Lernte deren Sprachen, setzte sich damit auseinander. Sie fand dieses Jahr nach der Schule sehr hilfreich und nicht nur weil sie dadurch in der Lage war 6 Sprachen fließend zu sprechen, nein es war mehr. Es half ihr eine ganz andere Sicht auf das Leben anderer zu haben, eine Sicht die nicht von Vorurteilen überhäuft war, es half ihr, ihre Toleranzgrenze zu erhöhen. Eine Toleranzgrenze die jedoch bei Schlammblütern sofort wieder aufhörte. Natürlich konnte sie es sich nicht anmerken lassen, es könnte im schlimmsten Fall ihr den Job kosten. Doch innerlich glaubte sie eh zu wissen das zumindest Dumbledore annahm das sie eine Anhängerin des dunklen Lords war.

Ruhig ließ sie ihre Blicke über die große Halle schweifen. Die Tische füllten sich langsam aber doch bemerkbar mit Schülern. Es sollte nun nicht mehr lange dauern bis man die Erstklässler hereinführen würde. Die Hexe, deren Name Sorcia Rutherford war, war sich sicher das diese nun voller Vorfreude und Aufregung vor den großen Toren der Halle warteten. Sorcia lehnte sich etwas entspannt zurück und schwelgte kurz in alten Erinnerungen. Es war ihr als wäre es gestern gewesen, dass sie selbst die aufgeregte kleine Erstklässlerin war welche es kaum erwarten konnte endlich in ihr Haus zu kommen. Und dann vergingen die Jahre wie im Flug. Es war eine sehr schöne Zeit in der sie eine Menge lernte, einige Freundschaften schloss und einige auch wieder verlor.

Plötzlich, so schnell wie sie in diese Erinnerungen fiel, entglitt sie diesen auch wieder. Ein weiterer Schüler betrat die große Halle und es war als wenn jegliche Aufmerksamkeit nun auf ihn überging. Von allen Schülern die Sorcia kannte war dieser eindeutig der seltsamste. Sah man ihn das erste Mal musste man tatsächlich kurz überlegen ob er weiblich oder männlich war. Die junge Lehrerin war sich nicht ganz sicher was sie von ihm halten sollte. Sie wusste das er ein sehr schwieriger Junge sein konnte, der absolut von sich überzeugt war und der, sollte er nicht einmal seinen Willen bekommen, sehr stark ausrasten konnte. Doch nicht nur dies machte ihn so unberechenbar. Nein, er war Voldemorts Neffe. Ein Detail welches Sorcia nur allzu gern ignorierte, aber welches sie auch mit Vorsicht genoss. Sie wusste, sollte nur ein falsches Wort zu Valentin hindurchdringen dann würde es auch zum dunklen Lord hindurchdringen. Und dies konnte fatale Folgen haben...
Um sich von den Jungen abzulenken ließ sie ihren Blick auf den Tisch der Ravenclaws gleiten und schaute wer von ihren Schülern schon alles Platz genommen hatte.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   So Jul 28, 2013 10:54 pm

Das letzte Schuljahr. Es war immer noch verrückt, wenn Remus so darüber nachdachte, dass er, James, Sirius und Peter es nun wirklich fast geschafft hatten. Manchmal hatte er es ja wirklich bezweifelt, dass sie so weit kommen und nicht von der Schule verwiesen würden. Sie hatten wohl das Büro des Schulleiters am meisten von allen Schülern von innen gesehen und sonst waren sie aber eher durchschnittliche Schüler. Aber im Endeffekt zählte es nur, dass sie nun im siebten Jahr waren. Ein wenig war er schon gespannt, was sich dieses Jahr alles ereignen würde, das musste er zugeben.
Dieses Jahr war er auch wieder Vertrauensschüler geworden, was ihn gefreut hatte. Damals in der fünften Klasse hatte es ihn noch gewundert - ein Werwolf als Vertrauensschüler! - aber Dumbledore hatte sicher seine Gründe gehabt und Remus hatte mittlerweile auch die eine oder andere Theorie. Lily Evans war damals auch mit ihm geworden, die beiden hatten sich gut verstanden. Nur eines beschäftigte ihn Lily mochte James nicht wirklich, seine Gefühle für sie gingen aber genau in die andere Richtung. Es war ein kleines Drama, Remus mochte Lily und innerlich hoffte er doch, dass die beiden ein Paar werden würden, denn sie passten wirklich zusammen, würde James nur nicht immer so arrogant sein.
Mit ruhigen Gang betrat er mit den anderen Schülern die Große Halle und schaute sich kurz um. Die Lehrer saßen schon alle an ihrem Tisch, in der Mitte natürlich niemand anderes als Albus Dumbledore. Remus mochte ihn, wirklich, und das lag sicher nicht nur daran, dass es ihm durch ihn ermöglicht worden war, Hogwarts zu besuchen. Sein haariges Problem wurde zum Glück geheim gehalten und die Rumtreiber schwiegen auch zu diesen Thema gegenüber anderen. Der letzte Vollmond war nun etwas länger her, daher sah er auch nicht mehr so fertig und ausgelaugt aus. Er hasste diese Zeiten und wenn er sie beenden könnte, würde er dies sofort tun. Aber Remus hatte nun eben keine Möglichkeit.
Der große Raum war mit schwebenden Kerzen ausgestattet, der Himmel wies ein paar dunkle Wolken auf, draußen tobte schließlich auch ein Unwetter. Für die Erstklässler war das sicher nicht angenehm, wenn sie mit den Booten das erste Mal Hogwarts zu Gesicht bekamen. Er konnte sich noch genau an seinen ersten Tag hier erinnern, es war unbeschreiblich gewesen und die ganzen neuen Eindrücke aufzunehmen ging nicht so schnell, wie man erwartet hatte.
Remus ging an einer Gruppe Hufflepuffs vorbei und zu dem Gryffindortisch hinüber. Die anderen hatte er auf den Weg aus den Augen verloren, aber sie würden sicher bald auftauchen. Er ließ sich auf eine der Bänke nieder und schaute sich kurz um, entdeckte aber noch kein bekanntes Gesicht, aber die Schülerinnen und Schüler von Hogwarts strömten ohne Unterbrechung in die Große Halle. Schon bald würde auch sicher die Einteilung der ersten Klassen in ihre Häuser beginnen.


Zuletzt von Remus Lupin am Fr Aug 02, 2013 11:13 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Di Jul 30, 2013 5:10 am

Als ich nach Hogwarts kam, ging ich zuerst in Richtung Eingangsbereich. Mein Falke Shadow kreiste viele Meter über mir im Himmel.  Ich musste zugeben er hatte echt ein schönes Gefieder.  Ich sah mich noch etwas um bevor ich dann das Schulgebäude betrat. Ich ging in die Große Halle. Ich sah zu den Kerzen die in der Luft schwebten. Natürlich wusste ich gleich das das Magie war. Ich hatte darüber gelesen.
Mein Blick schweifte durch den Raum.
Ich sah zu einem Jungen der schon auf einer Bank saß.  Ich setzte mich einfach zu Tisch und beachtete den Fremden nicht weiter. Die Schüler vereehrten ihn wohl, und das nur weil er Verwand mit Lord Voldemort war. Vielleicht hatten auch andere etwas angst. Ich schüttelte den Kopf nur und starrte aus dem Fenster. Es regnete in Strömen. Ich liebte Regen, es war beruhigend. Doch ich mochte dieses Wetter am meisten da es blitzte und donnerte. Früher bei meinen Nachbarn war es besonders lustig gewesen da die Kinder so angst hatten und sich im Zimmer ein schlossen.  So nett wie ich war stellte ich mich im Regen für eine halbe Stunde in den Regen sodass meine Haare mir im Gesicht hingen.
Dann war ich noch in den Schlamm gesprungen und hatte dann an dem Fenster der Kinder geklopft.  Die zwei haben so dumm geschaut das ich dann nochmal klopfte
Es war wirklich lustig die haben so geschrien das man es hätte bis ins Weltall hören können.  Die Mutter ist dann zu meinen Eltern gegangen und hat sich beschwert das sie mich doch in eine Psychiatrie fahren das ich meine kranke Art hier für schrecken benutzte. Später aber hatte die gute selbst angst vor mir.
Ich strich durch meine braunen Haare und legte meinen Kopf auf meine Arme und schloss die Augen und entspannte mich dann einfach.
Ich hörte die Schritte der Schüler.  Auch die Schwärmerei für einen über Riddle.  "Wie tief kann man nur sinken" flüsterte ich leise.  Es war einfach erbärmlich das sie ihn so anhimmelten.
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Fr Aug 02, 2013 11:29 am

Es war kaum zu glauben, dass das nun ihr letztes Schuljahr in Hogwarts sein sollte, vorausgesetzt natürlich, dass sich Lily keine Ausrutscher erlaubte. Aber die Rothaarige war keine Person, die zu solchen Taten neigte. Mit einem feinen Lächeln auf dem Gesicht betrat sie die große Halle und staunte einmal mehr über die verzauberte Decke, die den bewölkten Himmel von draußen perfekt abzeichnete. Ja, leider war James Potter immer noch in Hogwarts und war nicht von der Schule verwiesen wurden, doch Lily hatte beschlossen sich von diesem Umstand nicht die Laune vermiesen zu lassen und den heutigen Tag und das letzte Schuljahr in dieser Schule zu genießen. Hogwarts war für sie zu einem Zuhause geworden und es zu verlassen wird wohl unendlich schwer werden. Dieses Schloss hatte immer eine Art Unterschlupf für die Hexe dargestellt, besonders in den Zeiten, wo es zuhause unerträglich war. Seitdem Petunia aus dem Elternhaus ausgezogen war, war das Familienleben leichter, doch es schmerzte zu wissen, dass sie selbst an dieser Tatsache schuld war. Für ihre Schwester war Lily eine Missgeburt.
Lily steuerte selbstverständlich den Gryffindortisch an, grüßte dabei einige Mädchen aus Hufflepuff. Nur eine Sekunde schweifte ihr Blick zum Slytherintisch in der Hoffnung, dass dort Severus sitzen würde. Tatsächlich, der Schwarzhaarige saß mit seinen Hauskameraden an seinem Haustisch und plauderte etwas. Ein Funken Trauer loderte in ihr auf, doch Lily war imstande ihn im Keim zu ersticken und sich mit anderen Dingen abzulenken. Du bist nicht hierher gekommen, um Severus nachzutrauern, Lily, sprach sie zu sich selbst. Die Gryffindor vermisste ihren ehemaligen besten Freund sehr, doch sagen würde sie ihm das nie, besonders nicht seit er ständig mit den Schülern rumhing von denen man sagte, dass sie später Todesser sein würden. War Severus dabei einen gigantischen Fehler zu machen? Kaum merklich schüttelte sie den Kopf, denn das ging sie nichts an. Es war Severus‘ Leben, nicht ihres. Es war nicht ihre Sache, wenn er sich Lord Voldemort anschloss, um endlich Freunde zu haben. Ja, was interessierte es sie überhaupt?
Es waren noch nicht viele Schüler anwesend, am Gryffindortisch saß Remus Lupin zu Lilys Überraschung sogar ohne die anderen Rumtreiber, die sich sonst immer um den jungen Mann tummelten. Da James gerade nicht da war, ließ sich die Rothaarige neben ihrem Klassenkameraden nieder. „Hallo Remus“, meinte sie freundlich, denn sie mochte den 17-jährigen. Des öfteren hatten sie sich in der Bibliothek getroffen, wenn auch unbeabsichtigt. Sie hatte bemerkt, dass Remus ein sehr netter junger Mann war, wenn James und Sirius nicht bei ihm waren.  Lily überkreuzte die Beine und blickte einen Moment zum Lehrertisch. Wie jedes Jahr saß Albus Dumbledore bereits in der Mitte der Tafel und schien hellauf begeistert, während er mit Professor McGonagall plauderte. Manchmal war der ältere Mann der jungen Frau suspekt, doch er war weise, mächtig und herzlich, das wusste sie. Das Lächeln in ihrem Gesicht vertiefte sich etwas, ehe sie wieder Remus anblickte.
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Sirius Black
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BeitragThema: Re: Schulbeginn    Sa Aug 03, 2013 4:51 am

Als Sirius den ersten Schritt in die Halle tat, fing er an zu grinsen. Endlich war er zu Hause. Die Sommerferien waren schon in Ordnung, besser als die Vorherigen. Es waren die ersten Ferien ohne seine Familie und es hat sich gut angefühlt. Keine Streitereien, keine Vorwürfe, hätte er jeden Tag seine Freunde sehen können, wäre es perfekt gewesen. Aber dafür gab es Hogwarts und es war das letzte Jahr. Sirius grinste bei den Gedanken, denn das bedeutet die Rumtreiber müssen alles geben um das Jahr unvergesslich zu machen.
Bevor Sirius weiter durch die Halle ging, schaute er nochmal zurück. Er sucht James, aber von ihm war nix zu sehen. Sirius zuckte mit den Schultern. James wird sicher nachkommen, wenn er nicht schon sogar in der Halle war. Sirius prüfte nochmal, ob seine Schuluniform richtig saß, das bedeutete die Krawatte war nicht richtig gebunden und das Hemd hing lässig heraus. Als das alles stimmte, machte sich Sirius auf dem Weg zum Gryffindortisch.
Er schritt durch die Halle, vorbei an den schwebenden Kerzen und an eine Gruppe Mädchen von Hufflepuff, die kicherten als sie ihn sahen. Sirius bedankte sich mit einem Augenzwinkern, wodurch die Mädchen noch mehr kicherten. Er ging weiter. Einige Schüler grüßten ihn und Sirius erwiderte den Gruß mit einem Nicken. Er schaute kurz zur Decke und sah das sie bewölkt war. Sirius fand, dass es nicht zur Stimmung in der Halle passte, denn die war wirklich ausgelassen. Selbst die Lehrern unterhielten sich gelassen, bemerkte Sirius als er zum Lehrertisch schaute. Alle außer diese Rutherford, aber das wunderte ihn nicht. Diese Frau war ihm mehr als suspekt. Sie schaute nur durch die Halle und beobachtete die Schüler. Sirius ließ sie und sein Blick wanderte zum Tisch der Slytherins und was er sah, ließ in ihm Verachtung aufkeimen. Dort saßen Serverus Snape und Valentin Riddle. Sie unterhielten sich, aber als Sirius an ihren Tisch vorbei ging schaute Snape auf. Sirius wollte etwas sagen, aber im selben Moment schaute Riddle ihn an und es verschlug ihm die Sprache. Es war nicht das erste Mal, dass es geschah und Sirius konnte es sich nicht erklären was es war. Irgendwas hatte dieser Riddle an sich. Sirius schaute weg und erbickte Remus. Er unterhielte sich gerade mit Lily Evans, James große Flamme. Sirius setzte sich zu ihnen:"Hallo Lily" begrüßte er sie. Lily nickte ihm kühl zu und sprach wieder mit Remus. Ein leichtes Grinsen umspielte Sirius Mund und er freute sich dieses Jahr wieder zu sehen wie James versuchen würden ihr Herz zu erobern.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   So Aug 04, 2013 2:01 am

Remus war nicht sonderlich lange alleine am Gryffindortisch, denn schon bald entdeckte er Lily, die sich mit einem freundlichen Lächeln neben ihn setzte. Er erwiderte dieses Lächeln, auch sie war wohl ohne ihre Freunde hier angekommen oder hatte sie in den ganzen Tumult irgendwann verloren. Verwunderlich war dies nicht, denn erst jetzt füllte sich die Große Halle immer schneller, Schüler drängelten sich an die Bänke und versuchten noch einen guten Platz zu ergattern. Remus erkannte einige Gesichter wieder, aber die meisten waren aus seinen eigenen Haus.
Lilys Begrüßung drang zu dem 17-Jährigen durch und er wandte sich schließlich ihr zu. Sie hatte sich über die Ferien kaum verändert, viele nannten sie hübsch und freundlich. Was wohl dazu geführt hatte, dass James sein Herz an sie verloren hatte. Die beiden waren sich nicht in vielen ähnlich, daher hatte es Remus auch sehr verwundert, aber manche Dinge musste man auch nicht verstehen. "Hey.", begrüßte er das Mädchen ebenfalls, "wie waren deine Ferien?" Lily war ihm sympathisch, man konnte sich gut mit ihr unterhalten und dumm war sie auf keinen Fall. Hoffentlich würde es dieses Jahr mit James klappen. Wenn er nur daran dachte, wie er sie anhimmelte... ihn auf andere Gedanken zu bringen hatte sich manchmal wirklich als schwer gestaltet, aber die Rumtreiber hatten es immer wieder geschafft.
Apropos Rumtreiber, Sirius tauchte nun ebenfalls auf und setzte sich an den Tisch. Typisch Sirius, begrüßte er die Rothaarige, die ihn aber nicht wirklich beachtete. Sie mochte die beiden Jungs nicht, das war ihr anzumerken, ein bisschen konnte Remus es auch aus ihrer Sicht verstehen. Sie war sehr vernünftig, während vor allem James und Sirius immer den größten Scheiß anstellten. Er und Peter hielten sich da ein wenig mehr zurück. "Hey Sirius!", wandte er sich kurz an den Black. Er war letzten Sommer zu den Potters gezogen und nun in seine eigenen Wohnung. Eine gute Wendung seiner familiären Lage war das, seine Eltern waren enttäuscht von ihm weil er in Gryffindor war und so weiter und sofort - vollkommener Quatsch, wenn man Remus fragte. Aber das tat man eben nicht. "Hast du die anderen schon gesehen?", fragte er seinen gegenüber und meinte damit Peter und James. Die mussten sich auch noch irgendwo herumtummeln.
Kurz wanderte sein Blick zu Dumbledore, der die anwesenden Schüler mit einem angedeuteten Lächeln beobachtete. Er war wahrlich froh, ihn als Schulleiter zu haben, sie wären nur halb so gut weggekommen wie bei jemand anderen. Er musterte kurz die Lehrerschaft, aber er entdeckte kein komplett neues Gesicht, soweit es die Schnelle erlaubte. Aber sie würden sicher alle erfahren, wenn es eine Änderung im Kollegium oder anderweitig gegeben hatte. Auf Dumbledores Rede war er jedenfalls schon gespannt.

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Severus Snape
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mo Aug 05, 2013 7:50 am

Severus war einer der Ersten unter den Schülern, in der großen Halle. So konnte er nach und nach beobachten, wie die anderen hereinkamen, sich ihren Platz an den jeweiligen Tischen ihrer Häuser suchten und dort niederließen.
Das war es also, das letzte Schuljahr in Hogwarts.
Severus begann dieses Jahr mit gemischten Gefühlen. Es war nicht so dass er keine Pläne hatte, was die Zeit nach Hogwarts betraf. Aber es war ein Lebensabschnitt der zu Ende gehen würde. Und auch wenn er froh war Potter und Konsorten endlich los zu sein, so würde ihm dieses Schloss und die wenigen aber dennoch glücklichen Erfahrungen und Erinnerungen, die er damit verband fehlen.

Der Schwarzhaarige hatte in Hogwarts weitaus mehr gelernt als nur den Inhalt der Unterrichtsfächer. Er war nicht mehr der kleine unbeliebte, eigenartige – oder zumindest nicht mehr ganz so eigenartige - Junge, der verzweifelt Anschluss suchte. Und dessen einzige wahre Freundin ausgerechnet in dasselbe Haus, wie James Potter kommen musste. Gryffindor, warum musste es ausgerechnet Gryffindor sein? Anfangs hatte Severus noch gehofft sie könnten trotz allem befreundet sein. Doch die Kluft war immer größer geworden.

Der Slytherin konnte es kaum ertragen, als er zum ersten Mal gesehen hatte, mit welchem Blick Potter, die wunderschöne Lily Evans angesehen hatte. Dieser unheilbringende Gryffindor wollte sie doch nur, weil er sie nicht haben konnte. Weil sie nicht so einfach zu erobern war, wie seine anderen Verehrerinnen. Und das ertrug er offensichtlich nicht. Aber James würde sie nicht bekommen, um ihr das Herz zu brechen und seinem Ruf einmal mehr gerecht zu werden. Wenn Severus es erst einmal geschafft hatte und endlich ein mächtiger Schwarzmagier war, würde er sich Potter in den Weg stellen können und dieser würde sich von Lily fern halten. Severus würde nicht zulassen dass Potter diesem wunderbaren Geschöpf auch nur irgendwie wehtun würde. Plötzlich fühlte Severus unsägliche Trauer und Bedauern in sich aufsteigen.
Das hab ich ja schon übernommen. Ich hab sie verletzt, aber ich werde es wieder gut machen. Sie wird mir verzeihen, wenn ich stärker und mächtiger geworden bin als James Potter es jemals sein wird. Dann…

Doch plötzlich wurde Severus aus seinen Gedanken gerissen, als sich ihm gegenüber ein weiterer Schüler niederlies. Bevor er den Schüler ansah, erkannte er dessen glockengleiche Stimme.
„Valentin, guten Abend.“, antwortete Snape und nickte seinem Kameraden zu. Er freute sich ehrlich Riddle zu sehen. Ja wenn man es genau nahm, so mochte Snape den etwas eigenartigen jungen Mann sogar. Und er mochte nicht wirklich viele Menschen. Im Allgemeinen zog er es ohnehin vor allein zu sein. So fühlte sich Severus am wohlsten, weil er dann wusste wie er sich zu verhalten hatte. Er war es gewohnt allein zu sein. Viele Menschen auf einem Fleck gaben ihm das Gefühl von Unsicherheit und Kontrollverlust. Gerade deshalb schätzte Snape seinen Hauskameraden. Severus fühlte sich von Valentin verstanden, der es, trotz der Menschentraube, die ihm überall hin zu folgen schien, oder vielleicht auch gerade deshalb, vorzog allein zu sein, wenn dies möglich war.
„Das ist es also das letzte Jahr hier. Ich freue mich auf all die Möglichkeiten die wir danach haben werden. Wie waren eigentlich deine Ferien?“

Das Gesicht des Schwarzhaarigen war immer noch Valentin zugewandt, aber irgendwas hatte sich verändert und veranlasste ihn dazu für einen Moment seine Augen an Riddle vorbei sehen zu lassen. Ein unsichtbarer Dolch bohrte sich in Severus Herz als er nur für den Bruchteil einer Sekunde in Lily Evans wunderschöne grüne Augen sah. Es war so kurz dass er sich Sekunden später nicht mehr sicher war, ob er es sich nicht nur eingebildet hatte. Severus schloss nur kurz die Augen um sich wieder zu fangen. Er bezweifelte dass irgendjemand diesen Moment der Schwäche mitbekommen hatte. Außer vielleicht Valentin aber vor ihm war es ohnehin schier unmöglich irgendetwas zu verbergen.
Als Severus erneut einen Blick zum Gryffindortisch riskierte, sah er, dass Lily sich neben Remus Lupin niedergelassen hatte und er drängte die Eifersucht zurück, als er sah wie sie den Werwolf anlächelte. Immerhin besser als James oder Sirius, versuchte Severus sich innerlich wieder zu beruhigen.

Doch er hatte diesen Gedanken noch nicht zu Ende gedacht, da erblickte er auch schon einen der Beiden. Sirius Black. Verachtung spiegelte sich in dessen Augen wieder als er arrogant wie er war auf Severus herabblickte. Doch dann veränderte sich Sirius´ Blick und er wandte sich augenblicklich ab, um den Gryffindortisch anzuvisieren.
Severus indes schenkte seinem Gegenüber ein schwaches Lächeln. Sie hatten nie offen darüber gesprochen aber irgendwie hatten sie eine stille Übereinkunft getroffen. Ein Pakt oder ein Bund, der Severus garantierte, solang Valentin in der Nähe war würden die Rumtreiber es nicht wagen auf ihn loszugehen. Snape war unendlich dankbar für die diskrete Art, wie Riddle ihm die Rumtreiber vom Halse hielt. Severus selbst hatte es nicht sofort bemerkt, sondern erst nach langer Zeit. Valentin hatte nie damit geprahlt oder es offensichtlich gemacht. Niemals hatte Severus Grund gehabt sich klein und schwach zu fühlen weil Valentin ihn förmlich retten musste. Niemand stellte ihre Freundschaft in Frage und niemand würde es wagen zu sagen Severus würde ohne seinen Beschützer nichts sein. Ein einziger Blick Riddles reichte. Eine kaum merkliche Geste und schon waren sie eingeschüchtert. Das war peinlich und erbärmlich, nicht Severus, sondern Sirius, der es nicht mal wagte ihn und Valentin anzusprechen. Was aber auch sehr gut so war.
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Valentin Riddle
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Di Aug 06, 2013 12:50 am

Severus erwiderte Valentins Gruß ebenso förmlich, doch mit einem leicht spürbaren Lächeln in der Stimme. Valentins Denken kreiste um ihn selbst, doch er hatte gelernt gewisse emotionale Schwankungen bei Menschen wahrzunehmen die er besser kannte - sofern sie ihn interessierten. Severus war sein ältester Freund, und so registrierte Riddle nicht nur den freundlichen Tonfall sondern auch den Moment des Zögerns als sein Blick in Richtung des Gryffindortisches gefallen war. Der Erbe Slytherins nahm an das Severus Lily Evans erblickt hatte, seit dem Vorfall bei dem er sie „Schlammblut“ genannt hatte war die Freundschaft der beiden auf Eis gelegt. Natürlich, Severus war verletzt gewesen, beschämt, doch dies war kaum eine Entschuldigung. Obwohl Todesser gehörte der junge Zauberer nicht zu denjenigen die irgendeinen Wert auf den Blutstatus anderer legten. Es war ihm egal, seine Überlegenheit rührte nicht von seinem reinen Blut sondern seiner Brillanz.
Doch die Situation machte seinem Freund zu schaffen, das wusste er, und dies betrübte ihn. Es gab kaum etwas das er dagegen tun konnte, auch wenn Lily zur stellvertretenden Schulsprecherin ernannt worden war - den Mittelsmann konnte und wollte der selbstfixierte Slytherin nicht spielen.
Lily war gewiss ein hübscher Anblick, das war klar, intelligent schien sie auch und allgemein eine begabte Hexe, geradezu genial in Zaubertränke. Valentin hatte nichts gegen sie und war sich sicher dass sie zusammen arbeiten können würden wenn es notwendig war, auch wenn er keinen Anlass sah seine Stellvertreterin über die Maßen in seine Angelegenheiten einzubinden. Er war der Schulsprecher, nicht sie.
Er würde Severus nicht darauf ansprechen, wenn sein Gegenüber mit ihm reden wollte dann an einem Ort wo sie ungestört waren, und vermutlich wollte er darüber überhaupt nicht sprechen.
Seine violetten Augen glitten für den Bruchteil einer Sekunde von Snape und trafen den Blick Sirius Blacks der, vermutlich albern posierend, hereingekommen und an ihrem Tisch stehen geblieben war. Der Gryffindor schien etwas sagen zu wollen, doch kein Ton kam aus ihm heraus, er wandte sich ab und ging zu seinem Haus, wo er Lily und Remus begrüßte. Von den sogenannten Rumtreibern war nur Pettigrew stiller als Lupin. Der stets in sich gekehrte Vertrauensschüler ließ sich nur schwer provozieren und meist stand er schweigend dabei wenn James und Sirius "Unsinn anstellten" wie sie es nennen mochten, tatsächlich jedoch Regeln brachen und Mitschüler quälten, vor allem Severus, wenn Valentin nicht in der Nähe war.
Einzig und allein die Tatsache dass er nicht dumm war hielt Riddle davon ab die ganze Truppe umzubringen. Wie gerne er es getan hätte...doch derlei Tagträumereien führten zu nichts als das er schlechte Laune bekam, also richtete der Neffe des Dunklen Lords seine Aufmerksamkeit wieder auf seinen Freund, welcher ihn einige Momente zuvor nach seinen Ferien gefragt hatte. Eine harmlose, profane Frage, wäre es nicht um Valentin Riddle beziehungsweise seinen mächtigen Onkel gegangen mit dem er die Ferien verbracht hatte.
Das matte Lächeln Severus war vermutlich der Tatsache gewidmet dass Valentin, wie so oft, gedankenverloren vor sich hin gestarrt hatte, den Eindruck erweckend er habe nicht zugehört. Doch bevor Snape seine Frage wiederholen konnte öffnete Riddle den Mund: " Meine Ferien waren...unterhaltsam. ", seine feinen Lippen verzogen sich zu einem schmalen Lächeln, " Mein Onkel hat, bei all seiner Arbeit, die Zeit gefunden einige Tage mit mir zu verbringen, ansonsten bin ich gereist, es gibt so viele Orte welche einen Besuch lohnen. ", er ließ die Worte ausklingen. Natürlich erzählte er keine Details über das was sein Onkel und er gemacht hatten, doch er berichtete von den Pyramiden der Maya und den Drachen die dort lebten, magischen Wesen die für die meisten Zauberer nur Namen in Büchern waren, und anderen Wundern. Doch, es waren schöne Ferien gewesen.
Das Lord Voldemort die Ferien mit einigen Unterbrechungen gänzlich mit ihm verbracht hatte erzählte der Schulsprecher nicht, genauso wenig erzählte er von dem was sie getan hatten. Die Frage wie Severus Ferien gewesen waren sparte Valentin sich, es war ohnehin klar.
„ Ja…““, beinahe ein Flüstern, in einem Klang der bei einigen der sie umgebenden Mädchen und einem Schüler ein verzücktes Lächeln ins Gesicht zauberte, „Unser letztes Jahr…danach können wir endlich tun und lassen was wir wollen., eine Aussicht die den jungen Schulsprecher erfreute. Ein weiteres Jahr stand an, nicht mehr als Vertrauensschüler, was er einigermaßen gehasst hatte, sondern als Schulsprecher. Mehr Macht, mehr Verantwortung…doch viel wichtiger war dass er noch weiter aus dem Meer von gewöhnlichen Zauberern und Hexen emporgehoben wurde. Und natürlich dass er endlich auch Remus Lupin Punkte abziehen konnte.

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Zuletzt von Valentin Riddle am Di Aug 06, 2013 10:13 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Di Aug 06, 2013 8:59 am

" Ich hab keine Ahnung wo James und Peter sind. Ich hab sie das letzte Mal im Zug gesehen." antwortete Sirius auf Remus Frage, aber dieser blickte schon zum Lehrertisch und beachtete ihn nicht mehr. Lily gab sich große Mühe ihn zu ignorieren und Sirius versucht erst gar nicht ein Gespräch mit ihr anzufangen. Wäre eh sinnlos gewesen.
Er wusste sie konnte ihn nicht leiden und er war auch nicht scharf darauf das zu ändern. Lily mag zwar hübsch sein, aber Sirius gab sich lieber mit den Mädchen ab um deren Aufmerksamkeit er nicht kämpfen musste und davon gab es genug.
Sirius schaute noch mal zum Eingangsbereich der Halle und hoffte, dass endlich James kommen würde, aber er wurde enttäuscht. Es kamen viele Schüler, aber kein James . Peter war für Sirius nicht so wichtig. Wenn er ehrlich sein sollte, bemerkte er ihn manchmal gar nicht. Nur durch James und Remus war Peter bei den Rumtreibern und Sirius nahm es so hin. Peter war für ihn zu nervös, wenn sie irgendwelche Aktionen durchführten. Etwas womit Sirius sich nicht anfreunden konnte. Remus Art war zwar eher ruhig und vernünftig, auch wenn Sirius dies nie zugeben würde, aber genau diesen Gegenpol brauchte er. Man könnte es sich nicht vorstellen, welche Ausmaße einige ihrer Aktionen nehmen würden, wenn es Remus nicht gebe und sie zu Vernunft rufen würde.
Sirius schaute zu Remus, aber dieser schaute immer noch zum Lehrertisch und er wusste, er war weiter sich selbst überlassen.
Gelangweilt schaute er durch die Halle. Er sah Schüler von Ravenclaw und Huffelpuff, sah wie sie sich unterhielten und miteinander scherzten. Ganz langsam wanderte sein Blick wieder zu den Slytherins und er konnte sehen wie Riddle und Snape sich unterhielten.
Zorn stieg ihn Sirius hoch. Darüber das Sniefelus so gut davon gekommen war. Er spürte nur Abscheu für diesen Typen. Sirius wusste, dass James geliebte Lily mit Snape befreundet war und bei Gott, dass hatte er nie verstanden. Er vertraute dieser Langnase nicht. Zu viel gab er sich mit den schwarzen Künsten ab und die Freundschaft mit Riddle.... Es war ihm einfach nicht geheuer. Genau wie Riddle selbst. Es war nicht das erste Mal, dass es Sirius die Sprache verschlug, wenn er ihm begegnete und es trieb ihn in den Wahnsinn, dass er es nicht erklären konnte. Nicht mal bei einen wirklich hübschen Mädchen reagierte Sirius so. Er war immer gefasst, aber nicht bei ihm.... Sirius merkte, dass er sich in seinen Gedanken verlor und holte sich schnell in die Realität zurück. Er schaute noch einmal zu Snape und schwor sich dieses Schuljahr macht er Schniefelus zur Hölle.
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Di Aug 06, 2013 7:22 pm

Ich sah aus dem Fenster. Naja eher sah ich gedankenverloren raus. Ehrlich gesagt hasste ich es wenn es so überfüllt war. Ich seufzte kurz und stand dann auf von meinem Platz. "Immer soviel Leute aufeinmal wie ich das hasse" sagte ich leise.
Ich ging an den anderen vorbei und setzte mich vor den Eingangsbereich hin. Zum Glück hatte ich ja eh noch einen Block und Schreibzeug dabei.
Ich entschloss mich erst mal einen Brief zu schreiben da mir langweilig war. Ich dachte nach wie ich anfangen sollte. Nach knapp 30 Minuten war ich fertig. Ich würde den Brief erst später abschicken.
Ich nahm ein neues Blatt und einen Bleistift. Ich sah mich um, da ich nicht wusste was ich zeichnen sollte. Mein Blick fiel auf mein Armband das eine Schlange darstellte die in den Schwanz biss. Ich sah es mir genau an und begann zu zeichnen. Zu mir drangen paar Stimmen, aber die interessierten mich nicht. Jedenfalls hatte ich hier meine Ruhe vor dem ganzen Getümmel im Großen Saal. Ich sah wieder auf mein Armband. Ich hatte mir noch nie Gedanken gemacht was das überhaupt bedeutete. Vielleicht Unendlichkeit oder so ähnlich. Ich sah kurz in den Saal. Alle kannten sich wohl gut. Ich zuckte mit den Schultern. "Bleib ich lieber Einzelgängerin" sagte ich leise und wendete mich wieder meiner Zeichnung zu, da ich noch nicht fertig war und lediglich den Schlangen Körper gezeichnet hatte fing ich noch mit dem Kopf an. Ich streckte mich kurz und ließ meinen Kopf an der Wand ruhen. Ich musterte einige Schüler die rein und raus liefen. Ich schloss meine Augen, ich gehörte definitiv nicht wirklich an diesen Ort. Hier waren sie alle so normal wie es ging, da war ich genau das Gegenteil von den ganzen Leuten. Ich war eher die Aussreißerin. Ich stand auf und ging dann wieder rein und setzte mich wieder auf meinen Platz und legte gelangweilt meinen Kopf auf den Tisch und blendete die Gespräche ganz aus.
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James Potter
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mi Aug 07, 2013 2:18 am

Ein matter, doch einladender Schimmer bahnte sich seinen Weg durch die Massen der Schüler, welche noch immer im Begriff waren in die Halle zu strömen, doch schien es bereits schon so als wären es die letzten späten Nachzügler, die sich darum bemühten schnell zu ihren rechtmäßigen Plätzen zu kommen. Die im gegensatz zur großen Halle nichtige, kleine Eingangshalle, mündete direkt an das majestätische Tor der großen Halle. Nur spärlicher Kerzenschein, von einigen der uralten Kerzenständern beleuchtete das kalte Gemäuer, welches das seichte, warme Licht kaum zu reflektieren schaffte. Als der großgewachsene Gryffindor sich nun dem gigantischen Portal näherte wirkte er ausgesprochen entspannt. Sein Blick war bestimmt und von sich überzeugt, als er die Halle betrat. Ein winziges Grinsen erfüllte seine markanten, männlichen Gesichtszüge, als er im Schein der flackernden Kerzen über die Halle sehen konnte. Nichts hatte sich verändert und James Potter, stolzer Kapitän der Gryffindor Quidditchmannschaft spürte ein Gefühl der Behaglichkeit seinen Körper durchfluten. Nach den langen Wochen der Ferien, getrennt von seinen Freunden war er glücklich alles so wieder zu finden wie er es auch verlassen hatte. Der Anblick der Halle war herzlich und willkommenheißend und hüllte ihn in eine euphorische Glückseeligkeit, die er niemals zugegeben hätte. Wie automatisch ging er Richtung Gryffindortisch. Alle Tische waren belagert von Schülermassen. Die kleineren fuchtelten aufgeregt auf ihr zweites oder dritten Jahr mit den Händen in der Luft umher, als sie ihren Kameraden höchst wahrscheinlich von ihren Ferien berichteten. Doch wie immer wurden sie gekonnt von James ignoriert, als sie leise zu tuscheln begannen. Worüber wusste er sowieso nicht. Klar, er war Gryffindors Käpitän und noch dazu berühmt für die Untaten, die er mit seinem geschätzen Freund Sirius durchführte. Die Blicke, die ihn zu seinem Platz begleiteten interessierten ihn nicht und so sah er, wie immer darüber hinweg. Egal von welchem Haus man auch der Quidditchkapitän war, man konnte jede haben und dessen war sich auch James aufrichtig bewusst. Schon von weitem begannen seine Augen amüsiert zu funkeln, als er endlich Sirius und Remus erblickte. Da waren sie, in alter Blüte und schienen sich, abgesehen von winzigen Kleinigkeiten nicht verändert zu haben. Sirius, wie man es gewohnt war, hatte seine Uniform nur mäßig angezogen und Remus, seiner Vorbildfunktion bewusst sah in seiner Uniform vorbildlich aus. Es gab schon ein eigenartiges Bild ab, wie die beiden dort zusammensaßen.
"Hey!" machte sich der Gryffindor schon von weitem bemerkbar, ehe er zu der kleinen Gruppe stieß.
"Ich hätte mir noch ein bisschen mehr Zeit lassen sollen, ich bin ja noch gar nicht zu spät! Ich schwöre es euch! Dieses Jahr bin ich voller Zuversicht, dass wir den Quidditchpokal gewinnen werden! Ich werde es dieser Ratte von Riddle zeigen!" ohne lange zu zögern quetschte er sich zu seinen Freunden auf die Bank, ehe er auf die Bankreihe gegenüber sah und seine Augen die atemberaubende Schönheit Lilys erfassten. Ihr Haar fiel ihn zart über die Schultern und im Schein der tausenden Kerzen schien es wie Glut zu erglühen.
"Lily..." sein Blick fixierte sie. Diese grünen Augen ließen ihn verrückt werden. Ihre Gesichtszüge waren weich, wie die eines Engels und passten einfach einmalig zu ihrer Gestallt. Es gab nich viele Schülerinnen, denen sogar die grobe Schuluniform schmeichelte, aber sie war eindeutig eine der wenigen. Genießend ließ er seinen Blick auslassend über ihren Körper streifen.
"Wie waren deine Ferien?" fragte er sie harmlos. Nur ein winziger Moment. Ein winziger Moment in dem sein Blick an ihr vorbeiglitt und an dem Slytherintisch hängen blieb. Der Augenblick wurde zur Ewigkeit, als er Snapes stechenden, vor eifersucht triefenden Blick auf sich spürte. Ein bereitwilliges, sich bewusstes Grinsen erfasste ihn, als er vielsagend zurückstarrte, bevor er sich wieder der rothaarigen Gryffindor zuwand.
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Valerie Philbrick
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mi Aug 07, 2013 9:21 am

Der ganze Rawenclawtisch erstreckte sich in Heiterkeit und Frohsinn. Ausgelassene Gesichter, freudestrahlend und voller Begier auf das nächste Schuljahr. Nur ein Gesicht schien rein gar nichts davon teilen zu können. Mit gelangweiltem Blick schaute Valerie Philbrick über die lange Tafel. Von rechts und links überall Gespräche darüber welche neuen wissenschaftlichen Errungenschaften über die Ferien erlangt worden waren und welche bahnbrechenden Bücher man gelesen hatte. Das lange, glatte pechschwarze Haar fiel Valerie über die Schultern, als sie, die Beine überschlagen sich umschaute. Hier musste es doch irgendwas geben, was ihr diese unendlich erscheinende Langeweile vertreiben konnte. Doch nichts. Wo sie hinsah. Sie spürte wie sich ihre innere Anspannung immer mehr aufbaute. Der Drang darach endlich etwas tun zu können. Nervös trommelten ihre Finger auf der jahrhundert alt scheinenden Holzplatte. Wenn sie dieses unnötige Getuschel der anderen noch weiter aushalten müsste würde sie verrückt werden! In ihr kochte das Verlangen nach Beschäftigung. Sie wollte nich warten. Sie wartete bereits ihr gesamtes Leben. Anfangs war es noch aushaltbar in den Schlafsälen der Ravenclaws gewesen. All die fleißigen Schüler, die lernten und lernten und lernten. Alle. Alle taten exakt das gleiche. Doch besonders in letzter Zeit war die Zeit in dem engen Gemeinschaftsraum nicht auszuhalten gewesen. Wie konnte man so ruhig und gelassen lernen. Den gesamten Tag! Wie konnte man so eintönig sein, so teilnahmenslos, so.... so.... normal! Es regte sie auf, besaßen diese Wesen gar keine Individualität mehr? Genervt stütze sie den Kopf auf ihre Handfläche. Ihre Augen wanderten durch den Raum. Einige Blicke wurden erwidert und sie starrte so lange zurück, bis die andere Person beschämt wegschaute. Hufflepuff. Das Haus der Loyalität, der Hilfsbereitschaft und der Gleichberechtigung. Eintönig. Langweilig. Ihr Blick übersprang den gelben Tisch ganz automatisch, wo nichts war brauchte man auch nicht suchen. Der Stoff der Uniform kratzte auf ihrer Haut. Wie sie diese Lumpen hasste. Es lag nicht am Schnitt, nicht an der Farbe, nicht mal wirklich an dem Stoff. Aber sie kam sich nichtig darin vor. Sie sah aus wie jeder x-beliebige, wenn sie den schwarzen Umhang trug, der einfach jeden kleinsten Unterschied verdeckte und schaffte sie komplett genau so darzustellen, wie all die anderen lerneifrigen Schüler, die sich um den Tisch tummelten. Wann würde es endlich losgehen und damit auch endlich vorbei sein. Sie hatte pflicht dieses Teil zu tragen, doch wollte so schnell es ging da raus. Generell hatte sie, so wie alle anderen eigentlich sogar eine Pflicht es jeden Tag in der Schule zu tragen, wenn sie beim Unterricht war. Doch das konnte sie sich selbst einfach nicht zumuten und irgendwann waren sich auch die Lehrer der Schule darüber im Klaren gewesen. Egal wie oft sie ihr drohten, sie brachte es nicht über sich jeden Tag in dieser Kluft herrumzulaufen. Und eine so gute Schülerin wie sie zu verlieren war ein Verlust, so war es wahrscheinlich auch nie zu einer ersthaften zweiten Verwahnung gekommen, nachdem sie die erste für sich eingestrichen und jegliche 2te Chance schon im Beginn ausgeschlagen hatte. Niemand konnte sie dazu zwingen diese Uniformen zu tragen und allein die Tatsache, dass sie dieses Zeug an "wichtigen Tagen" trug war ihr, ihrer Meinung nach, hoch anzurechnen. Schnell überflog sie den Slytherintisch. Slytherin begeisterte sie. Es war ein Haus voller Geheimnisse. Jeder verbag etwas. Jeder hatte seine Intriegen, seine eigene Art und ließ sie durch keinen anderen Beeinflussen. Ein Haus voller Standfestigkeit und Überzeugung und sie wusste, dass es jemanden gab, der ihre Hinsichten der Kleidung zumindest ein wenig teilen würde. Valentin Riddle war sehr eigen. Er stach augenblicklich aus der Menge hervor. Augenmerk richtete sich in bruchteilen der Sekunde sofort auf ihn, wenn er den Raum betrat, die Menge verfiel in bedrücktes Schweigen und Blicke trieften nur so vor der feinen Mischung aus Respekt, Beängstigung und Spannung. Es war ein intensiver Stimmungsumschwung, den man gar nicht übersehen konnte. Beeindruckend und niederdrückend. Ihr Blick fiel auf den Freund Riddles. Er war verschlossen. Eine Eigenschaft der Valerie sehr neutral gegenüberstand. Schweigen war bekanntlich goldwert. Doch er strahlte noch etwas anderes aus. Irgendwas anderes, was sie nicht deuten konnte. Sie hatte das Gefühl, dass hinter dem immer recht eingeschüchtert wirkenden jungen Mann mehr steckte, als er es zum Anschein gab. Schließlich war er sicherlich nicht umsonst mit Valentin Riddle befreundet. Die beiden unterhielten sich. Nichts weiter interessantes für sich, auch wenn ihre Ausstrahlung ihr Interesse erweckte. Genau wie eine andere Gruppe. Ihr Kopf neigte sich in die entgegengesetzte Richtung. Gryffindor. Sehr eigenständige Leute, dem bewusst was sie taten und auf jedenfall mehr in Aufruhr, als es ihre Mitbewohner waren. Auch Gryffindor war ihr ein Begriff der ihr ein kleines Lächeln auf die schön geschwungenen Lippen zauberte. Risikofreudige Gemüte, so wie das ihre, sehr mutig, sehr fixiert. Ihr Blick bließ an den dreien hängen, die sie gesucht hatte. Auch wenn noch einer von ihnen zu fehlen schien. Doch wahrlich, der langweiligste von ihnen.
"James Potter, Sirius Black, Remus Lupin" formten ihre Lippen stumm die Namen derer, die sie nun beobachtete. Wie gerne wäre sie nun einfach aufgestanden und hätte sich zu ihnen gesetzt. James Potter, er war sehr von sich überzeugt, manchmal vielleicht ein wenig zu viel, aber das konnte sie nicht mit Sicherheit sagen, doch sie war sich sicher, dass es ihn genau so in den Fingern kribbelte wie ihr nicht nur tatenlos dazusitzen und zu lernen. Er sah nicht wie jemand aus, der besonders viel lernte, doch sie hatte gehört, dass er nicht schlecht in der Schule war, dafür, dass er wirklich so wenig zum lernen kam, wegen dem Quidditchtraining. Er lernte sicherlich kaum, war bestimmt einer der Personen, die im Unterricht nur aufpassen mussten und sich alles merken konnten. Anders als Remus Lupin. Schulsprecher, wenn sie sich nicht ganz täuschte. Sehr gebildet und der artigste der jungen Männer in der Gruppe. Er strahlte für sie eine gewisse Ruhe aus. Keine Trägheit, sowie der Rest ihres Hauses, sondern eher etwas entspannendes. Sie versank ein paar Momente darin, spürte wie ihre Finger ruhiger wurden. Aufhörten haltlos auf dem Tisch zu tippen. Doch schließlich löste sie sich aus dem Bann und schaute zu dem letzten. Er entsprach einem schnittigen, gut gebauten Mann in seinen besten Jahren. Schlank, doch nicht so, das man ihn als schlaksig oder gar mager bezeichnet hätte. Sein dunkles Haar fiel ihm leicht über die Schultern und sie hatte schon mehr als einmal sehen können wie strahlend und einladent sein Lächeln war. Seine gesamte Ausstrahlung hatte etwas sympatisches, vertrautes. Kein Wunder, dass er von den Mädchen angehimmelt wurde. Er war eine Naturschönheit. Einen Augenblick ließ sie sich den Moment auf der Zunge zergehen. Zu groß war der Drang von ihrem Haus wegzukommen, doch noch größer das Wissen, dass die nicht einfach aufstehen und rüberlaufen konnte. Ein Blick, egal von wem der drei würde reichen. Reichen um ihr für den Moment zu geben was sie wollte, was sie brauchte. Sie für einen Augenblick ablenken von dem langweiligen, ereignislosen Leben, welches sie in ihrem Haus verbringen musste, zu dem sie gezwungen war, denn man konnte nicht mit den tiefsten schwarzen Magiern befreundet sein und mit der Gruppe der wohl beliebtesten Gryffindors der Schule. Eine ungeahnte Sehnsucht erfüllte sie. Sie wollte weg. Weg aus dem was ihr ihr Haus bot, oder eher weg von dem was ihr Haus ihn nicht bot.


Zuletzt von Valerie Philbrick am Do Aug 08, 2013 12:15 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mi Aug 07, 2013 10:34 am

Auf Sirius Antwort nickte Remus nachdenklich. Dass sie die beiden verloren hatten, hatte ihn selber verwundert, normalerweise waren sie immer gemeinsam unterwegs. Aber selbst die besten Freunde konnte ein großer Haufen Schüler auseinanderreißen, nicht wahr? Jedenfalls würden sie sich sicher bald hier blicken lassen, die Anfangsveranstaltung zu schwänzen war bis jetzt noch nicht ihr Stil gewesen - da gab es viel interessantere Dinge zu tun. Außerdem fragte er sich, was Dumbledore dieses Jahr zum Schulanfang sagen würde, seine Rede waren immer recht interessant gewesen und behielten aber auch immer eine Warnung in sich. Was die Rumtreiber aber nie hatte davon abhalten können, ihre Pläne in die Tat umzusetzten.
Schon von weiten nahm die kleine Gruppe Gryffindors eine wohlbekannte Stimme wahr, und auf Remus' Gesicht erschien sofort ein Grinsen. James kündigte sich an. "James! Wird aber auch Zeit.", begrüßte er den Potter, er sich zu ihnen setzte. Er hatte sich über die Ferien ebenso kaum verändert, was aber in ihrem Alter auch nicht mehr goß zu erwarten war. Diesselbe überschwängliche, laute Art, die sie aber schon immer gemocht hatten. "Daran habe ich nie gezweifelt..", meinte Remus schließlich lachend auf James' Äußerung, dass sie dieses Mal den Quidditchpokal gewinnen würden. Riddle, ja. Valentin Riddle war siche rein guter Quidditchspieler, aber wenn Remus ehrlich ar, er hatte ihn nie wirklich beachtet. Irgendetwas war an ihm, was viele ihn anstarren ließen, er gb auch zu, dass er das anfangs auch getan hatte; aber der Slytherin war ihm eigentlich egal. Er war mir Severus befreundet, dass die beiden sich für schwarze Magie interessierten war sicher kein Geheimnis, jedenfalls wussten dass die Rumtreiber, weswegen sie unter anderem die beiden nicht ausstehen konnten.
Nachdenklich ließ der Werwolf seinen Blick in der Großen Halle umherschweifen, er musterte einige Schüler und Schülerinnen, sah bekannte Gesicher und welche, die er noch nie gesehen hatte. Am Slytherintisch entdeckte er diesen Valentin, vertieft in ein Gespräch mit Severus Snape. Wahrlich, ein merkwürdiger junger Mann. Seine Augen wanderten weiter und blieben am Ravenclawtisch hängen, er fühlte sich auf einmal beobachtet und runzelte sachte die Stirn. Er brauchte jedoch nicht zu lange zu suchen, denn er entdeckte bald ein Mädchen, das zu ihnen herüberstarrte. Er glaubte, dass sie Valerie hieß, sie war in ihrem Jahrgang, aber er hatte sich nie wirklich mit ihr ausgetauscht. Eine tiefere Beziehung zwischen ihnen ließ sich dementsprechend nicht finden, daher wollte erauch nicht über sie urteilen.
Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als James Lily ansprach. Sofort wanderte sein Blick zu der Rothaarigen, er war schon gespannt, wie sie reagieren würde. Die beiden haten keinen allzugutenD raht zueinander, aber Lily bedeutete dem Rumtreiber viel. Er hoffte für beide, dass sich dieses Schuljahr etwas für sie ergeben würde.

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Arcadia Silverspur
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Fr Aug 09, 2013 5:20 am

Arcadia Silverspur traf ein bisschen verspätet zum alljährlichen Festmahl ein. Das war auch nicht weiter verwunderlich. Die ganze Schminke frischte sich schließlich nicht von selbst auf und die Slytherin hatte die paar Minuten die sie noch Zeit hatte genutzt, um sich in einen der Mädchenwaschräume zu schleichen und die gröbste Zerstörung, die die lange Zugfahrt angerichtet hatte, auszubessern. Ihr siebtes Schuljahr sollte das nun schon werden und inzwischen war die anfängliche Zeremonie längst zur Routine geworden. Ja, zu Beginn ihrer Schülerkarriere hatte sie die verzauberte Decke noch fasziniert, aber nun warf sie in der Halle kaum mehr einen Blick nach oben.

Der Blick in den Spiegel ließ die Schülerin leicht zufrieden grinsen. Hätte wirklich schlimmer sein können, aber ihre Haare hatten dringend eine Auffrischung nötig. Die fusseligen Kissen im Hogwartsexpress waren wirklich kein Freund langer Haare. Arcadia überlegte kurz und griff kurzerhand zu ihrem Zauberstab. Man hätte denken können, sie zaubere sich nun mit magischer Hilfe eine hübsche neue Frisur, stattdessen musste der Zauberstab herhalten, um ihre lange Haarpracht in einen unordentlichen Knoten hoch oben auf ihrem Kopf zu fixieren.

Als sie dann endlich fertig war, hatten viele Schüler bereits an ihren Tischen Platz genommen und Arcadia ließ ihre Blicke auf der Suche nach einem bekannten Gesicht über den Slytherintisch gleiten. Lang musste sie nicht suchen. Valentin war schließlich nicht leicht zu übersehen. Mit seinen langen weißen Haaren und seiner eleganten Statur blitzte er zwischen den dunklen Roben hervor wie ein Leuchtturm auf hoher See. Die dunklen Roben; Arcadia mochte sie nicht besonders. Natürlich trug auch sie die gebotene Schuluniform, allerdings hatte sie sie für ihren Zweck ein klein wenig verändert. Ihr Rock war deutlich kürzer als der der meisten Schülerinnen und anstatt ihre Krawatte auf die traditionelle Weise zu binden trug Arcadia sie an diesem Abend wie eine kleine Schleife an ihrem Kragen. Zudem hatte sie die Brusttasche ihres Umhangs mit einer kleinen Rose verziert und einen satten roten Lippenstift aufgetragen, der sich herrlich mit dem Pink ihrer Haare biss. Sie war ein bisschen neidisch auf Valentin. Seine Haare sahen selbst nach der langen Zugfahrt nicht aus wie ein Vogelnest, aber was war an ihm schon gewöhnlich?

Es gab nicht viele, die sich in seiner Anwesenheit so ungezwungen verhalten hätten wie Arcadia das stets tat, aber ihr waren seine Erscheinung und sein Ruf egal. Was seine Herkunft anging so wusste sie wohl, dass er mit Voldemort verwandt war, aber sie rechnete ihm seine Vorfahren ebenso wenig an wie er die ihren. Als Muggelstämmige im Hause Slytherin fand man solche Persönlichkeiten wahrlich nicht oft.

Die Siebtklässlerin grinste sobald sie Valentin unter den anderen Slytherins ausgemacht hatte und lief auf ihren schwarzen Plateusohlen schnurstracks auf den auffälligen Mitschüler zu. Sie konnte seinen schimmernden Lidschatten schon von Weitem erkennen und musste schmunzeln. Geschmack hatte er, das musste man ihm lassen.

"Guten Abend", grüßte sie Valentin und kam nicht einmal auf die Idee, dass er sich gerade mit anderen unterhalten könnte. So blieb Severus's Anwesenheit von ihr erst einmal unbemerkt. Nicht dass ihr der schüchterne Slytherin sonst groß auffiel. Sie sah sich kurz am Tisch um und ließ ihren Blick schließlich auf Valentin ruhen. "Wie geht es dir? Wieso sehen deine verdammten Haare nicht aus wie ein Fuchsbau?", schimpfte sie dann und griff in Richtung Tischmitte um von einem der hübsch dekorierten Teller eine Traube zu zupfen und sie in ihren Mund zu werfen. "Vielleicht liegt es an der Farbe."Dann lehnte sie sich etwas näher an den anderen heran und holte kurzerhand aus, um sich eine von Valentin's langen weißen Haarsträhnen zu schnappen und sie quer über ihren Kopf zu legen. "Was meinst du? Gut? Nicht gut?"
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Valentin Riddle
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Fr Aug 09, 2013 8:20 am

Die Ankunft der vielen neuen Schüler interessierte Valentin nur mäßig, es war jedes Jahr das Gleiche. Verschreckte, nervöse, aufgeregte Kinder die Unsinn plapperten und von denen Nichts zu erwarten war. Langweilig.
Eins nach dem anderen wurden sie ihren Häusern zugeteilt, und nicht einmal bei den Slytherins scherte sich der Schulsprecher darum. Solange sie sich nicht in seine Nähe setzten und das taten sie nicht, dieser Spaß blieb den Vertrauensschülern vorbehalten - wie hatte er es doch gehasst.
Der blick seine funkelnden, violetten Augen wanderte umher, von der Decke, an der ein Sturm tobte, über die Tische, bis er Potter erblickte. James Potter, der beste Freund Sirius Blacks, war Riddle noch mehr zuwider als sein Kumpel, und er sehnte den Tag herbei an dem er mit ihnen allen abrechnen konnte. Er würde es genießen.
Potter grüßte Lily, und selbst der Empathie lose Slytherin wusste wie es sich für Severus anfühlen musste. Höllisch.
Als habe er den Blick gespürt sah James auf, und einige Sekunden trafen sich ihre Blicke. Die geschminkten, eleganten Lippen Valentins bildeten ein sanftes Lächeln, und seine Augen blitzten während er leicht den Kopf neigte.
Dumbledore erhob sich und begann zu sprechen, seine Rede rauschte an Riddle vorbei, doch als der Schulleiter ihn als neuen Schulsprecher bekannt gab erhob sich der Neffe Voldemorts einen Moment um sich zu verbeugen, eine Geste die seiner eigenen Großartigkeit geschuldet war. Sein Blick glitt erneut zum Gryffindortisch und diesmal zu Remus Lupin. Höhnischer Triumph gepaart mit einem süffisanten anheben der rechten Braue. Lupin würde für die vergangenen zwei Jahre büßen.
Der Rest von Dumbledores Geschwätz war Valentin gleich, und der Abend war ihm zu schade um sich weiter mit Potter und seiner Bande zu befassen, dafür war ein ganzes Jahr Zeit, und so widmete er sich wieder der magischen Decke. Severus schwieg und schien der Rede zu lauschen, so dass Riddle sich wieder langweilte. Ebenso wenig begeisterte er sich für die goldenen Platten mit Essen und die Krüge mit Getränken. Lediglich das Obst interessierte ihn einigermaßen, es war frisch und gut, doch nichts Außergewöhnliches. Er freute sich auf sein Schlafgemach.
Eine wohlbekannte Stimme riss ihn aus seinen Gedanken, hell, angenehm, und ein Klang der den neuen Schulsprecher tatsächlich entzückte. Arcadia Silverspur, Treiberin in seiner Quidditchmannschaft und Mitglied im "Slugclub", rauschte den Tisch entlang wie eine Naturgewalt, rempelte Mitschüler unsanft aus dem Weg und drängelte sich neben Valentin. Eine Traube in ihren Mund werfend begann sie, ohne große Begrüßung, damit sich über das wundervolle, silberne Haar des jungen Mannes auszulassen, welches sie offenbar dadurch aufregte nicht unordentlich zu sein wie es sich nach der Zugfahrt eigentlich gehört hätte. Gepaart mit der Tatsache dass sie zu spät war tippte Valentin darauf dass sie sich auf dem Mädchenklo frisiert hatte, etwas das er voll und ganz verstand - wer wollte schon aussehen wie ein geföhnter Pudel?
Das grelle Pink ihrer Haare bildete einen interessanten Kontrast zum Silber der Strähne des Erben Slytherins, welche Arcadia sich einfach gegriffen hatte. Niemand außer ihr wagte es derart distanzlos zu Valentin zu sein, und niemandem außer ihr hätte er es gestattet, geschweige denn durchgehen lassen.
Bei der überdrehten Hexe aus London jedoch störte es ihn nicht so sehr, er lächelte sogar verträumt und berührte mit einem seiner schlanken Finger ihr Haar, worauf sich eine Strähne verfärbte und den Ton seiner seidigen, langen Haarpracht annahm.
" Nun, es sind meine Haare. ", meinte Riddle dann als Antwort auf die Frage nach ihrem Zustand, und er wirkte recht zufrieden mit ihnen, als wäre es eine Selbstverständlichkeit das etwas das zu ihm gehörte sich nicht durch solch eine Banalität wie einen halben Tag Zugfahren beeinträchtigen ließ.
Kritisch musterte er die Wirkung der soeben von ihm gefärbten Haare." Schau nur es sieht aus...als hättest du Silberstaub auf deinem Haar. Wie es funkelt. ", seine Stimme funkelte ebenfalls, wie immer wenn er mit Arcadia sprach. Die beiden waren in einiger Hinsicht verschieden doch sie verstanden einander in anderer Hinsicht besser als irgendjemand sonst sie verstanden hätte. Sie waren kein Paar, doch es war bekannt wie Valentin darauf reagierte wenn jemand versuchte Silverspur nahe zu kommen - der ein oder andere hatte sich mehr als nur ein sprichwörtliches blaues Auge eingefangen. Niemand hatte es dem Schulsprecher nachgewiesen, doch allgemein hielten die meisten Jungen Abstand von Valentins Freundin.
Hätte man ihn konkret gefragt hätte Riddle bestritten sie zu lieben, zu dem was man allgemein unter Liebe verstand hatte er überhaupt keinen Zugang, doch sie war ihm wichtiger als die allermeisten anderen. Viel wichtiger. Zusammen mit Severus war sie ein weiterer der ganz wenigen Menschen die Valentin respektierte.

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Zuletzt von Valentin Riddle am Sa Aug 10, 2013 5:38 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Sirius Black
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Sa Aug 10, 2013 5:16 am

Endlich war er da. Sirius schaute auf, als sein bester Freund am Tisch erschien. James begann sofort vom Quidditchpokal zureden und auf seine Äußerung über Riddle musste Sirius laut auflachen. Auch wenn er selbst kein Quidditch spielte und es ihn eigentlich nur interessierte, weil James Kapitän war, hoffte er wirklich Riddle damit eins auswischen zu können.
Als James sich zu ihnen setzte, begann er gleich mit Lily zu flirten. Sirius beobachtete es mit dem größten Vergnügen. Sein Blick wanderte von James zu Lily und wieder zurück. Ein Grinsen konnte er sich nicht verkneifen.
Dumbledore begann seine Rede und Sirius hörte nur mit dem halben Ohr zu, denn es war wirklich jedes Mal dasselbe. Er horchte nur auf, als er hörte wer Schulsprecher wurde: Valentin Riddle.
Sirius schaute zum Slytherintisch. Riddle stand auf und verbeugte sich kurz. Sirius merkte, dass er wieder kurz davor war seine Sinne zu verlieren. Schnell schaute er wieder zu Dumbledore, der für Riddle applaudierte.
"Kann ja toll werden mit den als Schulsprecher." flüsterte er James zu.
Für eine Weile hörte Sirius wieder Dumbledore zu bis jemand seine Aufmerksamkeit auf sich zog. Arcadia Silverspur setzte sich ziemlich lautstark an den Slytherintisch, ausgerechnet neben Riddle und Sniefelus.
Die Slytherin mit den pinken Haaren ist Sirius schon früher aufgefallen. Sie war nicht wie die anderen Mädchen in Hogwarts. Schon allein durch ihr Äußeres unterschied sie sich ziemlich stark von den anderen. Der kurze Rock, die Rose in der Brusttasche und der rote Lippenstift. Sirius musste sich eingestehen, dass er Riddle um seine Freundin beneidete und es versetzte ihn einen kleinen Stich als er sah wie Arcadia mit Riddles Haar spielte.
Sirius musste es sich eingestehen, ob er wollte oder nicht Arcadia war für ihn das, was für James Lily war. Er hatte so viele Verehrerinnen und er musste sich ausgerechnet in die Freundin von Riddle vergucken. Als jetzt sogar Riddle anfing an Arcadias Haar rumzuspielen, musste er weg sehen. Die Eifersucht wurde größer. "Glücklicher Bastard..."zischt Sirius und er war froh, dass seine Freunde nicht wusste wie er fühlte. Diese Blöße wollte er sich nicht geben.
Um sich auf andere Gedanken zu bringen, schaute Sirius zu wie der sprechende Hut die neue Schüler in die Häuser verteilte.
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Sebastien Lehnsherr
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Sa Aug 10, 2013 6:16 am

Der schwarze, maßgeschneiderte Umhang stand Sebastien ausgezeichnet, das wusste er. Mit gemessenen doch raschen Schritten durchmaß er die Große Halle und nahm Platz am Ravenclaw Tisch. Sein weiß-blondes Haar war gestyled wie immer und die blaue Krawatte saß wie angegossen. Auf den Spitzhut verzichtete er schon einige Zeit wenn es keinen konkreten Anlass gab einen zu tragen. Die eisblauen Augen des Ravenclaw Vertrauensschülers wanderten in der Halle umher, bekannten Gesichtern schenkte der Reinblüter ein höfliches Nicken, ob er die Leute mochte oder nicht, und er grüßte freundlich, aber kühl seine Hausgenossen. Der arrogante Lehnsherr war nicht sonderlich beliebt, aber man respektierte ihn. Sein Intellekt war scharf und er war so gut in der Schule wie es sich für jemanden aus seinem Haus gehörte. Besser als die meisten, sogar, und geradezu brillierend in Geschichte der Zauberei und Arithmantik.
Theoretische Aspekte des Zaubererdaseins interessierten ihn weit mehr als die schnöde Anwendung von Magie, wenngleich er darin nicht schlecht war, und Sebastien strebte eine steile Karriere im Ministerium an. Die Mitgliedschaft im „Slugclub“ war nur ein Schritt auf der Karriereleiter, und natürlich eine Basis eventuell nützlicher Kontakte für später – wenngleich er nicht wusste was mit einem Freak wie Riddle anzufangen war. Natürlich, der frischgebackene Schulsprecher war gut – unheimlich gut sozusagen, doch er war, nach der bescheidenen Meinung des blonden Ravenclaw, nicht ganz richtig im Kopf. Die Tatsache das er mit dem Dunklen Lord verwandt war jedoch hatte Gewicht, so dass er sich um ein zumindest entspanntes Verhältnis bemühte. Der Hoffnungsträger aller wahren Rainblüter konnte nichts für seine aus der Art schlagenden Verwandten – zumal Riddle immerhin ebenfalls Reinblüter war, da konnte man über Exzentrik etwas hinwegsehen. Das Flirten mit einer Muggelstämmigen wie Silverspur jedoch…zuviel der Exzentrik, für Sebastiens Geschmack.
Am Gryffindortisch hampelten die „Rumtreiber“ herum, Regelresistente Idioten die sich besonders wichtig nahmen, doch auch ihnen nickte Lehnsherr zu – Höflichkeit war eine Zier. Und auch sie waren immerhin Reinblüter, soweit er wusste.
An seinem eigenen Tisch, neben ihm, saß Valerie Philbrick. Eine seltsame junge Hexe, wie der blonde Vertrauensschüler fand, doch sie war in Ordnung. Reinblütig, fähig…nur vielleicht im falschen Haus, er hatte oft den Eindruck dass sie sich langweilte.
Bevor er jedoch ein Gespräch mit jemandem begann den er nicht allzu gut einschätzen konnte beschloss Sebastien noch Ms. Rutherford, seine Hauslehrerin, am Lehrertisch mit Blicken aufzusuchen und auch sie zu grüßen, wie es sich gehörte. Die Lehrerin seines liebsten Faches war jung und hübsch, reinblütig - wäre er kein Schüler gewesen hätte er sie gewiss für eine gute Partie gehalten. Intelligent, fähig und mit den richtigen Ansichten zum Thema Muggel und Muggelstämmige.
„Guten Abend, Ms. Philbrick.“, begrüßte Sebastien letztlich sein Gegenüber. „Ich hoffe Sie sind wohlauf und haben die Zugfahrt gut überstanden?“
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James Potter
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   So Aug 11, 2013 6:15 am

Mit verstörter, doch wachsamer Mine registrierte der Jäger der Gryffindor-Quidditchmannschaft, dass Valentins Lippenpaar ein ruhiges, sanftes Lächeln zierte. Sein Blick schien stählern und beherrscht. Diese ständige, unerschütterliche Selbstkontrolle, die der Slytherin ausstrahlte verschaffte dem Rumtreiber eine Gänsehaut. Er wusste, dass er diesem Lächeln nicht trauen konnte, das war selbstverständlich. Doch diese tödliche Mischung aus Zierlichkeit und beinahe Schutzlosigkeit, die dieses Lächeln ausdrückte war täuschend und fast schon mitleidserregend. Kalt lief es ihm den Rücken hinab bei dieser beunruhigenden Erkenntnis. Dieses kleine Lächeln stand in einem harten Kontrast zu dem Blick, der ihn druchbrohrte, den Anschein erweckte er würde ihn lesen wie ein Buch. Allgegenwertig und einschüchternd. Standhaft blickte James in die amethystfarbenden Augen des Genannten, ehe sich der Blickkontakt löste. Dieser Riddle war wie ein gefallener Engel. Ein Aussehen, welches Verzauberte, einen in sekundenschnelle Einwickelte und das Opfer nie wieder aus seinen Fängen lassen würde, wenn es schließlich entdeckte wie die Wirklichkeit dahinter aussah. Nach außen hin so unschuldig und innerlich Luzifers Erzengel. Schnell schob er das zur Seite und richtete seine komplette Aufmerksamkeit wieder auf die wahrhaft engelsgleiche Gestalt vor sich, er hatte grade seinen Mund geöffnet. Sein Blick war noch immer auf Lilly gerichtet, doch da wurde ihm schon das Wort abgeschnitten, ehe er im Stande war etwas gesagt zu haben. Dumbledore war im Sinne seine jährliche Ansprache zu beginnen und leitete mit einem lauten Klatschen seine Rede und vorallem eine Ruhe unter den Schülern ein. Lilly war zu brav, als dass sie, bis Dumbledor seine unaushaltbar lange Ansprache ausgesprochen hatte sich mit auch nur einem Wort an ihn wenden würde, außer vielleicht um ihnen zu sagen sie sollten endlich still sein. Die ersten paar Minuten hörte der großgewachsene Schwarzhaarige dem alten Mann, der voller Wonne und der üblichen Ruhe seine Worte zielgerecht an die Schüler richtete zu, doch schon nach kurzer Zeit verlor er das interesse. Der Inhalt bestand so oder so größtenteils aus dem gleichen Gelaber wie sonst aus. Aus losen Warnungen und die Neuigkeiten, die wirklich wissenswert waren würde Remus ihm später sicherlich noch einmal unterrichten. James stieß Sirius in die Rippen. Es war nur ein leichter Stoß gewesen, doch gewiss hart genug, als dass es wenigstens ein bisschen weh tun würde und es James ein klitzekleines Lächeln auf die wohlgeformten Lippen zauberte.
"Das wird ja noch richtig witzig dieses Jahr... unser eingebildeter, kleiner Riddle ist Schulsprecher. Der wird uns sicherlich das Leben zu Hölle machen wollen. Mehr als das was wir jetzt schon aussstehen müssen wird er damit sowieso nicht erreichen. Hauspunkte kriegen wir auch bei dem jetzigen Scheiß schon abgezogen und zum nachsitzen haben wir ja die hier" James griff kurzerhand in seine Hosentasche und zog den kleinen, schimmernden Zwei-Weg-Spiegel hervor.
"Der kleine Freund hat uns schließlich schon oft unter die Arme gegriffen. Ich wüsste nicht wie ich mir meine Stunden Nachsitzen sonst vertreiben sollte..." James grinste Sirius an, er hatte es im Blut, dass sie ihre kleinen Freunde dieses Jahr wieder ausreichend würden benutzen können. Liebevoll strichen seine Finger über den wundervoll verzierten Rahmen, er fühlte sich angenehm kühl an und für einen winzigen Moment bildete sich der Gryffindor ein er könnte die Magie praktisch unter seinen Fingerkuppen prickeln spüren. Vorsichtig, als hätte er Angst der Spiegel würde bei der kleinsten Erschütterung zerbrechen ließ er ihn an seinen Ort zurückgleiten. Er war schon mal zerbrochen und es hatte ewig gedauert, ehe er es geschafft hatte ihn wieder heil zu zaubern und sowas sollte nie wieder passieren, oder zumindest nicht so schnell wieder. Sein Blick löste sich von seinem dunkelhaarigen, besten Freund und schweifte hinüber zu Remus, dessen Augen sich grade verwirrt auf einem Platz am Ravenclawtisch richteten. Dort saß ein Mädchen. Aus der Entferung war es nur schwer zu erkennen, doch er war sich sicher ein seichtes Lächeln auf den roten Lippen zu erkennen, als sie zu ihnen hinüberstarrte. Sie war naturhübsch und als er sie so anschaute war er verwirrt ihren Namen nicht zu kennen. Sie war stehts auffällig gekleidet. Widersetzte sich den Regeln und den Vorschriften, man kannte sie, zumindest vom sehen her, einfach weil sie sich von der Menge abhob, aber ihren Namen oder überhaupt irgendwas wusste er nicht.
"Wieso starrt die hier so rüber? Kennst du die, Remus?" er hatte seinen Blick von dem Mädchen losgelöst und ihm fiel der verwirrte Blick des anderen Rumtreibers auf. Die Antwort würde höchstwahrscheinlich 'nein' lauten. Doch schon im nächsten Moment sah er wieder zu Sirius von dem ein dunkles, bedrohliches Knurren kam, als er seine Worte hervorpresste. Sein Blick war noch immer starr auf den Slytherintisch gerichtet.
"Er war schon immer ein Bastard. Egal, komm der kann uns nichts. Glücklichschätzen muss er sich für seine dumme Auszeichnung auch nicht! Ich hoffe nur er prahlt damit nicht so, allein bei dem Gedanken wie er uns das unter die Nase reibt muss ich fast brechen..." James wusste nicht, dass er Sirius komplett fehlinterpretiert hatte.
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   So Aug 11, 2013 7:33 am

Während die junge Hexe da saß und langsam wieder ihre Blicke vom Ravenclawtisch abwandte, füllte die große Halle sich immer mehr und mehr mit Schülern. Da war zum Beispiel Scarlett Anguis. Ein seltsames Mädchen wie Sorcia fand. Es war fast so als lebe sie zwar mitten unter ihnen aber doch wo ganz anders. Sie war oft allein aber wenn man sie sich näher betrachtete wollte sie es wahrscheinlich auch nicht anders. Ebenfalls am Slytherintisch konnte sie neben Valentin, Severus Snape ausmachen. Noch so ein merkwürdiger Einzelgänger, der mehr mit seinen Büchern als mit allem anderen beschäftigt war. Doch der Lehrerin war das egal, solange man in ihren Unterricht mitmachte oder zumindest so tat als ob. Etwas was man von den nächsten Schüler den Sorcia erspähen konnte nicht behaupten konnte. Sirius Black. Oh wie sie diese Bande von Sirius Black und James Potter hasste. Elendige Störenfriede, die durch das begehen von Untaten versuchen Aufmerksamkeit zu bekommen, einfach aus den Grund heraus weil sie diese wohl anders nicht bekommen hätten. Hätte sie an dieser Schule irgendwas zu sagen gehabt dann wären beide wohl nicht mehr an dieser vertreten, beziehungsweise würde sie Erziehungsmethoden anwenden die ihnen schon zeigen würden wo es langgeht. Aber es war ja nur noch diese eine Jahr. Dann würde sie die beiden hoffentlich nie wieder sehen. Ebenfalls zu dieser Gruppe gehörten Remus Lupin und Peter Pettigrew. Mehr Mitläufer der zwei anderen, wahrscheinlich um überhaupt irgendwo Anschluss zu haben. Um sich etwas abzureagieren schaute sie ob sich am Ravenclawtisch etwas getan hatte. Und ja da saß Valerie Philbrick. Sorcia mochte diese Schülerin. Na gut Sorcia mochte eigentlich alle Schüler aus ihrem Haus. Aber es gab immer welche die sich abhoben. Und Valerie war eindeutig eine davon. Manchmal hatte die Lehrerin allerdings den Eindruck das sie vielleicht in dem falschen Haus sei, aber gut der Hut wird schon gewusst haben was er tat.
Als sie sich wieder umsah konnte sie die pink gefärbten Haare von Arcadia Silverspur wahrnehmen. Eine weitere Slytherin. Eine muggelabstämmige Slytherin um genau zu sein. Sorcia war sich sicher wenn der Gründer des Hauses, Salazar Slytherin, gewusst hätte das in seinen Haus ein Muggel war, ja er würde sich im Grabe umdrehen. Zielstrebig ging die auffällige wirkende Schülerin auf den Tisch ihres Hauses zu und setzte sich neben Valentin. Zwischen beiden schien eine besondere Bindung zu sein, zumindest gingen sie sehr vertraut miteinander um. Vielleicht war sie auch seine Freundin. Äußerlich würde es auf jeden Fall passen. Es waren beide sehr exzentrische Wesen.
Sorcia ließ ihren Blick nun wieder auf ihr Haus schweifen. Und es dauerte nicht lange bis sie ihren Lieblingsschüler erblickte. Sebastien Lehnsherr. Natürlich ein Ravenclaw. Was ihr Fach anging war er ein Musterschüler, er war zuvorkommend und hatte doch diese gewisse Portion an Arroganz, die eben nur ein Reinblüter haben konnte. Zudem sah er verdammt gut aus. Nicht das Sorcia etwas mit einem Schüler anfangen würde, aber sie war sich sicher das er sich früher oder später dem dunklen Lord anschließen würde und wer weiß wo der Weg noch hinführte. Vorbildlich wie er war suchte er mit seinen kühlen blauen Augen ihre auf und grüßte sie. Die Hexe freute sich sehr darüber das wenigstens einer den Anstand hatte zu grüßen und dankte es ihm mit eine kurzen, angebunden Nicken. Und das erste mal an diesen Abend konnte man ein leichtes Lächeln auf den Gesicht der Hexe erblicken.
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Valerie Philbrick
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   So Aug 11, 2013 8:11 am

Ein winziges Lächeln schlich sich auf ihre fein geschwungenen, blutroten Lippen, als sie nun beobachten konnte wie auch James seine Aufmerksamkeit auf sie richtete, ebenso verwirrt wie der junge, blonde Mann neben ihm. Es war einfach köstlich, doch sie wurde aus dieser schmackhaften Beschäftigung gezogen, als eine Stimme ihre Aufmerksamkeit auf sich lenkte.
"Mister Lehnsherr, ich wünsche Ihnen auch einen guten Abend" sagte Valerie fein und höflich, als sie nur widerwillig ihren Blick von der kleinen Gruppe am Gryffindortisch löste und ihn dem Mann widtmete, der sich nun neben ihr bemerkbar gemacht hatte. Man musste sich schließlich anpassen. Kurz überflogen ihre Augen seine Gestallt. Er strahlte etwas sehr bestimmtes und extrovertiertes aus. Gepaart mit ein wenig Eitelkeit, Stolz und vielleicht eine Spur Arroganz, doch sie konnte sich auch täuschen. Eigentlich war es nicht ihre Art so zu denken, aber bei ihm hatte sie das Gefühl sich noch nicht allzu voreilig eine Meinung über ihn bilden zu sollen. Er schien sehr intelligent und gebildet. Ganz von seinem Äußeren zu schweigen, denn er trug seine Uniform sehr akkurat. Die Krawatte war perfekt gebunden. Nicht eine Falte schien sich in dem weißen Hemd gebildet zu haben und generell saß die schulische Kleidung wie angegossen. Sein Haar war von einem hellen Blond, und konkurrierte mit der Perfektion seiner Kleidung. Allgemein passte es sehr gut zu seinem Gesicht. Seine Züge waren ihrer Meinung nach sehr fein und ausgeprägt. Die eisblauen Augen waren bewunderswert und außergewöhnlich, was ihr sehr gut gefiel.
"Die Zugfahrt war angenehm und ohne weitere Zwischenfälle, die nennenswert gewesen wären. Es würde mich erfreuen zu hören, wenn sie Ihnen ebenso genehm war, wie mir." Zurückhaltend lächelte sie, doch das rastlose in ihren Augen ließ sich nicht bändigen. Ihre Iris war ungewöhnlich hell und nur von einem Hauch Türkis gefärbt, welches von einem eleganten schwaren Ring umzogen wurde, doch so edel sie sich auch auszudücken vermochte, so sah man ihr doch ihre Lebensenergie unerschütterlich in ihren großen Augen glänzen und schlimmern. Im Laufe der Zeit hatte sie gelernt sich zurückzuhalten, zumindest bei ihrem Haus. Die meisten ihrer Mitschüler waren von einer unüberschaubaren Eitelkeit befallen und runzelten schon bei der kleinsten Gefühlsregung die Nase. Überschwengliche Freunde wurde mit spöttischen, spitzen Blicken getadelt, ebenso Lustlosigkeit oder sonstige Emotionen, die den Ravenclaws grade nicht in den Kram pasten. Eine hauchfeine Gänsehaut strich über ihre scheinbar porenlose, reine Haut und sie spürte wie sich die feinen Härrchen auf Armen und im Nacken aufrichteten. Diese ganze Scheinfreundlichkeit ging ordentlich gegen ihre Prinzipen und ließ sie sich manchmal so falsch am Platz fühlen, dass sie einfach nicht anders konnte, als vor alle dem aus dem für Ravenclaw vorgesehenen Turm zu flüchten. Wie konnte man es da schon aushalten, von allen prüfend und gradezu nach Fehlern suchend angegafft zu werden. Jedes Mal wurde sie von allen Seiten angestarrt, doch wenn man sich umsah taten alle so teilnahmslos sie konnten. Wie die Geier stürzten sie sich suchend nach irgendwas an dem sie sich auslassen konnten auf sie, wie auf frische Beute. Immer bedacht darauf auch keine winzigste Stelle zu übersehen, die vielleicht nicht so fehlerfrei war, wie sie es eigentlich sein sollte. Ein weiterer Schauer folgte und sie verdrengte die unangenehmen Gedanken. In ihrer Laune getrübt und ein wenig eingeschüchtert versuchte sie wieder Anschluss zu finden.
"Entschuldigen Sie bitte, ich war ein wenig in Gedanken versunken." die Überschwenglichkeit in ihren Augen war erloschen und von einer dieser künstlichen Diskretion, die die blauen Adler bevorzugten abgelöst worden.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mo Aug 12, 2013 4:09 am

Bevor sich die Rumtreiber weiter austauschen konnten, begann Dumbledore mit seiner Rede. Remus hörte ihr interessiert zu, schaute sich aber auch immer wieder einmal kurz um, dabei bekam er auch mit, wie James und Sirius sich leise unterhielten. Die geflüsterten Worte Sirius' zu James sollten vielleicht nur ihn erreichen, aber Remus nahm sie dennoch wahr. Die Lautstärke, die noch vor wenigen Minuten in der Großen Halle geherrscht hatte, war mit dem Aufstehen Dumbledores allmählich verebbt, man sah noch ein paar Schüler miteinander reden, aber die meisten lauschten den Worten des Schulleiters. Riddle stand auf und verbeugte sich, während Dumbledore und vor allem der Slytherintisch für ihn Beifall klatschten. Remus zeigte keine Regung, er musterte nur den neuen Schulsprecher. Warum Riddle dieses Amt bekleiden durfte, konnte er sich nicht wirklich erklären, er war ein merkwürdiger junger Mann, der Remus nicht ganz geheuer war. Er mied lieber seine Präsenz, konnte dies aber nicht ganz verhindern, da er selber Vertrauensschüler war. Er hoffte trotzdem, ihm so oft wie möglich aus dem Weg zu gehen.
Remus hörte James mit halben Ohr zu und auf seine Lippen schlich sich ein kleines Grinsen. Oh ja, dieses Jahr würde sicher nicht einfach werden und das lag nicht nur an der Tatsache, dass ihre UTZs anstanden. Mit Riddle als Schulsprecher hatten sie es umso schwerer, auch, wenn sie einmal anständig sein würden. Moment, gab es diese Augenblicke überhaupt? Remus war sich nicht sicher, er hatte zwar immer als Vertrauensschüler versucht, Sirius und James von Mobbing abzuhalten - zwingen konnte man schließlich niemanden - aber die ein oder andere Aktion war immer gegangen. James sprach eben in diesen Moment auch seinen Gedankengang laut aus, als er den kleinen Spiegel aus der Tasche zog und ihn stolz präsentierte. "Pass bloß auf, dass Riddle dich damit nicht sieht, der hat schon vorhin zu uns rüber geschielt.", flüsterte Remus seinen Kumpel zu, darauf bedacht, nicht zu laut zu werden, schließlich sollten sie Dumbledore nicht unterbrechen.
Das Mädchen hatte sich mittlerweile wieder abgewandt um mit einem Jungen aus ihrem Haus Kontakt aufzunehmen. James' Worte beantwortete Remus mit einem Kopfschütteln. "Nein. Vielleicht ist ihr langweilig...", entgegnete er, wandte sich dann aber wieder ab. Valerie fiel auf. Sie war eine der Individuellsten in ihre Haus und beachtete nicht wirklich die Kleidungsregel, weswegen sie ihm auch bekannt war. Worte waren jedoch noch nicht gewechselt worden.
Erst, als James erneut das Wort ergriff, realisierte Remus, dass Sirius irgendwelche Worte geknurrt hatte. Sein Blcik glitt zum Slytherintisch hinüber und fixierte Valentin Riddle. "Ich bin froh, wenn wir den Kerl dieses Jahr kaum zu Gesicht bekommen...", leistete nun auch Remus seinen Beitrag. Er konnte wahrlich auf dessen arrogante Art verzichten, und er würde sicher dafür sorgen, dass die Rumtreiber weniger herumstreichen würden.

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The secret side of me, I never let you see. I keep it caged but I can't control it.
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Arcadia Silverspur
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Di Aug 13, 2013 2:15 am

Die Tatsache, dass Valentin so offensichtlich so anders war als die gesamte restliche Schülerschaft, hatte Arcadia nie gestört. Selbst damals, als sie sich kennengelernt hatten - die Slytherin erinnerte sich gerne daran - war ihr nie in den Sinn gekommen, ihm gegenüber einen Respektabstand zu halten. Selbst etwas später, als sie von seiner Herkunft erfuhr, hatte sich daran nichts geändert. Arcadia vertrat die Auffassung, dass jemand erst wirklich "anders als andere war", wenn man dementsprechend behandelte und sie genoss es, dass sie eine der wenigen war, mit denen der Slytherin ein freundschaftliches Verhältnis pflegte. Auch, dass er dabei oft ein sehr beschützerisches Verhalten an den Tag legte und damit schon den ein oder anderen, potentiellen Liebhaber Arcadia's verscheucht hatte, störte die Muggelstämmige nur mäßig. Immerhin wusste sie sich sehr wohl zu Wort zu melden, sollte er ihr doch einmal zu weit gehen.

Sie war es gewohnt, dass Valentin des öfteren zur Selbstverliebtheit neigte und seine Antwort auf ihre Frage von eben verwunderte sie nicht im Geringsten. Ab und an konnte sie es nicht unterlassen, sich ob seiner Arroganz ein wenig über ihn lustig zu machen, natürlich ohne dabei je wirklich abfällig zu werden - dafür hatte sie den verschrobenen Slytherin viel zu gern. An jenem Abend unterließ sie es gänzlich, auf seinen Kommentar einzugehen, sondern schüttelte nur amüsiert grinsend den Kopf und gab die Haarsträhne frei, die sie nach wie vor in der Hand gehalten hatte, um sie liebevoll hinter Valentin's Ohr zu streichen.

Sie lächelte, als er kurz ihr Haar berührte und schnappte sich ihren nach wie vor leeren Teller, um in der silbrigen Oberfläche ihr Spiegelbild zu begutachten. "Hm", meinte sie und beäugte sich kritisch. Schlussendlich kam sie zu dem Schluss, dass ihr gefiel was sie sah und sagte: "Gar nicht übel. Ab jetzt darfst du das Haarefärben für mich übernehmen. Wieso bin ich eigentlich nicht früher draufgekommen?"

Langsam bemerkte Arcadia doch, dass sie Hunger hatte und so saß sie sich kurz am Slytherintisch um, um schließlich sämtliche Hauptgänge unbeachtet liegen zu lassen und direkt zum Nachtisch überzugehen und als sie gerade eine Erdbeere von ihrem Stück Obsttorte zupfte war ihr, als würde sie jemand beobachten. Ihr Blick glitt hinüber zum Tisch der Gryffindors, doch dort waren alle Augen von ihr abgewandt. Etwas misstrauisch blieben sie ein wenig länger am Gryffindortisch hängen und entdeckte schließlich Potter und seine Gang. Was für ein Haufen eingebildeter Taugenichtse, dachte die Slytherin. Sie hatten nichts besseres zutun, als den Slytherins lautstark das Fehlen jeder Fairness vorzuwerfen und dabei vergeudeten sie selbst jeden einzelnen Tag damit, möglichst vielen nichtsahnenden Mitschülern möglichst unsinnige Streiche zu spielen. Wie erbärmlich. Die Blicke der selbsternannten Rumtreiber waren in verschiedenste Richtungen der Großen Halle gerichtet. Einzig Black schien an nichts wirklich Interesse zu zeigen und blickte stur nach unten. Was hatte ihm den die Suppe versalzen?

Arcadia ließ sich nicht weiter von den Gryffindors in den Bann ziehen und wandte sich schließlich zurück an ihre nähere Umgebung, nämlich Valentin und den Rest der Slytherins. Eigentlich kam sie mit den meisten Mitgliedern ihres Hauses ganz gut zurecht. Sie wusste, dass Val ganz gut mit Severus zurecht kam und auch sie hatte nichts gegen ihn, auch wenn sie nicht wirklich etwas mit ihm anzufangen wusste; wenigstens aber schien er Arcadia's Herkunft zu akzeptieren, oder ließ sich zumindest nicht hinter ihrem Rücken abfällig über sie aus, wie es - wie die Syltherin sehr wohl wusste so viele ihrer Hauskameraden taten. In einem seltenen Augenblick des Stillschweigens ihrerseits widmete sie sich also wieder ihrem Stück Torte und wandte sich erst wieder an Valentin, als sie aufgegessen hatte, um ihn auf seinen neuen Status als Schulsprecher anzusprechen. Sie zweifelte keine Sekunde daran, dass die Ernennung des Siebtklässlers zum Oberhaupt der Schülervertretung zur Zeit das Hauptthema vieler Gespräche in der Großen Halle war. "Nun, Herr Schulsprecher. Schon Pläne für deine erste Sanktion im Amt?", fragte sie und nutze die Zeit bis zu Val's Antwort, um sich ein bisschen Saft einzuschenken.
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Sirius Black
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mi Aug 14, 2013 9:14 am

Sirius erschrak als er merkte, dass James seine Worte mitbekommen hatte, aber zum Glück dachte James komplett in die falsche Richtung. Auch Remus schaltete sich mit ein und Sirius schwor sich seine Eifersucht besser unter Kontrolle zu halten.
Er schaute noch mal kurz zur Arcadia, verpasste aber den Moment als sie zu ihm sah. Mit einem leichten schwermütigen Lächeln wandte er sich seinen Freunden zu.
" Von mir aus können wir diesen arroganten Slytherin öfters vor die Augen bekommen. Es ist das letzte Jahr und ich schwöre euch diese Schule wird die Rumtreiber nie vergessen." verkündete Sirius großspurig. Er wusste, dass er seine arrogante Seite zeigen musste um von seiner Eifersucht abzulenken.
"Und wie du schon sagtest James" fuhr er fort "haben wir ja unsere kleine Freunde zum Zeitvertreib." Sirius musste bei diesem Satz grinsen. Die Eifersucht war ihm gar nicht mehr anzumerken. Er war wieder ganz der Alte.
Sirius schaute zum Lehrertisch und bemerkte wie diese Rutherford sie anstarrte. Wenn sie weiter so starrte, würden ihre Blicke ihn töten, dessen war sich Sirius sicher. Er wusste, dass sie ihn nicht leiden konnte, aber um fair zu sein, er mochte sie noch weniger. Schon das Fach an sich, welches sie unterrichtete: Geschichte der Zauberei. Wem interessiert es was in der Vergangenheit passierte? Das war vorbei und was zählte war das Hier und Jetzt. Das war Sirius Meinung und die gab er offen kund. Auch bei der hochgeschätzten Rutherford. Das hatte dem Haus Gryffindor schon einige Punkte gekostet, aber Sirius ließ sich nicht den Mund verbieten, auch wenn es Punkte kostete. Es war ihm egal ob sie den Hauspokal gewannen oder nicht, obwohl es ihn freute, wenn sie Slytherin eins auswischen konnten.
"Was glotzt denn die Rutherford so? Will die uns fressen oder was?" fragte Sirius seine Freunde. Lily schaute ihn böse an. "Oh entschuldige Lily. Ich vergas, dass du die Rede zum erste Mal hörst." höhnte er sarkastisch und er spürte die bösen Blicke, die von nebenan kamen. Sirius hatte nichts gegen Lily. Im Gegenteil. Irgendwie fand er sie sympathisch, aber dieses Strebertum an ihr nervte ihn.
Um Lily noch mehr aufzuregen, grinste Sirius noch gehässig, als er jemanden erblickte.
"Siehe da, der verlorene Sohn ist wieder da. Wo warst du Peter?
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Peter Pettigrew
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mi Aug 14, 2013 10:03 am

Die Schüler stürmten immer noch in großer Zahl in die große Halle.
Peter ging mit gesenktem Kopf hinter ihnen her und war darauf bedacht niemanden anzustoßen oder auf die Füße zutreten. Das würde nur Ärger bedeuten und er war alleine.
Kein Sirius, kein James und kein Remus würden ihm helfen. Er konnte die drei zwar nicht leiden, aber wenn es Ärger gab, waren sie auf seiner Seite und das war gut. Das war sogar sehr gut, denn wie seine Mutter zu sagen pflegte, alleine kam Peter nicht zu recht.
Erst in den Sommerferien hielt seine Mutter ihm eine Ansprache wie unbeholfen und hilflos ihr kleiner Peter doch war und was für böse Freunde er doch hatte. Bringen ihn nur in Schwierigkeiten und haben gar keinen guten Einfluss auf ihn.
Mit den Schwierigkeiten musste Peter seiner Mutter Recht geben. Seit er sie kannte, gab es kein Schuljahr wo sie nicht beim Schulleiter antanzen mussten und immer waren es dieselben Anstifter: James und Sirius. Es waren ihre Ideen, ihre Planung und ihre Durchführung, welche in die Aktionen der Rumtreiber fließen. Er war nur ein armer Mitläufer und das wussten die Lehrer und zum Glück wurde er milder bestraft als die zwei selbstgefälligen Idioten. Der ach so tolle Quidditchspieler James, der doch keine Chance bei Lily hatte und der selbstverliebte Rebell Sirius, der auf seine Familie spuckte ohne zu wissen was für ein Glück er hatte.
Die Blacks waren eine Familie von Stolz und Ehre, nicht so wie die Pettigrews. Peter wäre dankbar gewesen in eine so machtvolle Familie hineingeboren zu sein, aber Sirius schmiss das alles weg und machte ein auf Rebell.
Natürlich gab es noch Remus. Der Werwolf. Ein ganz toller Freund, wenn es Vollmond ist. Peter hasste diese Nächte und war froh, wenn sie wieder im Schloss waren. In Sicherheit.
Das einzige Positive an seinen Freunden war die Tatsache, dass jeder ihn beachtete und sich nicht mit ihm anlegte, wenn sie zusammen unterwegs waren. Sie wurden bewundert und das genoss Peter.
Er erreichte die Eingangstür und blieb stehen. Sein Blick wanderte durch die Halle. Er sah die bewölkte Decke, die schwebenden Kerzen und seine Freunde. Remus blickte zum Lehrertisch und lauschte der Rede von Dumbledore, James redete auf Sirius ein, aber dieser schaute die ganze Zeit zum Slytherintisch. Peter wusste wen er beobachtete. Arcadia Silberspur. Schon letztes Schuljahr ist Peter aufgefallen, dass Sirius Arcadia förmlich mit seinen Blicken verschlang und er wusste was das bedeutete. Sie hielten ihn zwar alle für dumm, aber so dumm war Peter auch wieder nicht. Der Frauenschwarm hat sich verknallt und ausgerechnet in Valentin Riddles Freundin. Peter musste lächeln als er daran dachte, dass James und Remus das noch nicht mitbekommen haben. Der Gryffindor hoffte wirklich, dass Riddle Sirius eins auswischte. Er würde es genießen, wenn der große Sirius auf die Fresse fliegen würde. Als nächstes erblickte Peter Riddle selbst. Erfurcht erfüllte Peter als er den silberhaarigen Slytherin sah. Er wusste, dass dieser mit dem dunklen Lord verwandt war und er bewunderte ihn dafür. Peter wünschte sich wirklich, dass Riddle ihn einmal bemerken würde, aber das geschah nie. Nicht mal jetzt schaute der Slytherin zu ihm. Er war halt kein James Potter oder ein Sirius Black. Enttäuscht und mit gesenktem Kopf ging Peter zum Gryffindortisch. Er hörte schon von weiten wie Sirius Lily aufzog und seufzte schwer. Diese Selbstgefälligkeit wie sie nervte, aber vielleicht könnte Peter etwas dagegen tun. Plötzlich kam ihn der Gedanken, dass es Riddle ganz und gar nicht gefallen würde, wenn er wüsste, dass ausgerechnet Sirius Black in seine Freundin verknallt war. Vielleicht sollte jemand ihn mal einen kleinen Tipp geben...
Peter wurde aus seinen Gedanken gerissen als Sirius ihn ansprach.
" Ich hab euch gesucht, aber ihr wart weg und da bin ich langsam Richtung Schule gelaufen. Tschuldigung ich wollte nicht, dass ihr euch Sorgen macht." antwortete Peter ihm und setzte sich mit gesenkten Kopf neben Remus.
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