The Dark Times

Die Zaubererwelt befindet sich im Jahre 1977 also im 7. Jahr der Rumtreiber. Komm in unsere Welt und sieh sie dir an!
 
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 Schulbeginn

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Severus Snape
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mo Aug 19, 2013 5:07 am

Severus´ Augenbrauen waren nach oben gewandert als er mit Neugier, den Erzählungen Riddles gelauscht hatte. Er wünschte sich, all diese Orte und Geheimnisse eines Tages auch selbst erkunden zu können und er stellte sich vor, wie es wohl sein mochte, wenn er selbst zu Reisen um die ganze Welt aufbrechen konnte und Magie kennen lernen würde, die noch weniger erforscht war, als die Magie, die man sie in Hogwarts lehrte.
Als Valentin seine Erzählungen beendet hatte brauchte Severus einen Moment um aus seinen Tagträumen wieder in die Realität zurück zu kehren. Das alles klang so schön und verlockend, dass er am liebsten jetzt sofort aufgebrochen wäre und er konnte es kaum erwarten dieses letzte Jahr endlich hinter sich zu bringen um endlich mehr zu sehen, mehr zu erleben und mächtiger zu werden, um letztendlich doch noch über James und seine Bande zu triumphieren.
Beinahe hätte Severus genau diese unsägliche Bande von Gryffindors schon wieder vergessen, doch als hätte James die Gedanken des Slytherins erahnen können, stolzierte er geradewegs in diesem Moment in die Halle und schritt hoheitlich wie ein aufgeblasener Gockel auf seine Hauskameraden zu, die ihn bereits erwarteten. Severus verzog verachtend das Gesicht. Es war wirklich lächerlich wie aufgeblasen sich James verhielt. Er dachte wohl die ganze Schule würde ihm zu Füßen liegen. Snape ärgerte sich über die vielen Mädchen, die dem Gryffindorquiditchkapitän sehnsüchtig hinterhersahen. Wie konnten sie sich nur so blenden lassen?
Severus wollte sich zwingen wieder wegzusehen, aber er konnte nicht. Er sah genau wie James´ Blick sich wie so oft schon veränderte, wenn er Lily Evans erblickte. Seine Augen verschlangen sie förmlich. Severus ballte seine Hände unbewusst zu Fäusten. Etwas in seinem Magen zog sich schmerzhaft zusammen und am liebsten wäre er aufgesprungen und zu James hinübergelaufen um diesem irgendeinen zutiefst bösen Fluch auf den Hals zu jagen. Doch er wusste dass dies wenig Sinn hatte und ihm nun wohl auch nicht weiterhelfen würde. Severus starrte James hasserfüllt an und hätten Blicke tatsächlich töten können, wäre James wohl längst tot umgefallen. Doch nun hatte dieser auch noch die Frechheit an Lily vorbei zu Severus zu sehen. Snape hielt dem Blick des Gryffindors stand und blickte ihn aus finsteren Augen an. James jedoch grinste nur selbstgefällig wie immer, was Severus nur noch wütender machte. Mit aller Macht zwang er sich den Blick vom Gryffindortisch los zu reißen. Doch es gelang ihm nicht wirklich.
Erst als Valentin sich plötzlich erhob und Severus begriff dass die kleine Ansprache von Dumbledores bereits begonnen hatte, wurde Snape aus seinem tranceartigen Zustand gerissen. Er versuchte sich nun mehr auf die Worte des Schulleiters zu konzentrieren und ein süffisantes Lächeln lag auf seinem Gesicht als ihm klar wurde, dass Valentin als Schulsprecher nun auch endlich über Remus Lupin stand, und somit auch diesem Punkte abziehen durfte. Dieses Jahr, würde anders laufen. Diesmal würde Lupin seine Freunde nicht beschützen können. Nicht wenn Riddle Schulsprecher war. Severus wiederstand dem drang erneut zum Gryffindortisch hinüber zu sehen und konzentriete sich stattdessen weiter auf die Worte des Schulleiters.
Doch nach einiger Zeit wurde er erneut aus seinen Gedanken gerissen. Die für Severus´ Geschmack ziemlich exzentrische Arcadia Silverspur kam auf Valentin zu und sprach ihn unvermittelt an. Severus versuchte sich wieder auf das Geschehen an seinem eigenen Haustisch zu konzentrieren und zog leicht die Augenbrauen hoch als Arcadia sich gerade eine Haarsträhne Valentins über ihre eigenen Haare legte. Das kann auch nur sie sich erlauben, wusste Severus sehr wohl. Bei allen anderen hätte Valentin eindeutig anders reagiert. Nicht aber bei Arcadia. Sie war in so vielerlei Hinsicht eine Ausnahme. Severus akzeptierte die junge Slytherin aber sie interessierte ihn nur mäßig. Immerhin beachtete sie Severus ihrerseits auch kaum. Dennoch respektierten sich beide, auch wenn Arcadia kaum etwas mit Severus anzufangen wusste, und dies wohl auch auf Gegenseitigkeit beruhte.
Severus sah nun sehnsüchtig zu wie das Essen vor ihnen erschien und nahm sich von allem etwas. Endlich gab es wieder etwas wirklich Gutes zu Essen. Auch wenn ihm der Hunger ein wenig vergangen war, wenn er daran dachte dass Lily bei James und Sirius am Gryffindortisch saß anstatt hier bei ihm zu sein. Wieder glitten seine Gedanken ab und sein Blick zu den Gryffindors hinüber. Sirius sah herüber aber er sah nicht Severus an sondern – Snape folgte Sirius´Blick – Arcadia. Wie interessant, dachte Severus und ein böses Schmunzeln lag auf seinen Lippen als er Valentin ansah und in Richtung Sirius nickte. Dann wandte er sich Arcadia zu. „Du scheinst da drüben begehrt zu werden.“, meinte Severus mit neutraler Stimme aber es war klar dass er wusste dass Sirius niemals eine Chance bei Arcadia haben würde und Riddle dies auch niemals zulassen würde. Aber dieser Blick, wie der Gryffindor Arcadia angesehen hatte. Gerade so wie James es wagte Lily anzusehen. Dieser Gedanke verdarb Severus beinahe den Appetit und seine Gedanken glitten wieder ab von Sirius und Arcadia zu Lily. Er hörte nicht mehr wie Arcadia Valentin auf seine erste Sanktion als Schulsprecher ansprach. Längst dachte er wieder nur an Lily und seinen Hass auf James, der es wagte da drüben mit ihr zu sitzen und sie so unverschämt anzusehen. Um nicht ganz so verzweifelt auszusehen stopfte sich Severus dann doch noch einige Bissen von irgendwas in den Mund und kaute langsam. So musste er sich zumindest mit niemandem großartig unterhalten. Die neuen Slytherinschüler die mit staunenden Augen nun auch mit am Tisch saßen interessierten ihn auch nicht wirklich. Nur einmal noch wandte er den Blick Richtung Gryffindortisch, als ein einzelner Schüler beinahe als letzter die Halle betrat. Peter Pettingrew setzte sich zu seinen Freunden an den Gryiffindortisch und Severus´ Blick fiel abermals auf Lily, die ruhig den Worten Dumbledores gelauscht hatte. Innerlich seufzend löste der Slytherin sich wieder von ihrem Anblick und spülte sein Essen mit etwas Saft hinunter.
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Di Aug 20, 2013 7:56 am

Für Lily war es schön, wieder in Hogwarts zu sein, denn das Schloss war im Laufe der Jahre zu einer Art Zuhause geworden, was die Rothaarige nicht missen wollte. Selbst James und seine Bande schienen diesen Zustand nicht trüben zu können. Weiterhin lächelte die Gryffindor Remus an. „Seltsam“, meinte sie auf die Frage, wie ihre Ferien gewesen waren. Ja, seltsam traf es ganz gut. Nach und nach hatten ihre Eltern begriffen, dass sie in Gefahr waren, Petunia war nun endgültig ausgezogen und hatte ihre Meinung zu ihrer magischen Schwester kundgetan. Der Schmerz über die Worte der eigenen Schwester lagen Lily schwer im Gemüt. Sie öffnete gerade den Mund, um noch etwas zu sagen, als sich ein weiteres Mitglied des Potter-Gespannes zu ihnen gesellte – Sirius Black. Lily bedachte den jungen Mann mit einem kühlen Blick, sie hielt nicht sonderlich viel von ihm. In manchen Punkten war der Black fast noch schlimmer als sein bester Freund James Potter. Er war ein arroganter Typ, der ein typischer Frauenaufreißer war. Nicht gerade Charaktereigenschaften, die die junge Rothaarige schätzte.

Sie runzelte leicht die Stirn, als Remus und Sirius darüber redeten, wo sie James und Peter das letzte Mal gesehen hatten. Hatte sich das Quartett tatsächlich aus den Augen verloren? Beinahe hätte Lily gelacht, doch sie war keine Person, die sich über so etwas lustig machte. In solchen Zeiten konnte den Beiden sogar etwas zugestoßen sein, obwohl sie das klar bezweifelte. Schließlich waren sie im Zug gewesen. Die plötzliche Sorge um Peter – und leider auch um James – verpuffte, als der schwarzhaarige Gryffindor sich zu seinen Freunden gesellte. Es dauerte auch nicht lange, bis er bemerkt hatte, dass Lily bei ihnen saß. Ungewöhnlich lange,  zu lange für Lilys Geschmack  lagen seine Augen auf ihr. „Meine Ferien gehen dich nichts an, Potter.“ Obwohl sie seit fast zwei Schuljahren nicht mehr mit Severus befreundet war, nahm sie James Potter immer noch übel, dass er ihren ehemaligen besten Freund so drangsaliert hat und es bestimmt immer noch tat. Sie mochte seine Art nicht, seine Arroganz und die Tatsache, dass er dachte, dass die ganze Welt ihm zu Füßen lag, jedenfalls kam ihr das immer so vor. Bisher hatte Potter es nicht geschafft, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Tatsächlich würde sie dem Gryffindor wohl nie erzählen, wie sehr sie der Verlust ihrer Schwester wehtat, es war definitiv sicher, dass Petunia ihre Meinung ihr gegenüber nicht ändern würde. Sie war stur, eine Eigenschaft, die auch Lily hatte. Natürlich bemerkte sie, wie der Gryffindor zum Slytherintisch blickte und sich ein überlegenes Grinsen auf seine Züge schlich. Unwillkürlich drehte sich die Rothaarige halb um. Sie ahnte schon einige Sekunden vorher, wen sie sehen würde. Hätte sie sich doch nicht umgedreht? Eine Sekunde lang trafen ihre Augen auf Severus‘ schwarze. Blitzschnell wandte sie den Kopf ab und bedachte den Quidditchkapitän mit einem bösen Blick. „Du kannst es nicht lassen, oder, Potter?“ Warum genau hatte sie sich noch einmal hier hingesetzt? Mehr und mehr verspürte die stellvertretende Schulsprecherin den Drang einfach aufzustehen und aus der großen Halle zu verschwinden, nur um nicht mehr in der Nähe von James Potter oder Severus Snape sitzen zu müssen.

Nur halb verstand sie die gezischten Worte von Sirius und James, ihr wurde schnell klar, dass es sich dabei um ein Gespräch um Valentin Riddle handelte, denn Sirius warf dem Schulsprecher einen sehr wütenden Blick zu. Eifersucht spiegelte sich zu einem Teil in ihm. Konnten die nicht einmal ruhig sein? „Seid doch mal leise“, zischte sie wütend, ehe sie ihren Blick wieder dem Lehrertisch zuwandte, wo Dumbledore sicher seine Rede vortrug als hätte er sie schon etliche Male erzählt. Nach Sirius‘ Kommentar wäre sie am liebsten aufgesprungen und sich einen neuen Platz gesucht, doch es war nicht gerade der perfekte Zeitpunkt, um aufzustehen. Es dauerte nicht lang, da gesellte sich noch Peter zu der kleinen Gruppe. Lily hatte nichts gegen den Siebtklässler, er fiel kaum auf zwischen James und Sirius, noch weniger als Remus. Das Gespräch mit Remus konnte sie jetzt wohl total vergessen. Das Essen erschien auf den Tischen, die unter der plötzlichen Last wie jedes Jahr ein Knarzen von sich gaben. Lily liebte das Essen in Hogwarts, es gab wahrscheinlich nicht einen Schüler, der es nicht mochte. Sie tat sich etwas auf den Teller und begann langsam zu essen. Wer wusste schon, wie das neue Schuljahr werden würde.

Ihre Gedanken schweiften unkontrolliert zum Slytherintisch, wo Severus nun sicherlich auch angefangen hatte, zu essen. Severus. Noch immer konnte sie ihm nicht verzeihen, dass er sie Schlammblut genannt hatte. Sie hatte immer gedacht, dass Severus das nicht so sah; hatte gehofft, dass er sich nicht von seinen Mitschülern blenden ließ. Leider hatte er sie enttäuscht. Lily war nicht bereit ihm eine neue Chance zu geben, selbst, wenn er sie auf Knien anbetteln würde, ihr zu verzeihen. Sie war sich sicher, dass es wieder einen solchen Vorfall geben würde. Er würde sie wieder verletzen und das brauchte sie nun wirklich nicht. Die Rothaarige versuchte sich auf ihr Essen zu konzentrieren und Severus einfach für einen Moment zu vergessen.
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Valentin Riddle
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mi Aug 21, 2013 2:04 am

Arcadias Worte entlockten Valentin ein weiteres zartes Lächeln: „Jederzeit, Mylady, was immer sie wünschen.“Natürlich hielt sie sich nicht mit Fleisch, Gemüse und ähnlichem auf sondern ging direkt zum Nachtisch über, wie auch sonst? Die meisten Mädchen in Slytherin beneideten Arcadia zumindest darum dass sie Süßes in beliebigen Mengen essen konnte ohne auch nur einen Gramm zuzunehmen, eine Eigenschaft die die ausgemachte Liebhaberin süßer Leckereien mit Sicherheit zu schätzen wusste.  Die meisten Mädchen von Hogwarts beneideten sie um den Vertrauten Umgang mit dem frischgebackenen Schulsprecher, nicht wenige hielten sie für ein Paar, und kaum jemand versuchte an ihr vorbei an Riddle heranzukommen – Arcadia war dafür bekannt nicht zimperlich zu sein wenn sie jemanden nicht ausstehen konnte. Es sah vielleicht nicht danach aus, doch es gab gute Gründe warum das paradiesvogelartige Mädchen als Treiberin des Slytherin Teams aufgestellt war.
Severus hatte zunächst interessiert Valentins Ausführungen gelauscht doch Silverspur, wie so oft, das Gespräch abrupt unterbrochen, vielleicht würden sie es später fortsetzen, doch für den Moment schien Severus abgelenkt. Tiefviolette Augen folgten seinem Blick zum Gryffindortisch, scheinbar verdarb der Anblick von Potter seinem Freund den Appetit. Der Erbe Slytherins verstand ihn nicht, was mochte Snape bewegen? Doch es spielte auch keine Rolle was genau der Dunkelhaarige fühlte, er war auf der richtigen Seite, Potter und die seinen auf der falschen. Der Neffe des Dunklen Lords machte keinen Unterschied zwischen denen aus die ihm im Weg standen und denen die jemandem im Weg standen den er mochte. Nun, natürlich mochte er selbst die Rumtreiber genauso wenig wie Severus, wenn auch aus anderen Gründen.
In der Halle herrschte, nach dem Ende von Dumbledores Rede, allgemeines Getuschel, und hätte Valentin darauf geachtet, wäre ihm aufgefallen dass es um ihn ging, genauer gesagt seine Ernennung zum Schulsprecher, die nicht überall für Begeisterung sorgte. Allgemein vermutlich jedoch für Diskussionen darüber dass er nun, zusätzlich zu Quidditchkapitän und seiner Herkunft sowie seinem Äußeren auch noch die höchstmögliche Machtposition der Schülerschaft innehatte. Der silberhaarige Junge jedoch nahm eine solche Belanglosigkeit wie die Gedanken anderer um ihn herum, auch laut geäußert, meist nicht wahr.
„Meine erste Sanktion im Amt…?“, meinte Valentin nachdenklich,„das klingt beinahe so als würde ich mein Amt missbrauchen um…persönliche Rachegelüste zu befriedigen. Mylady, ihr überrascht mich!“, erklärte der junge Mann mit, ein wenig gespielter, Empörung. Seine Stimme schwebte in der Luft, doch sie ging nicht unter im allgemeinen Lärmpegel. „Allerdings…“, fuhr er gedehnt fort, „gehe ich davon aus dass eine Bagage notorischer Regelbrecher wie Potters Knappschaft gar nicht in der Lage ist…keine Sanktionen zu provozieren.“ Ein maliziöses Lächeln zierte Valentins umwerfende, weibliche Züge. Vermutlich hielten die ein oder anderen der Erstklässler ihn noch für ein Mädchen. Natürlich – als Schulsprecher war es nicht primär seine Aufgabe darüber zu wachen dass die Schüler Regeln einhielten, doch selbstverständlich hatte er nach wie vor das Recht dazu, durfte sogar mehr Punkte denn je abziehen. Und Lupin war Vertrauensschüler – Pflichtversäumnis seinerseits würde Konsequenzen haben.
Severus Worte jedoch rissen ihn aus seinen Gedanken, und von einem Moment zum anderen flackerte etwas über seine Züge das sie, für einen kurzen Augenblick, äußerst bedrohlich wirken ließ, eine vage Ahnung von Grausamkeit. So schnell wie sie gekommen war verschwand die Veränderung, und das übliche, Abgehobene kehrte zurück. Dennoch – in Valentins Gedankenwelt zogen düstere Wolken auf, und der Blick seiner ungewöhnlichen Augen ruhte einige Momente auf dem Gryffindortisch, Potter, Black und inzwischen auch der andere Petterbrew oder wie er auch heißen mochte, der nie etwas sagte, war angekommen.
Auf wen bezog sich Severus? Potter sicher nicht…Lupin? Unwahrscheinlich, blieb also nur Black. Sirius Black hatte Arcadia angestarrt? Begehrlich? Lustvoll? Zorn flutete Riddles Gedanken, wie konnte dieser Kretin es wagen sie so anzusehen? Die Versuchung aufzustehen und zu den Rumtreibern zu gehen war…vorhanden. Doch nichteinmal der Neffe Voldemorts hätte jemanden vor aller Augen angegriffen. Nicht vor den Lehrern, nicht hier. Und…war es nicht unnötig? War es nicht vielleicht sogar…amüsant zu sehen wie Black eine Abfuhr erhielt? Mit einem spöttischen, leisen Lachen wandte der Schulsprecher sich ab.
„Mylady, seht nur…“, seine makellosen, zarten Finger strichen sanft über Arcadias linke Wange, so dass es vom Tisch der Gryffindors aus zu sehen war, „Potters Kettenhund hat eure Witterung aufgenommen, scheint es.“.

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Glory and gore go hand-in-hand
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Sebastien Lehnsherr
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mi Aug 21, 2013 6:31 am

Das Ms. Rutherford die höfliche Geste eines Grußes erwiderte wunderte Sebastien zwar nicht, aber es freute ihn trotzdem. Der blonde Reinblüter wusste dass er eine ihrer Lieblingsschüler war, denn bei aller Professionalität die die junge Frau an den Tag legte war doch zu spüren ob sie Schüler mochte oder nicht – und diejenigen die sie nicht mochte waren eigentlich allesamt selbst schuld daran. Man musste Geschichte der Zauberei nicht mögen, kaum jemand tat das, doch Lehnsherr fand dass dies kein Grund war nicht zu arbeiten. Er hatte seinen ZAG in Muggelkunde mit einem O bestanden, obwohl er nichts mehr hasste als sich mit den Eigenheiten der Nichtmagier herumzuschlagen, er hielt es für angebracht sich mit Muggeln auszukennen.
Hätte Sorcia Rutherford Sebastien nicht gemocht wäre er kaum Vertrauensschüler geworden.
Valerie Philbrick antwortete manierlich und höflich auf seine Frage, korrekterweise erkundigte sie sich ebenfalls nach seinem Befinden, doch bevor der blauäugige Zauberer antworten konnte begann Professor Dumbledore zu sprechen. Dumbledore…ein brillanter Mann, keine Frage, großartig und mächtig, doch der Ravenclaw konnte wenig mit seinen politischen Ansichten anfangen, im Gegenteil, letztlich hielt er den alten Magier für einen Stolperstein, ein Hindernis welches den Aufstieg des Dunklen Lords zu bremsen drohte…oder zumindest verzögerte.
Die Rede war wie üblich warm und aufmunternd, beschwor die Einheit der Schüler und so weiter – lächerlich. Angesichts dessen was draußen vorging war bereits in Hogwarts eine Spaltung zu spüren, Slytherin und Gryffindor, einander nie übermäßig zugetan, Ravenclaw war in sich uneins, ebenso Hufflepuff. Slytherin und Gryffindor jedoch führten bisweilen geradezu Krieg, und zu dem politischen Aspekt kamen dann noch die Rumtreiber und…Riddle. Warum Dumbledore ausgerechnet ihn zum Schulsprecher ernannt hatte konnte Sebastien nur mutmaßen, doch er tippte auf Druck seitens der Lehrerschaft, das Riddle allgemein respektiert war und dass er sich als erstaunlich desinteressiert zeigte wenn es darum ging gegen wen er Strafen verhängte. Trotzdem…in Sebastiens Augen eine Fehlentscheidung.
Während Dumbledore sprach betrachtete der Reinblüter Valerie aus den Augenwinkeln, musterte ihr Verhalten. Sie wirkte energetisch, vielleicht etwas aufgeregt, und kaschierte dies nach einigen Momenten vorzüglich. Interessant. Es entsprach der Beobachtung dass sie sich in Ravenclaw nicht allzu wohl fühlte, zumindest mit dem recht steifen Umgangston. Der Lehnsherr wollte sich keine abschließende Meinung bilden, er würde sie vielleicht von nun an mehr beachten als bisher, ob er sie mochte? Dafür kannte er sie nicht gut genug, eigentlich kannte er kaum einen Mitschüler gut, verbrachte er den Großteil seiner Zeit mit Büchern, Hausarbeiten und Studien.
Als der Schulleiter geendet hatte nahm Sebastien das Gespräch wieder auf: „Das freut mich zu hören, die meine verlief ebenfalls…ereignislos.“, er lächelte versonnen. Im Prinzip war jede Zugfahrt mit dem Hogwartsexpress ereignislos, dennoch genoss der Reinblüter sie.
„Riddle ist Schulsprecher geworden…interessant, nicht wahr?“, sprach Lehnsherr scheinbar seine Gedanken aus, „In einer Zeit wie dieser…er ist doch angeblich mit dem Dunklen Lord verwandt? Möchte Professor Dumbledore mit dieser Geste…Position beziehen? Fragt sich nur welche…“, sein Lächeln wich einer nachdenklichen Miene. Es interessierte ihn wie Philbrick reagieren würde. Hatte sich überhaupt eine Meinung zu dem ganzen?
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Damian Cutler
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mi Aug 21, 2013 9:14 am

Damian betrat die große Halle und blickte sich aufmerksam um. Er wusste, er war spät dran, doch jetzt konnte er es auch nicht mehr ändern und ob sein spätes Kommen jemandem aufgefallen war oder nicht, das würde er noch früh genug erfahren.
Damian konnte gerade noch sehen, wie Valentin Riddle kurz aufstand und sich dann wieder hingesetzt hatte. Damian wusste nicht, ob er richtig lag, aber er glaubte zu wissen, warum sich der eigenwillige Slytherin erhoben hatte. Wahrscheinlich hatte Albus Dumbledore ihn nun auch noch zum Schulsprecher ernannt. Immerhin war er seit seinem fünften Jahr Vertrauensschüler gewesen und er hatte seine Aufgaben immer professionell und ordnungsgemäß erledigt. Beinahe hätte man vergessen können, dass es sich bei Valentin um einen Verwandten des Dunklen Lords handelte. Irgendwie war es für Damian keine Überraschung, dass Valentin zum Schulsprecher ernannt worden war. Langsam, aber nicht zu langsam um vielleicht doch nicht auf zu fallen, ging er zum Ravenclawtisch hinüber und ließ sich dort auf seinem Stammplatz nieder.
Ein paar Mädchen am Ravenclawtisch, aber bei weitem nicht so viele wie bei Riddle, Potter oder Black, warfen ihm einen verträumten Blick zu. Warum sie das taten, war Damian noch immer ein Rätsel. Er wusste nicht, was es war, was so viele Mädchen so toll an ihm fanden. Natürlich war er nicht gerade unglücklich deswegen, aber er war froh, dass es nicht in so einem riesen Ausmaß wie bei Riddle, Potter oder Black vorkam.  
Er hatte keine Zeit für solche Kindereien. Das letzte Schuljahr war mit dem heutigen Tag angebrochen und er hatte nicht vor, sein Ziel Heiler zu werden, wegen so etwas wie Schwärmereien, oder gar Verliebtheit seinerseits zu gefährden und bei der Suche nach seinem Halbbruder musste er auch endlich weiter kommen, denn außerhalb von Hogwarts würde die Suche nach ihm noch viel Schwieriger werden, das wusste Damian ganz genau.
Während er sich auf seinem Platz niederließ, nickte er den Ravenclaw Schülern die seinem Platz am nächsten saßen, kurz grüßend zu und versuchte sich ansonsten ruhig zu verhalten. Normal war es nicht seine Art einfach so zu spät zu kommen, doch ein paar Zweitklässler aus Ravenclaw, die in einen Streit verwickelt waren, hatten ihn aufgehalten. Und auch wenn es ihn in Teufelsküche bringen konnte, hatte sein Helfersyndrom, wie sein Vater oft zu sagen pflegte, bei den Zwergen zugeschlagen und das war nun das Ergebnis davon.
Jetzt saß Damian einfach da und blickte sich weiter in der Halle um. Die Rumtreiber waren wiedermal diejenigen, die am meisten von all den lärmenden Schülern herausstachen. „Was sie jetzt wohl wieder ausheckten“, dachte Damian amüsiert. Er hatte zu ihnen zwar nicht wirklich viel kontakt, aber ihre Scherze waren immer recht amüsant gewesen, solange sie niemanden verletzt oder zu tief gedemütigt hatten. So etwas konnte Damian auf den Tod nicht ausstehen, wenn sie auf Leute losgingen, die offensichtlich schwächer als sie waren.
Im Grunde aber, ging es ihn auch nichts an, er hatte genug mit seinen eigenen Angelegenheiten zu tun, also ließ er mehr oder weniger gelangweilt seinen Blick durch die Halle schweifen und wartete, auf was auch immer bald kommen würde. Ob es wohl schon am ersten Abend eine Strafarbeit hageln würde?
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Emily Clancy
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Do Aug 22, 2013 10:57 pm

Emily saß nun mittlerweile das 4. Jahr am Lehrertisch von Hogwarts. Und sie liebte es von Jahr zu Jahr mehr. Schon als die junge Lehrerin selbst noch Schülerin war, war es immer ihr großer Wunsch gewesen einmal Zauberkunst zu unterrichten und durch viel Fleiß und Anstrengung hatte sie es letztendlich auch geschafft.

Während Emily auf die Rede von Professor Dumbledore wartete schaute sie sich in der Halle um. Gern hätte die Hexe sich unterhalten, aber sie wusste dass ihre Kollegin, Professor Rutherford, nicht sehr gesprächig war. Gerne hätte Emily sich besser mit ihr verstanden und sie versuchte wirklich immer nett zu Mrs. Rutherford zu sein, aber so richtig kam die Hauslehrerin von Hufflepuff einfach nicht an die junge Lehrerin heran. Doch Emily nahm sich fest vor das zu ändern. Jeder hatte eine gute Seite, man musste sie nur zum Vorschein bringen. Wer wusste denn schon was die junge Hexe so verbittert erschienen ließ.

Der Blondschopf schaute leicht zur Seite, doch die Augen von Professor Rutherford waren schier nach vorn gerichtet. Ihr Gesicht wirkte kühl doch für einen kurzen Augenblick schien ein Lächeln auf ihren Lippen zu erscheinen. Was war denn da los? Emily versuchte die Richtung aufzunehmen von der sie annahm das sie der Grund für die Wandlung der Gesichtszüge der Lehrerin für Geschichte seien und sah Sebastien Lehnsherr. Sie wusste dass er der Lieblingsschüler der Lehrerin war. Ob da vielleicht etwas lief? So schnell der Gedanke jedoch kam so schnell ging er auch wieder. Auf so etwas konnte auch nur wieder Emily kommen. Natürlich war es absurd überhaupt daran zu denken dass eine Lehrerin etwas mit einen Schüler haben würde, aber ein leichter Zweifel blieb in ihr zurück. Emily ließ ihren Blick wieder zurück zu Ms. Rutherford fließen, deren Gesicht inzwischen wieder die Kälte eines Kühlschrankes angenommen hatte.

Die Hauslehrerin von Hufflepuff wollte trotz allem gerade etwas zu ihr sagen als Albus Dumbledore sich erhob und seine Rede hielt. Musste sie halt warten bis es zu essen gab. Wie jedes Jahr hörte Emily gespannt und Aufmerksam zu, obwohl sie das meiste schon auswendig kannte. Nach der Zeremonie indem die Erstklässler in ihrer Häuser eingeteilt wurden, gab es nun endlich den langersehnten Festschmaus. Emily liebte die große Auswahl an Essen, war doch für jeden Geschmack etwas dabei.
Nachdem sie ihr Teller befüllt hatte wollte sie sich noch einmal in die Richtung ihrer Kollegin drehen doch da passierte es. Emily kam an ihr Glas und schüttete es direkt über die junge Lehrerin. //Oh mein Gott, wieso passiert mir immer so was?// Emily stammelte eine Entschuldigung nach der anderen doch sie war sich nicht sicher ob Sorcia Rutherford dies überhaupt noch mitkriegte. Die junge Lehrerin der Geschichte für Zauberei war sehr ruhig, doch Emily sah die Röte in ihrem Gesicht immer mehr steigen. Sie war sich sicher dass gleich ein böses Erwachen folgen sollte. Innerlich hoffte sie das Ms. Rutherford nicht komplett ausrasten würde.
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James Potter
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Sa Aug 24, 2013 6:36 am

Auf James Züge schlich sich ein breites Grinsen, als Lily ihn so forsch anfauchte. Sie war wirklich sehr exzentrisch und James mochte es, dass sie sich nicht so leicht rumkriegen ließ wie all die anderen Mädchen. Meist hatten nur zwei oder drei Sätze gereicht um die süßen Häschen rumzukriegen, die er haben wollte und langsam war das zu gewöhnlich und normal geworden, zu langweilig. Doch Lily war anders. Sie war kein Hase, sie war eher eine Katze und scheute sich kein bisschen davor die Krallen auszufahren. Und obwohl sie bisher noch nicht zum Schnurren gekommen war, so schreckte Krone nicht davor zurück weiter zu versuchen das kleine Kätzchen zu streicheln.
"Lily, Lily, Lily, sei doch nicht immer so gemein und abweisend zu mir." noch immer bildeten seine Lippen ein breites, selbstbewusstes Lächeln.
"Da frage ich dich ganz gesittet und voller Fürsorge wie es dir die lange Zeit ohne mich ergangen ist und dann ist sowas die Antwort? Ich mache mir doch nur Sorgen um dein wertes Wohlbefinden" Als sein Blick von Snape wieder auf die rothaarige Schönheit vor sich glitt entgegnete diese ihm nur einen wütenden Blick und ihre Worte waren scharf wie frisch gewetzte Messer.
"Mal ganz im Ernst, Prinzessin, wie kannst du diesen widerlichen Bastard eigentlich noch in Schutz nehmen? Wenn ich mich nicht ganz irre hat er dir ziemlich weh getan. Es hat schon seine Gründe, dass du jetzt an diesem Tisch sitzt und er da hinten bei den Schlangen. Du solltest den Tatsachen besser ins Auge sehen, Lilychen. Er ist es nicht Wert, dass du seine Blicke erwiderst. Dieser verdammte Dreckskerl hat dich verletzt und du solltest ihn besser vergessen. Mit sowas wie ihm solltest du dich nicht abgeben. Was er gemacht hat ist einfach unverzeihlich!" aus seiner Stimme klang eine deutliche Spur Wut herraus. Es waren zwiegespaltene Gefühle damals gewesen. Einerseits war da die Schadenfreude über die zerbrochene Freundschaft Schniefulus und Lily, doch andererseits hatte man wochenlang den Schmerz in Lilys Augen gesehen, für den Snape ganz allein verantwortlich gewesen war und ein Blick in diese Augen hatte James ein jedes Mal unerwartet hart getroffen. Der Hass Severus Snapes gegenüber war schon immer vorhanden gewesen. Dieser zwielichtige Slytherin hatte sich schon immer ungewöhnlich stark für die schwarze Magie interessiert und hatte allein damit seine Karten bei James verspielt. Doch seit jenem Tag war es besiegelt und unveränderlich eingebrannt gewesen. Ein Schauern breitete sich über dem Körper des Quidditchcaptains aus, als er zurückdachte und die Szene Revue passieren ließ. Doch schnell war er wieder zurück im Diesseits und bemerkte erst jetzt dass Sirius seine Stimme erhoben hatte und ihn auf die Lehrerin aufmerksam machte.
"Rutherford, die hat auch was gegen uns! Wenn man sie sich so anschaut könnte man vermuten, dass sie eher die Hauslehrerin Slytherins ist, so finster wie sie immer schaut" sprach er seine Gedanken offen aus und versuchte die Sekunden zuvor noch vorhandenen, düsteren Erinnerungen zu verdrengen. Lilys Anstalten sie ruhig zu halten ließ er unbeachtet und kommentierte sie ausschließlich mit einem weiteren Grinsen in die Richtung des hübschen Mädchens. Doch schon wurde er aus seinem kleinen Flirt gerissen, als sich Peter zwischen sie drengte.
"Hey Wurmschwanz. Schöne Ferien gehabt?" fragte er ganz unvergänglich, während er so weit zur Seite rutschte, wie es möglich war um Peter Platz bei sich zu machen.
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Valerie Philbrick
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Sa Aug 24, 2013 7:22 am

Das junge, zierliche Mädchen hatte ihre Ellenbogen auf der schweren Holzplatte abgestützt und ihre Hände gefaltet, als sie ihrem Gegenüber lauschte. Seine Wortwahl war explizit und sehr gewählt. Er kam sicherlich aus einem sehr herrschaftlichen Elternhaus. Seine Haltung, seine Sprache und vorallem seine Art wie er sich Benahm sprach für viel Disziplin und eine exzellente Kindheit. Mit einem forschenden Blick schaute sie in seine Augen. Wie er wohl hinter all dem war? Ob es überhaupt ein dahinter gab? Der Gedanke, wie er außerhalb aller gesellschaftlichen Manier und Regeln war ließ ihre Augen gespannt und neugierig funkeln und ein winziges, eindrückliches Lächeln zierte ihre feinen Lippen. Doch noch immer fiel ihre Maske nicht. Sie hatte gelernt wie man sich zu benehmen hatte und nichts außer ihren Augen verriet etwas darüber welche Energie wirklich in ihr schlummerte. Unerdrückt und eingezwengt musste sie in ihrem Innern mit dem Leben, was sie nunmal hatte.
"Äußerst interessant. Es interessiert mich, welches wohl sein erster Entschluss in seiner neuen Form sein wird. Ich bin mir bewusst er wird wissen wie er mit seinem Stand umzugehen hat. Er scheint doch stehts bewusst über das was er tut und auszudrücken vermag, doch trotzdem quält mich die Frage danach ob er seine Position nicht vielleicht doch ein wenig zu seinen Zwecken ausnutzen wird" ihr Blick löste sich von Sebastien Lehnsherr und schweifte zu dem Besprochenen. Er schien ganz mit sich und seinem Umfeld beschäftigt. Das undurchsichtige Lächeln auf dem roten Lippenpaar war noch immer nicht gewichen, als sie sich schließlich wieder ihrem Gesprächspatner zuwendete.
"Ohne voreilige Schlüsse ziehen zu wollen frage ich mich ob die Wahl von Mister Riddle nicht eventuell durch andere Stimmen beeinflusst wurde. Selbstverständlich ist dies kein Vorwurf, sondern nur, ein.... wie soll ich sagen? Flüchtiger Gedanke. Lässt es nicht vermuten, dass dieses Ereigniss mit dem immer näher rückenden Ende zusammenhängt? Wahrscheinlich wollen Sie meine Meinung dazu hören?" Valerie hob den vergoldeten Becher und nahm einen winzigen Schluck.
"Doch ich habe keine Meinung dazu. Mich fasziniert ausschließlich der Gegensatz. Beide Seiten versuchen ihre Stellungsnahme zu vertreten, doch so gegensätzlich wie sie sind wird es bestimmt nicht zu einer Vereinnehmlichkeit kommen. Ich erwarte einfach nur den Tag der Entscheidung mit Neugier. Würde mich jemand vor die Wahl stellen, so würde ich mich zu niemandem bekennen. Ich bin von beiden Seiten auf ihre Art und Weise hingerissen, doch ob ich mich einmischen will, dessen bin ich mir unsicher. Es ist verhöhnt es so deutlich auszusprechen, was ich wirklich denke. Würde ich ihnen meine ganze Meinung zu diesem Thema zu gerne unterbreiten, so bin ich mir bewusst, dass noch andere Augen auf uns ruhen und Ohren uns lauschen, die nicht bestimmt sind dies zu hören. Wahrscheinlich würde ich mich in Schwierigkeiten bringen, wenn ich ihnen nun erläuterte wozu ich stehe" wieder schimmerten ihre Augen. Doch ein dunkler, geheimnissvoller Schatten unterstrich, die sich dahinter verbergeneden belebten Gefühle.
"Wenn Sie sich tatsächlich austauschen wollen, dann nicht hier..." mit diesen Worten schlug sie ihre Augen nieder und erhob ein weiteres Mal den Becher zu ihren Lippen. Noch immer lag dieses Lächeln auf ihnen, doch nicht mehr so unscheinbar, denn etwas anderes hatte sich darunter gemischt. Wissen. Selbstbewusstsein und eine unerschütterliche Meinung.
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Peter Pettigrew
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Sa Aug 24, 2013 7:48 am

"M-M-Meine Ferien J-James? Die waren kannst in Ordnung." stammelte Peter als er von James gefragt wurde. Er schaute mit roten Kopf zu Lily Evans, der Grund warum er zu stottern anfing. Peter konnte machen was er wollte, aber sobald ein Mädchen in der Nähe war, musste er stottern. Dafür wurde er schon öfters das Gespött der Mädchen, aber Lily ignorierte ihn.
Natürlich wie sollte es auch anders sein, wenn Potter in der Nähe war. Jeder ignorierte ihn, wenn Potter oder Black da waren.
Die Großmäuler schienen die Aufmerksamkeit förmlich anzuziehen.
Peter schaute nochmal zu Lily. Diese schien genervt und konzentrierte sich nur auf ihr Essen. Peter wunderte sich warum Lily Evans überhaupt bei ihnen saß. Sie konnte James und Sirius nicht leiden. Vielleicht war Remus der Grund. Die beiden schienen miteinander auszukommen. Es würde Peter nicht wundern, denn Remus war erträglicher als Sirius und James zusammen.
Peter nahm sich ein Beispiel an Lily und nahm sich auch etwas zu essen. Großzügig schaufelte Peter Kuchen auf seinen Teller.
Endlich wieder Kuchen.
In den Ferien konnte er kein einziges Stück essen. Seine Mutter machte wieder eine Diät und Peter musste wieder darunter leiden. Sie war der Meinung, wenn sie schon auf was Süßes verzichten musste, dann auch Peter. Wie heißt ein berühmtes Sprichwort: Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Peter verschlang die Kuchen förmlich und während er aß, schaute er sich um.
Er schaute zum Slytherintisch und erblickte Riddle. Peter sah wie Riddles Blick für einen kurzen Moment zornig auf ihnen ruhte. Genauer gesagt auf Sirius, aber schnell war der Augenblick verflogen und Riddle schaute wie immer.
Peter wunderte sich. So hatte er Riddle noch nie gesehen. Dieser plötzliche Gefühlsausbruch.....Vorallem das Sirius anscheinend der Grund dafür war.
Peter wusste, dass der Neffe des dunklen Lords Black nicht ausstehen konnte und das beruhte auf Gegenseitigkeit, aber Riddle sah diesen nie mit offenen Hass an wie gerade eben.
Ob Arcadia der Grund dafür war? überlegte Peter. Waren Sirius Blicke doch nicht unendeckt geblieben?
Peter musste bei diesem Gedanken grinsen. Diese Jahr könnte ja doch toll werden.
Peter beobachtete Riddle weiter, aber dieser hatte sich von Gryffindortisch abgewandt und sprach mit Arcadia.
Enttäuscht schaute Peter weiter. Wieder genoss er keine Aufmerksamkeit von Valentin.
Peters Blick wanderte zum Lehrertisch.
Er sah wie Dumbledore sich mit McGonagall unterhielt, wie die anderen Lehrer aßen und dann ruhte sein Blick auf Rutherford, ihre Lehrerin in Geschichte, und auf Clancy, ihre Lehrerin in Zauberkunst.
Bei Clancy lächelte Peter. Er mochte die junge Lehrerin. Sie war die einzige, die ihn nicht vor den anderen bloßstellte. Bei Rutherford sah das schon anders aus.
Sie hasste Peter und das wusste er genau. Bei jeder Möglichkeit, welche sich bot, machte sie ihn zur Schnecke.
Es war ja nicht so, dass Peter sich nicht anstrengte, aber er konnte sich diesen Geschichtsmist nunmal nicht merken.
Er beobachtete wie Clancy sich zur Rutherford drehte als es passierte. Clancys Glas wurde umgestoßen und überschüttete sich auf Rutherford.
Obwohl Peters Mund voll war, musste der Gryffindor lachen. Sein Gekautes flog über den Tisch.
Als Peter das bemerkte, wurde sein Kopf so rot wie eine Tomate.
"T-T-Tschuldigung flüsterte Peter und spürte die Blicke auf sich.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Sa Aug 24, 2013 11:51 pm

James Worte lösten bei Lily nicht unbedingt die Reaktion aus, die er sich wohl erhofft hatte. Sie reagierte wirsch und nicht gerade freundlich, Remus musst ein Seufzen unterdrücken. Die Hoffnung auf ein ruhiges Essen war wohl nun zerstört, schließlich verstanden sich James und Lily oft nicht gerade bestens, auch, wenn der Potter eindeutig Gefühle für die Rothaarige hatte. Sirius war da auch nicht besser, er provozierte sie gerne. Remus wandte sich ein wenig ab, er wollte sich in ihre Diskussion vorerst nicht einmischen, allerdings kam dann Severus auf. Zuerst verstand der Werwolf noch nicht so ganz, warum sich James so über ihn aufregte, dann aber bemerkte er den Blick, den Lily noch einmal kurz dem Slytherin geschenkt hatte und schon ergab alles Sinn. Wahrlich, Severus - Schniefelus, wie ihn James und Sirius bevorzugt nannten, er konnte dies sich als Vertrauensschüler allerdings nicht erlauben - hatte Lily absolut nicht gut behandelt und hatte Remus ihn schon vorher nicht gemocht, so war seine Meinung über ihn noch einen Tick schlechter geworden. Nicht nur, dass er eine Affinität zu schwarzer Magie hatte, die hier in Hogwarts absolut nichts zu suchen hatte, sondern er war noch einer dieser typischen Slytherins, die eine geradezu skandalöse Meinung über Muggelgeborene hatten. Als wären diese schlechtere Menschen, dieses Gedankengut war einfach nur grässlich, Remus hatte es noch nie nachvollziehen können.
James Worte waren nicht sehr gut gewählt, und Remus war sich sicher, dass Lily nicht begeistert sein würde, daher versuchte er es mit Schadensbegrenzung. "James meint damit, dass Snape dir echt weh getan hat, Lily. Du solltest ihm nicht hinterhertrauern, da muss ich ihm zustimmen.", fügte er noch hinzu, nicht mit diesen wütenden Unterton und er hoffte wirklich, dass Lily es seinem Kumpel nicht übel nehmen würde.
Das Gespräch ging dann über zu dem Thema Lehrer, Remus blickte kurz zum Lehrertisch hinüber, beteiligte sich aber nicht weiter. Die Rutherford war nicht nur James unsympathisch, Remus musste ihm da zustimmen, sie war ihnen nicht gerade wohl gesinnt und ihr Verhalten empfand er nicht als angenehm, ganz im Gegensatz zu Miss Clancy, diese mochte Remus mehr. Seine Gedanken wurden aber zu etwas anderem gelenkt, nämlich als Peter sich zu ihnen setzte. "Hey Peter, wir hatten schon gedacht, wir hätten dich verloren.", begrüßte er den Jungen freundlich. Auch er blickte kurz zu dem Lehrertisch hinüber. "Miss Clancy ist mir auch lieber als die.", beteiligte sich Remus dann doch an dem Gespräch, allerdings wurde er von Peter unterbrochen, der aufgelacht hatte und das Essen dabei ausgespuckt hatte. Remus musterte das Chaos, nicht sehr angenehm, aber Peter schien sich schlecht zu fühlen, daher meinte er nur: "Ist doch nicht so schlimm."

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Arcadia Silverspur
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mo Aug 26, 2013 1:37 am

Eigentlich war Arcadia ganz glücklich darüber, dass sie einen Großteil des Festmahls verpasst hatte. Es war doch sowieso jedes Jahr das Gleiche. Dieselbe eintönige Rede des Schulleiters, die selben Gesichter an den Haustischen und die selben verschreckten Erstklässler die ohnehin viel zu beschäftigt damit waren, die schwebenden Kerzen und die verzauberte Decke anzustarren, als dass sie groß etwas anderes mitbekommen hatten. Außer vielleicht Valentin, den starrte der ein oder andere Neuankömmling durchaus an, sei ist in Faszination oder einer deutlich erkennbarer Angst, aber der war es wohl inzwischen mehr als gewöhnt, dass seine Anwesenheit zuweilen für Aufruhr sorgte, und wenn nicht das, dann zumindest für Interesse. Verärgert schoss die Slytherin einem der Erstklässler einen bitterbösen Blick entgegen, der gerade besonders offen und erstaunt zu Valentin gestarrt hatte und grinste zufrieden, als der sich daraufhin erschrocken zu seinen neuen Kameraden umwandte. Kein Wunder dass der Kleine am Huffelpufftisch saß, dachte Arcadia und füllte indes ihren Kelch mit Kürbissaft. Mit dem Essen hatte sie längst abgeschlossen und eigentlich freute sie sich darauf, die Große Halle bald zu verlassen. Sie war froh wieder in Hogwarts zu sein, doch eigentlich zog sie dessen stille Korridore den überfüllten offiziellen Räumlichkeiten des Schlosses vor.

Valentin's Antwort auf ihren Kommentar zu ihren Haaren entlockte Arcadia ein herzliches Lachen und sie nickte "Sehr gut, so hab ich das gerne." Sie rechnete es dem Slytherin hoch an, dass er auf ihren dämlichen Kommentar eingestiegen war und sich humorvoll zeigte, was bei Valentin Riddle an sich schon ein Kompliment für ihre Person war. Der kühle Siebtklässler war sonst nämlich nicht so zu Scherzen aufgelegt. Kurz ließ sie ihren Blick abermals zum Tisch der Gryffindors abschweifen. Ihr war schon die ganze Zeit so, als würde sie jemand beobachten und ihr Gefühl sagte ihr, dass dieser jemand unter den rotgewandeten Schülern am Gryffindortisch saß. Vielleicht war sie aber auch nur paranoid. In einer Schule voller Geister und sprechender Bilder war das auch kein Wunder.  

Es hatte sie wirklich interessiert, was Valentin als Schulsprecher so alles zu tun gedachte, denn eigentlich hatte sich Arcadia nie wirklich über die Aufgaben eines eben solchen Gedanken gemacht. Natürlich hätte sie aber mit seiner Antwort rechnen müssen und als er Unschuld vorschützte warf die pinkhaarige Schülerin ihrem langjährigen Freund einen amüsierten, wenn auch wissenden Blick zu und ihre rechte Augenbraue wanderte in einem Ausdruck ihrer Skepsis ein paar Zentimeter nach oben. Als hätte er es geahnt, fügte Valentin seiner ursprünglichen Antwort dann doch noch eine Anmerkung hinzu und Arcadia grinste verschmitzt. Hatte sie es doch gewusst. Es war auch nicht so, als hätte sie gegen sein Vorhaben etwas einzuwenden. Die Rumtreiber gingen ihr schon die längste Zeit auf die Nerven und als Schulsprecher stünden Val alle Wege offen, diese Verrückten ein für alle mal in ihre Schranken zu weisen. Vielleicht, so hoffte sie, würde das die Truppe dazu veranlassen, endlich mal ein bisschen erwachsener zu werden, obwohl sie es bei ein paar der Jungs wirklich bezweifelte. Bei Potter schon sowieso. Er und Black waren wirklich Kindsköpfe, wie aus dem Bilderbuch und warum sie diesen Pettigrew mit sich herumschleppten wusste sie auch nicht. Gerade konnte sie sehen, wie dem ewigen Tollpatsch sein halbes Abendessen aus dem Gesicht viel und die Slytherin wandte schnell angewidert ihren Blick ab.

Da meldete sich auch zum ersten Mal seit ihrer Anwesenheit Snape zu Wort. Verehrer? "Achso?"Von seinen Worten überrascht folgte sie der Richtung, in die Severus deutete und erstarrte. Sie hatte die ganze Zeit gespürt, dass jemand sie beobachtete, aber von allen Personen am Gryffindortisch hätte sie es nie für möglich gehalten, dass einer der Rumtreiber sie angesehen hatte. Diese Jungs hassten doch jeden Slytherin einfach nur aufgrund der Tatsache ein Slytherin zu sein und Arcadia hatte ihre Abneigung ihrer Gang gegenüber nie zu einem Geheimnis gemacht. Wieso also Black? Ehrlich überrascht übersah sie erst, dass auch Valentin auf Snape's Anmerkung hin zu Black aufgesehen hatte und bemerkte erst kurz darauf, dass kurz beinah etwas wie Wut seine Züge verunstaltet hatte. Es war wirklich nicht oft, dass der frisch ernannte Schulsprecher derart - für ihn - heftige Gefühlsregungen zeigte und Black konnte wirklich nur froh sein, dass er hier von so vielen Leuten umgeben war und zumindest momentan außer Reichweite saß. Erst einen Augenblick später schien er wieder zu seiner üblichen Manier zurückgefunden zu haben und als seine Stimme ertönte, war sie so ruhig und zart wie eh und je, genauso wie die Hand, die Arcadia wenig später auf ihrer Wange spürte. Die Slytherin lächelte. Die beiden verband wirklich eine enge Freundschaft und so distanzlos, wie sie miteinander umgingen, war es kein Wunder, dass viele sie für ein Paar hielten. Dabei gab eigentlich keinen richtigen Begriff für das, was die beiden zusammenknüpfte.

In einer beruhigenden Geste legte die Slytherin schließlich eine Hand auf Valentin's Hand und zuckte dann unbeeindruckt mit den Schultern. "Sieht so unruhig aus, der Ärmste. Vielleicht sieht Herrchen nicht, dass er mal raus muss."
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mo Aug 26, 2013 9:10 pm

Am liebsten hätte die rothaarige Hexe James Potter eine Ohrfeige gegeben. Was bildete sich dieser arrogante Idiot überhaupt ein? Lily wollte gerade etwas erwidern als James begann über Severus und sie zu reden. Schlagartig schloss sich ihr Mund und sie starrte den Schwarzhaarigen an.  Der Slytherin war ihr Freund gewesen und ein Teil ihrer Kindheit gewesen. Warum sollte sie da aufhören, ihn zu schützen? Ja, Severus hat sie sehr verletzt. Lily schloss einen Moment die Augen, ehe sie in James‘ braune Augen sah. „Ich weiß nicht, was es dich angeht, Potter. Wenn ich mich richtig erinnere, bist du Schuld daran, dass es überhaupt dazu gekommen ist.“ Wütend ballte die Hexe ihre Hände zu Fäusten. „Außerdem ist es nun wirklich meine Sache, wen ich schütze und wen nicht. Es mag sein, dass er mich verletzt hat.“ Sogar sehr stark verletzt hat, traf es wohl eher. Lily hatte immer gedacht, dass Severus in ihr eine Freundin sah und kein Schlammblut. Anscheinend hatte sie sich da geirrt. Selbst Remus erhob die Stimme zu diesem Thema, wenn auch nicht ganz so wütend und mit ruhiger, sanfter Stimme. „Das ist mir bewusst, Remus“, meinte sie dazu nur, sich fragend, warum sie überhaupt auf die Worte der Rumtreiber eingegangen war. Lily blickte sich um, ob nicht irgendwo ein anderer Platz frei war, doch leider schien das nicht der Fall zu sein. Zunächst bemerkte sie nicht, dass die Rumtreiber untereinander erzählten, dazu war sie zu sehr abgelenkt. Erst Peters gestotterte Antwort riss sie aus ihren Gedanken und ließ sie aufblicken. Peter war sehr unscheinbar, es war überhaupt ein Wunder, dass er es geschafft hatte, zu den Rumtreibern zu gehören. Sie mochte diesen Rumtreiber jedoch um Längen mehr als Black oder Potter, selbst, wenn sie eigentlich sehr selten mit Peter redete, denn dieser begann immer zu stottern, wenn ein Mädchen in seiner Nähe war, was es schwierig machte, eine richtige Unterhaltung zu führen. Lily gab es auf, die Jungs dazu zu belehren, dass sie ruhig sein sollten.

Tatsächlich war ihr Miss Clancy auch lieber als Miss Rutherford. Die Rumtreiber hatten recht damit, dass die Hauslehrerin von Ravenclaw stets so schaute, als seien die Gryffindors der größte Abschaum und die Slytherins die reinsten Engel. Miss Clancy tat Lily in dem Moment sehr leid, denn man sollte sich wohl lieber nie mit Miss Rutherford anlegen. Ihr Blick wanderte den Lehrertisch entlang und blieb an Albus Dumbledore hängen, der sich, nachdem er mit seiner Rede geendet hatte, wieder mit Minerva McGonagall unterhielt. Die Rothaarige hatte nur noch ein Schuljahr, dann begann ihr richtiges Leben. Es war Krieg. Für Lily war klar, dass sie sich unter keinen Umständen den Todessern anschließen würde. Sie hasste die schwarzen Künste, umso mehr noch Voldemorts Anhänger. Wie konnte man nur Gefallen an Mord und Foltern empfinden? Lily erschauderte leicht. Nein, Lily würde sich dem Orden anschließen, da war sie sich sicher. Sie würde auf der Seite des Lichtes kämpfen und versuchen die Schrecken des dunklen Lordes einzudämmen. Schließlich konzentrierte sich die Hexe wieder auf das Essen, was noch beinahe unberührt auf ihrem Teller lag. Eigentlich hatte sie überhaupt keinen Hunger mehr.
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Di Aug 27, 2013 1:40 am

Nach einen kurzen Moment nahm das Gesicht der jungen Lehrerin wieder ihre gewohnten kühlen Züge an. Sie wusste das diese Clancy sie beobachtete, doch den Gefallen würde sie ihrer verhassten Kollegin nicht tun. Ohja sie hasste Clancy. Wie um Himmels Willen konnte man die ganze Zeit nur so fröhlich sein und wie ein Huhn auf Ecstasy durch die Gegend hüpfen? Und das was sie am meisten hasste. Diese Frau hatte anscheinend kein Durchsetzungsvermögen. Da, wo bei Sorcia längst Strafarbeiten gehagelt wären, sah die Hauslehrerin von Hufflepuff einfach drüber hinweg. Aber naja das sollte nicht ihre Sorge sein.
Sorcia merkte das Clancy gerade etwas zu ihr sagen wollte, doch im selben Moment erhob sich glücklicherweise Dumbledore um seine Rede zu halten. Die Hexe war froh, denn so entging sie noch einmal einen Gespräch. Anders als ihre Kollegin hörte sie jedoch nur halbherzig zu und sah stattdessen zum Ravenclawtisch. Sie ließ ihren Blick über diesen schweifen und sah das alle da waren. Bis auf.... Verdammt, wo war Cutler? Kaum hatte sie den Gedanken beendet sah sie ihn auch schon. Er kam zu spät und versuchte tatsächlich sich unbemerkt zu seinen Tisch zu schleichen. Wenn er dachte sie sehe drüber hinweg, dann habe er sich aber stark getäuscht. Das würde eine satte Strafarbeit werden. Mittlerweile hatte Dumbledore seine Rede beendet und das große Festmahl begann. Sorcia jedoch war noch nicht nach essen und ließ ihren Blick zu Sebastien wandern um zu sehen ob er das Heranschleichen von Cutler bemerkt hatte. Doch bevor überhaupt ein Augenkontakt zustande kommen konnte merkte sie wie etwas nasses an ihren Klamotten herunterlief. Sorcia sah rüber zu Clancy die anscheinend ihr Glas umgeworfen hatte. Die Lehrerin wurde von Emotionen heimgesucht die über laut anschreien und einfach nur umbringen gingen. Da beides jedoch hier in der Halle etwas unangebracht wären, entschied sie sich zu beherrschen. Schließlich wusste sie was Disziplin bedeutete und sie würde ihre Ruhe bestimmt nicht wegen dieser Glucke verlieren. Während ihr Kopf die Farbe einer Tomate annahm ließ sie langsam ihren Zauberstab über ihre Kleidung wandern um diese zu trocknen. Nachdem sie fertig war wandte sie sich an Clancy: Na, das haben sie ja wieder perfekt hinbekommen. Was können sie eigentlich? Ich versichere ihnen, wenn wir alleine gewesen wären, dann würden sie jetzt nicht so einfach davon kommen. Und hören sie verdammt nochmal auf mir unbedingt ein Gespräch auf zwingen zu wollen. Wäre ich an ihrer Gesellschaft interessiert dann würden sie das schon bemerken." Sorcia zischte die Worte leise das sie auch nur ihre Kollegin hören konnte. Nachdem sie fertig war drehte sie sich wieder um. Die Röte in ihren Gesicht schien wieder leicht zu verblassen und nachdem sie sich etwas beruhigt hatte, versuchte sie wieder den Kontakt zu Lehnsherr zu suchen. Und tatsächlich, nachdem sie eine Weile in seine Richtung starrte, drehte er sich zu ihr um. Nachdem sie sicher war das er sie auch richtig ansah, ließ sie ihren Blick zu Cutler schweifen. Als Sorcia sah das Lehnsherr ebenfalls zu ihm sah deutete sie mit einen Nicken in Richtug Korridore. Sie war sich sicher das der Vertrauensschüler wusste was zu tun war und nach einen kurzen Lächeln in seine Richtung widmete sie sich nun endlich ihren Essen. Beziehungsweise wollte sie es. War die Zeit wirklich so schnell vergangen das sie gar nicht merkte wie das Essen wieder verschwand und sie Schüler sich langsam erhebten um in ihre Schlafsäle zu gelangen? Nun denn, würde sie halt so ins Bett gehen, war sowieso besser für die Figur. Die Hauslehrerin von Ravenclaw erhob sich und mit einen wütenden Blick Richtung Clancy verließ sie die große Halle und warte auf den Korridoren auf Sebastien und Cutler.
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Sa Aug 31, 2013 8:31 am

Sie hatte ihn angesehen. Für den Bruchteil einer Sekunde hatten ihre Augen die seinen gefunden. Severus war erstarrt als er den Schmerz in Lilys Augen gesehen hatte bevor sie sich blitzschnell wieder abwandte. Sie war also immer noch sauer auf ihn. Es war nur logisch, doch er hatte gehofft dass sie ihm nach so langer Zeit vielleicht verzeihen könnte. Jetzt schwand die Hoffnung allerdings wieder und Severus wollte am liebsten so schnell wie möglich die Halle verlassen und sich in den Schlafsaal flüchten. Er ertrug es nicht mehr hier zu sitzen und zu wissen, dass Lily so nahe war und doch unendlich entfernt für ihn. Es verging beinahe kein Tag an dem er seinen Fehler sie Schlammblut zu nennen nicht bereute. Dieses unsägliche Wort. Es war ihm entglitten, schneller als er hätte darüber nachdenken können. Es war einfach so herausgerutscht. Warum konnten sie nicht beide aus reinblütigen und angesehenen Zaubererfamilien kommen? Er selbst war doch genaugenommen auch nur zur Hälfte ein Zauberer. Natürlich hätte er die andere Hälfte lieber geleugnet aber sie war nun mal existent, ob Severus selbst das wollte oder nicht. Warum hatte er Lily nur Schlammblut genannt? Er wusste es selbst nicht mehr und hätte er es rückgängig machen können so hätte er das sofort getan. Doch es war zu spät. Was er gesagt hatte konnte er nicht wieder zurücknehmen, das wusste er und gerade deshalb stieg seine Hoffnungslosigkeit.
Sie würde ihm wohl niemals vergeben. Nun vielleicht, irgendwann, wenn er mächtig genug war. Wenn er etwas verändern würde. Wenn er eine neue Welt erschaffen würde mit seinen Freunden und wenn er endlich auch andere Arten der Magie erkunden konnte, nach seiner Ausbildung in Hogwarts. Jetzt regte sich wieder ein erwartungsvolles Kribbeln. Nur noch dieses eine Jahr und dann würde er über sich selbst hinauswachsen können. Magie erlernen und erforschen, die sonst nur wenige jemals erforscht hatten.
Die Aussicht auf seine Zeit nach Hogwarts vermochte es sein Gemüt wieder ein wenig aufzuheitern. Ihm war auch der Blick nicht entgangen mit welchem Valentin für den Bruchteil einer Sekunde in Richtung Gryffindors gesehen hatte. Da war eine Art Grausamkeit in den violetten Augen gewesen, die auch Severus nicht übersehen hatte. Sein Freund schien denjenigen gefunden zu haben, der es gewagt hatte Arcadia so scharmlos anzusehen. Mit einem leisen Lachen, in welchem man deutlich den Spott heraushören konnte wandte sich Valentin wieder ab und Arcadia zu.
Severus war immer wieder erstaunt von dem zärtlichen Umgang, den Valentin und Arcadia pflegten. Sie waren kein Paar aber sie waren… Man konnte es einfach nicht beschreiben. Aber Severus hinterfragte diese Verbindung auch nicht. Er hatte nichts gegen Arcadia, respektierte sie sogar und Val war einer seiner wenigen wirklichen Freunde. Er fragte sich ob Sirius tatsächlich dachte eine Chance bei jemandem wie Arcadia zu haben. Das war doch wirklich Unsinn. Oder wollte er Valentin absichtlich provozieren? Würde der Gryffindor so weit gehen? Sirius Black war wohl alles zuzutrauen.
Severus´ Mundwinkel verzogen sich zu einem leichten Lächeln als er den Worten Valentins und Arcadias lauschte. Sie gab sich unbeeindruckt von Sirius. Nichts anderes hatte Severus erwartet. Was dachte Black nur? Aber dieser würde schon noch sehen wo das hinführte. Er machte sich Valentin so bestimmt nicht zum Freund und das war alles andere als gesund für Black, was wiederum Severus sehr gelegen kam. Er wollte natürlich nicht dass Sirius sich an Arcadia heranmachte aber Severus wusste dass der Gryffindor ohnehin keine Chance haben würde und somit machte er sich was das betraf wenig Sorgen.
„Diese selbstverliebten Herumtreiber. Potter und Black denken wohl sie könnten Jede haben.“, meinte Severus wütend und gab es auf weiter zu essen. Sein Appetit war ihm längst vergangen und schon verschwand auch das Essen wieder von den Tischen. War es endlich Zeit zu gehen? Hatte er die Eröffnungszeremonie endlich hinter sich gebracht? Es schien beinahe so und Erleichterung breitete sich in dem Slytherin aus.
Die Aussicht auf seinen ruhigen und gemütlichen Schlafsaal erhellten Severus´ Gemüt ein wenig. Er sah zu Val und Arcadia, während er sich von seinem Platz erhob.
„Ich weiß nicht wie es euch geht aber ich hab keine Lust mich weiterhin mit denen da…“ – Severus nickte in Richtung der Herumtreiber – „…auseinandersetzten zu müssen.“, sagte Severus und wartete einen Moment ob auch Arcadia und Val sich erheben würden. „Die glauben einfach sie könnten sich alles erlauben.“, fügte Severus dann noch etwas leiser und mehr zu sich selbst hinzu.
Dann verließ er gemeinsam mit Valentin und Arcadia die Halle und machte sich auf den Weg in die Räume der Slytherins.
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Sirius Black
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Sa Aug 31, 2013 9:48 am

"Ach Wurmschwanz! Hast du in den Ferien das Essen verlernt?" schrie Sirius auf als Peter sein Gekautes über den ganzen Tisch verteilte.
Er hatte die Szene zwischen Rutherford und Clancy auch gesehen und musste grinsen, aber das war kein Grund für diese Sauerei auf dem Tisch.
"Ja, es tut dir immer leid." murmelte Sirius auf Peters Entschuldigung.
Sirius war verunsichert. Der Blick den Riddle ihm zugeworfen hat....
Was hatte er zu bedeuten? Er wusste, dass der neue Schulsprecher ihn nicht leiden konnte, aber einen solchen Blick, welcher so viel Hass in sich trug, war selbst für diesen Slytherin ungewöhnlich.
Waren seine Blicke für Arcadia aufgefallen?
Sirius könnte sich selber ohrfeigen, wenn dies stimmte.
Hatte er wirklich seine Gefühle für sie so wenig unter Kontrolle? Wenn das stimmte, war es kein gutes Zeichen und es würde viel Ärger mit sich bringen. Sirius war schlau genug um zu wissen, dass man sich mit Riddle nicht anlegte. Auch wenn er alles dafür geben würde diesem arroganten Mistkerl eins auszuwischen, war er sich der Gefahr bewusst, welche man dabei eingehen würde. Riddle war mit dem dunklen Lord verwandt und das durfte man nicht vergessen.
Nach Riddles Blick hatte auch Arcadia zu ihnen geschaut und Sirius merkte wie seine Beine schwach wurden und eine Röte ins Gesicht stieg.
Sie war so wunderschön......
Sirius schaute schnell weg, wenn seine Blicke wirklich auffielen, musste er sich jetzt zusammenreißen. Sirius schaute hoch zur Decke. Sie war immer noch bewölkt. Genauso fühlte sich jetzt Sirius.
Wieso sie? Schon letztes Schuljahr hatte sich Sirius diese Frage gestellt. Es gab tausend andere Mädchen in Hogwarts und viele von ihnen wollten was von ihm, aber er entwickelte Gefühle für Arcadia, Riddles Freundin.
"Grausame Ironie des Schicksals." flüsterte Sirius vor sich hin. Er wandte seinen Blick von der Decke ab und schaute wieder in die Halle.
Er sah wie Sniefelus, Riddle und Arcadia die Halle verließen. Begierig folgte Sirius Arcadia mit seinen Blicken. Wieder ging es ihm durch den Kopf wie schön sie doch war.
Als sie verschwunden waren, schaute er auf seinen Teller, der Appetit war ihm vergangen.
"Wisst ihr was" begann er und stand auf "bin ich hundemüde" bei dem Wort musste er grinsen "Ich geh schon mal in den Schlafsaal. Wir sehen uns später. "
Sirius durchschritt die Halle. Er merkte wie Mädchen ihn mit ihren Blicken verfolgten, aber es ließ ihn kalt. Sirius war nicht müde. Im Gegenteil. Er wusste, dass er dank Arcadia und Riddle, kein Auge zumachen wird diese Nacht, aber er hoffte sie noch einmal sehen zu können.
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Peter Pettigrew
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Sa Aug 31, 2013 10:37 am

"E-E-Es t-t-tut mir wirklich Leid, Sirius." stammelte Peter, nachdem Sirius ausgerastet ist. Remus sagte irgendwas. Es wäre nicht so schlimm oder so, aber Peter war nach Sirius Ausraster eingeschüchtert. Schnell versuchte er die Sauerei, die er angerichtet hatte wieder weg zumachen.
Er hörte noch das Sirius noch was murmelte, aber er verstand es nicht.
Was war denn mit ihm los? Peter hatte das Gefühl, dass der große Sirius Black verunsichert war. Etwas was Peter völlig neu war.
Der Frauenschwarm war noch nie unsicher gewesen und Peter war sich bis jetzt sicher, dass Sirius diese Gefühl gar nicht kannte.
Wusste Sirius vielleicht, dass er aufgeflogen war? Das seine verliebten Blicke zu Arcadia entdeckt wurden?
Der Gryffindor musste grinsen als er wieder auf seinen Teller sah.
Bekam der große Black Schiss? Er musste sich zwingen nicht wieder laut aufzulachen.
Aber wären er so darüber nachdachte, war Peter auch etwas enttäuscht. ER wollte doch Valentin bescheid sagen. ER wollte den Stein ins rollen bringen, aber das war anscheinend nicht mehr möglich. Der Möchtegern-Romeo hatte sich selber verraten und Peter hatte keine Möglichkeit sich beim neuen Schulsprecher einzuschleimen.
Peter begann Black von der Seite zu beobachten. Dieser schaute gerade zur Decke und murmelte irgendetwas vor sich hin, aber schon wieder verstand Pter ihn nicht.
Als er wieder Richtung Halle blickte, schaute Black Richtung Slytherintisch und sein Blick hatte etwas seltsames.
Er schien Arcadia, welche gerade mit Snape und Valentin Riddle die Halle verließ, mit seinen Blicken zu verschlingen.
Peter zog die Augenbrauen hoch. Wie deutlicher musste Black, denn noch werden? Wenn Riddle ihm was antuen würde, müsste dieser sich nicht wundern.
Wie konnten Potter und Lupin das übersehen? Peter konnte das nicht verstehen.
"Aber ich bin dumm." murmelte Peter vor sich hin und schüttelte mit dem Kopf.
Als nächstes stand Black auf und verließ ebenso die Halle.
Am liebsten wäre Peter mitgegangen, denn er war ziemlich müde, aber nach Sirius Ausraster wollte er nicht mit ihm alleine sein und eigentlich wusste Peter warum Sirius in Wirklichkeit ging.
Arcadia.....
Peter wartete noch paar Minuten, als auch er aufstand.
"I-Ich bin auch geschafft. Ich geh schon mal in den Turm." erwartungsvoll schaute er auf James und Remus und hoffte, dass er jetzt nicht wirklich alleine in den Gryffindorturm musste.
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Sebastien Lehnsherr
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   So Sep 01, 2013 6:23 am

Sebastien beobachtete Valerie während sie sprach, denn ihre Wortwahl hatte Etwas an sich das dem Reinblüter seltsam erschien. Sie wirkte…bemüht. Es schien als wäre sie nicht besonders zufrieden mit dem distanziert-höflichen, diplomatischen Ton den Lehnsherr angeschlagen hatte. Zumindest war der junge Ravenclaw sich sicher dass sie sehr viel deutlicher hätte werden können, denn ihre Einlassungen zum Thema Riddle waren beinahe inhaltsleer. Natürlich schätzte der blauäugige junge Mann einen höflichen Umgangston, doch konnte er sich einer gewissen Neugier auf das was hinter ihrer Fassade steckte nicht erwehren. Dass sie etwas vorspielte merkte er sofort – als jemand der darin selbst mehr als geübt war.
Mademoiselle Philbrick fuhr fort, und da es ihm fern lag sie zu unterbrechen studierte er weiter ihre auffallend hübschen Züge. Bei näherer Betrachtung war sie Ms. Rutherford nicht unähnlich, doch ihre Augen, deren Iris einem hellen Saphir glich, umrandet wie die Augen eines Wolfs, fehlte die Kälte die ihre Hauslehrerin ausstrahlte.
Die Vermutung dass Riddles Ernennung durch andere Stimmen als die des Schulleiters allein zu Stande gekommen war teilte Sebastien und sie zeigte ihm, dass sein Gegenüber weder dumm noch weltfremd war.
Die Art wie sie ihren Pokal an die Lippen führte war elegant und stilvoll, nicht zum ersten Mal an diesem Abend dachte Lehnsherr über die junge Dame ihm gegenüber nach. Natürlich verbrachte er einen Großteil seiner Zeit mit Studien, doch vielleicht konnte es nicht schaden sie besser kennen zu lernen. Nach allem was er über sie wusste – und das war, gemessen an den übrigen Schülern, wenig – war Valerie eine sehr fähige junge Hexe, ungewöhnlich scheinbar auch. Es mochte sich auszahlen die Bekanntschaft zu vertiefen, wollte er nicht nach seiner Zeit in Hogwarts über ein breit gefächertes. Fähiges Netz von Bekannten verfügen können?
Ihre Faszination für Riddle konnte er jedoch nicht teilen, im Gegenteil, wann immer Sebastien in seine Gegenwart geriet fühlte er sich auf mehrere Art und Weise verunsichert und unwohl.
Die seltsamen violetten Augen schienen den Blick einzusaugen, die unglaublich feminine Erscheinung verwirrte den Reinblüter. Von Valentins arrogantem, selbstherrlichem und dabei so elegantem Auftreten gar nicht zu reden.
Mit einem beifälligen Nicken hob der Vertrauensschüler sein eigenes Glas: „Klug ist wer sich eine Meinung bildet, und klüger der der weiß wann er sie besser für sich behält.“, meinte er leise, doch seine kühle, ebenso akkurate wie perfektionistisch elegante Stimme war ebenso leise wie die ihrige.
Als plötzlich Raunen anhob blickte Sebastien auf, am Lehrertisch schien es Mrs. Emily Clancy, die unerträgliche Hauslehrerin Hufflepuffs geschafft zu haben Ms. Rutherford ihr Glas über das Kleid zu kippen. Was für ein Trampeltier. Seine Hauslehrerin wirkte wenig begeistert und Lehnsherr hätte wetten können dass sie Clancy etwas zu zischte, doch natürlich hörte er Nichts über die Entfernung, und Sorcia verriet mit keiner extremen Bewegung was sie tat. Ihren Ärger jedoch konnte man ihr ansehen. Mit einem leichten Kopfschütteln wandte der Reinblüter sich ab und wieder seiner Gesprächspartnerin zu. Als er jedoch gerade fortfahren wollte fiel sein Blick auf einen Neuankömmling. Damian Cutler war zu spät. Deutlich zu spät. Überraschung gepaart mit Ärger schimmerten in den eisblauen Augen Lehnsherrs als er den Säumigen anblickte.
Automatisch wanderte er weiter bis zum Lehrertisch, wo er Ms. Rutherfords Blick auffing. Sie hatte Damian also auch bemerkt, und bedeutete dem Vertrauensschüler nun den Delinquenten zu ihr zu bringen. Vermutlich draußen vor die Halle?
Die Ersten verließen bereits den Saal, unter ihnen auch Riddle und seine Freunde, ein denkwürdiger Anblick, doch jetzt hatte Sebastien anderes im Sinn.
„Ich hoffe erneut auf ihre Vergebung, Ms. Philbrick, die Pflicht ruft. Ein sehr…interessantes Gespräch.“, der Reinblüter lächelte schmal, „Es würde mich freuen wenn wir die Gelegenheit bekämen es in ein wenig privaterem Rahmen fortzusetzen, ihre Meinung zum schwelenden Konflikt interessiert mich in der Tat. Falls wir uns nicht mehr sehen wünsche ich ihnen bereits jetzt eine Gute Nacht, bis Morgen.“am Tisch entlang zu Damian schritt: „Mr. Cutler“, sagte er mir scharfer, leiser Stimme. „Sie sind zu spät zum Abendessen erschienen und Ms. Rutherford scheint daran interessiert den Grund zu erfahren. Folgen sie mir bitte.“, befahl er, immer noch leise, immer noch höflich.
Es hätte keinen Sinn gemacht zu widersprechen, und so schaffte er es den dunkelhaarigen Ravenclaw nach Draußen vor die Halle zu schaffen, wo Sorcia bereits auf sie wartete.
„Ms. Rutherford.“, sagte Sebastien mit einer höflichen, kleinen Verbeugung. „Mr. Cutler. Ich wünsche Ihnen einen guten Abend, die Erstklässler warten.“, erklärte der Reinblüter, ließ die beiden allein und ging in die Klasse um seine neuen Schützlinge einzusammeln.
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Damian Cutler
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   So Sep 01, 2013 7:45 am

Damian bemerkte, dass das essen wohl schon fast zu Gänze verschwunden war. Nur hier und da konnte er noch jemanden an einer der Nachspeisen herumlöffeln sehen. Naja dann würde es halt erst morgen früh wieder etwas für ihn zu essen geben. So schlimm war das nun auch wieder nicht. Er war nicht so der verfressene Typ wie zB Black, aber er war auch nicht ein Typ Snape, von dem man glauben könnte, er würde sich in seinen Ferien immer einer Askabandiät unterziehen.
Damian schnappte hier und da ein paar Gesprächsfetzen auf, die ihm aber nicht weiter wichtig erschienen und am Lehrertisch gab es mal wieder einen kleinen oder wenn er an Ms. Rutherfords seine Hauslehrerin dachte, eher einen größeren Disput zwischen ihr und der Hauslehrerin von Hufflepuff. Damian verdrehte die Augen, das Schuljahr hatte so angefangen, w +ie es geendet hatte. Manche Dinge würden sich wohl niemals ändern. Genau diese Beständigkeit der kleinen Dinge war es, die er an Hogwarts so liebte und die er bestimmt sehr vermissen würde. Kurz dachte er daran, wie es wohl in den ersten Tagen und Wochen nach seinem Abschluss für ihn sein würde, Hogwarts wohl nie wieder zu sehen, oder wenn er Glück hatte, in ganz seltenen Momenten vielleicht doch, als er auch schon den stechenden Blick von Sebastien Lehnsherr auf sich spürte, was Damian aus seinen Gedanken holte und seine Aufmerksamkeit nun vollkommen auf den Vertrauensschüler von Ravenclaw lenkte.
Damian blickte Sebastien direkt in dessen stechendblauen Augen und folgte dessen Blick zum Lehrertisch. Damian war nicht dumm. Natürlich verstand er die Bedeutung , die in der stillen Konversation der zwischen Lehnsherr und Ms. Rutherfords lag, sofort. Jetzt würde es also Ärger geben. Damian hatte nicht wirklich daran gezweifelt, das sein Zuspätkommen bemerkt werden würde. Gerade bei seiner Hauslehrerin nicht, die, so wie Damian oft schon den Eindruck gehabt hatte, das sie genauso gut die Hauslehrerin von Slytherin hätte sein können.
Nun da seine gesamte Aufmerksamkeit auf dem Vertrauensschüler lag, bekam er auch mit, was dieser als letzter zu Valerie Philbrick sagte. Schwelender Konflikt? So bezeichnete er also den langsamen und leisen Aufstieg Voldemorts, von dem niemand wusste, ob er gutes oder schlechtes für die Zukunft bedeuten würde.
Damian blickte zu Sebastien auf, als dieser nun direkt vor ihm stand und ihn angesprochen hatte. „Natürlich!“, war alles was Damian dazu sagte, bevor er sich erhob um dem Vertrauensschüler aus der Halle zu folgen.
„Guten Abend, Ms. Rutherford!“, sagte Damian genauso höflich und respektvoll wie Sebastian zuvor und verbeugte sich ebenfalls, als sie beide nun Ms. Rutherford standen. Damian versuchte gar nicht erst, sich irgendwie aus der Sache heraus zu reden. Immerhin kannte er Ms. Rutherford schon lange genug um zu wissen, dass es erstens nichts bringen würde und zweitens seine Situation nur noch verschlimmern würde und nach der Sache mit Ms. Clancy war es für Damian sicher gesünder, Ms. Rutherfords so wenig Anlass wie möglich zu geben, ihre Wut auf Ms. Clancy in seine Strafe mit einfließen zu lassen.
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James Potter
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   So Sep 01, 2013 7:48 am

James seufzte.
"Nagut, komm Remus, ich schätze wir haben hier nichts mehr verloren. Ich hab noch gar nicht angefangen mein ganzes Zeug auszupacken..." seine Augen fielen zu, als er seinen Kopf in den Nacken fallen ließ, ihn leicht dehnte und sich dann streckte. Seine Muskeln spannten sich an und er spürte wie verspannt er war.
"Oh man, es wird endlich mal wieder Zeit für ein bisschen Quidditch, ich bin total verspannt." Sein darauf folgendes Kommentar schaffte er grade noch zu unterdrücken, bevor es seinen Mund verlassen konnte. Lily saß ihm schließlich noch immer gegenüber.
~Die nächste, die ich durchnehme wird mich zum Vorspiel schön massieren dürfen...~ er lachte leise, als er sich diese Szene durch den Kopf gehen ließ. Doch sein Lachen verebbte schnell, als er in Gedanken niemanden erkennen konnte als nur Lily. Warum musste sie seine geistige Welt denn auch so sehr auf den Kopf stellen? Er schüttelte leicht seinen Kopf, ehe er sich erhob und sich gegen die Wand in seinem Rücken lehnte. War es überhaupt nötig zu warten? Irgendwas stimmte ihn plötzlich schlecht. Ob es Lily war, die ihn gleich zu Anfang des Schuljahres gleich so forsch angefahren hatte oder doch nur die Tatsache, dass er jetzt wieder zu lernen beginnen müsste wusste er nicht. Wer war jetzt eigentlich noch hier? Er sah über den Slytherintisch, niemand interessantes. Oder zumindest niemand, der es auch nur im aller geringsten mit der Slytheringruppe aufnehmen konnte. Kein Wunder, eigentlich waren alle Schüler in der Hinsicht langweilig, wenn man sie in einen Maßstarb mit Vallentin, Arcadia und Severus setzte. Ein paar bekannte Gesichter fielen ihm auf, doch nur an die Hälfte konnte er sich wirklich erinnern, das war dann wahrscheinlich der Nachteil einer so gigantischen Schule. Gelangweilt schweifte sein Blick weiter. Der Slytherintisch rückte in den Hintergrund. Die Hufflepuffs waren ihm gleichgültig. Er wusste, dass er zu diesem Haus keine Kontakte hatte. Nicht weil sie zu schlecht für ihn waren, oder sonstiges. So eingebildet er auch sein mochte, doch er stellte niemanden unter sich, es war eher aus dem Grund, dass keiner der in Hufflepuff gewählten Schüler irgendwelche seiner Interessen teilte. Sie waren nicht umsonst Gelb und er Rot. Es gab eben Unterschiede, die sie unterschieden und sie auf unterschiedliche Wellenlinien setzten. Ruhig schweifte der Blick weiter. Ravenclaw. Sie waren wohl der 'intelligente' Teil Hogwarts. Seiner Meinung nach war das kompletter Unsinn, denn dann hätte man Remus genau so gut nach Ravenclaw schicken können. Er war wie ein wandelndes Wörterbuch. Wahrscheinlich nicht ganz so extrem, wie die Adler, doch die versuchten das Klischee ja auch unter allen Mitteln aufrecht zu erhalten und taten nichts anderes als ausschließlich zu lernen. Doch Remus hätte ganz bestimmt mit ihnen mithalten können, wenn Sirius und er den Werwolf nicht ab und an auch mal vom Lernen abgehalten hätten und ihn zu weitaus schändlicheren Sachen überredeten. James musste bei dem Gedanken grinsen. Da waren wieder diese glatten, schwarzen Haare. Er versuchte sich zu erinnern. Das Mädchen, welches sie vorhin so seltsam angestarrt hatte. Obwohl, es war eher ein beobachten gewesen, als ein Starren. Ob sie zum Lord gehörte? Es war nicht dieses hingerissene Fan-Beobachten gewesen, sondern irgendwas anderes, was er nicht einschätzen konnte und vielleicht auch nicht wollte. Doch der Lord war nicht so dumm seine Spione ihn so direkt anstarren zu lassen. Schnell tat er den Gedanken ab. Sie schien sich auch nicht mehr für sie zu interessieren. Eine andere Person hatte ihr Interesse geweckt. Ein blonder Kerl. Seiner Statur nach zu urteilen in der gleichen Jahrgangsstufe. Bis hier konnte er die stechenden, blauen Augen erkennen. Worüber sie wohl sprachen? Es sah nicht aus, wie ein gewöhnlicher Plausch. Im Gedanken strafte sich der junge Mann für seine endlos scheinende Neugier und sah wieder zu seinen Freunden. Waren sie jetzt endlich fetig? Federleicht stieß er sich von der Wand ab und straffte seine Schultern merklich, während er die Halle durch das große Portal verließ. Ob Peter und Remus ihm wohl folgten? Ihm war es gleichgültig. Er freute sich auf sein gemüdliches Bett und den wunderbaren, erholsamen Schlaf, der ihn heute Nacht erwarten würde und tatsächlich schafften es diese kleinen Vorfreuden ein kleines Lächeln auf das Lippenpaar zu zaubern, während er unbeirrt und auf niemanden achtend Richtung Schlafsaal schlenderte.
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Valerie Philbrick
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   So Sep 01, 2013 8:44 am

Valeries wachsame Augen schauten Sebastien weiter an, als er aufstand und sich entschuldigte.
"War mir ein Vergnügen, Mister Lehnsherr. Auch ich hoffe auf eine weitere Unterhaltung in privatem Kreis" ihr Lächlen war undurchsichtig und schleierhaft. Ihre Statur und Erscheinung blieb aufrecht, auch nachdem er die Halle bereits verlassen hatte. Sie hörte die Stimme einiger Mädchen, die an ihr vorbeiliefen.
"Nein, das habe ich schon in den Ferien gemacht! Ich wollte nun wirklich nichts aufschieben und habe mich sofort um die Hausaufgabe gekümmert. Ich habe meine Eltern gefragt, die konnten mir noch eine ganze Menge Informationen darüber hinaus geben! Ich glaube gleich nachdem ich ausgepackt habe werde ich ihnen eine Eule schicken und...." Die Ravenclaws gingen vorrüber und Valerie seufzte. Diese Mädchen waren Schuld daran, dass sie sich so falsch zugeteilt fühlte und mittlerweile hatte sie aufgehört daran zu glauben, dass sie lediglich wegen ihres Genies nach Ravenclaw gesteckt worden war und zweifelte die Fähigkeiten, des alten, löcherigen Hutes wirklich an. Elegant und graziös erhob sich das blauäugige Mädchen. Der Schatten eines Lächelns hatte sich über das rote Lippenpaar gelegt.
~Gleich bin ich aus diesem Fummel raus! Gleich bin ich diesen Sack endlich los!~ eine wirklich bekömmliche und Vorfreude erweckende Vorstellung, die sie dazu veranlasste ihren Weg aus der großen Halle anzutreten. Doch da war etwas. Etwas, was sie unangenehm in ihrem Rücken spürte. Wie ein lästiges Mosquito ließ es sie in ihrer Bewegung innehalten. Mit einer plötzlichen Kopfbewegung schaute sie direkt in James Augen, die sie misstrauisch musterten. Ihre Züge entspannten sich und wurden wieder weicher. Nur James Potter. Es entzückte sie, dass er sie ansah, doch andererseits machte es ihr Sorgen wie er sie ansah. Es war alles andere als freundlich oder aufgeschlossen. Er sah sie an, als würde er sie persönlich für den dunklen Lord halten und genau das ließ sie erschaudern. So war das nicht geplant gewesen. Hatte es überhaupt einen Plan gegeben? Natürlich hatte es das! Er war nicht ausgereift gewesen, aber in Arbeit. Doch dieses Misstrauen, welches ihr der gut aussehende Gryffindor entgegenbrachte passte ihr so gar nicht. Da wollte man eine Freundschaft aufbauen und dann sowas... Ein bisschen angegriffen sah sie ihn an. Ihr Blick war verletzlich und beinahe schwach. Und tatsächlich löste er den Blickkontakt. Verwirrt sah die Hexe wieder nach vorne und verließ leicht verwirrt die Halle. Der Gedanke an den Turm sorgte für ein zweites Erschaudern. Dort lauerten sie, diese wissbegierigen Spinnen, bereit sich im nächsten Moment auf sie zu werfen, wenn sie sich nicht hundert Prozent der Manier und der Gruppe beugte. Die gute Laune flaute ein wenig ab, doch sie ließ sich nicht unterkriegen. Sie hatte sechs volle Jahre stand gehalten und dieses letzte siebte Jahr würde sie ganz sicherlich nicht einknicken! Schon gar nicht wegen diesen sozial komplett ungebundenen Maschinen, die sich auf nichts anderes fixieren konnten, als auf gute Noten und das Lob der Lehrer! Doch der Gedanke an dieses Misstrauen, welches ihr der Rumtreiber zu spüren gegeben hatte knabberte an ihr. Diese Reaktion war wirklich nicht beabsichtigt gewesen und er schien sie von grundauf falsch einzuschätzen.
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mo Sep 02, 2013 8:04 am

Die junge Hauslehrerin von Ravenclaw musste nicht lange warten, da kam Mr. Lehnsherr zusammen mit Mr. Cutler aus der großen Halle und direkt auf sie zu. Nach einer kleinen Verbeugung und Begrüßung brachte Sorcias Vorzeigeschüler wie vereinbart Cutler zu ihr. "Vielen Dank, Sebastien. Ich wünschte jeder meiner Schüler wäre so vorbildlich wie Sie, aber man kann ja nicht alles haben. Natürlich die Arbeit ruft." Mit diesen Worten verabschiedete sie den Vertrauensschüler, so das er sich um seine Aufgaben kümmern konnte.
Nachdem er gegangen war begrüßte sie Damian in einen ebenso höflichen Ton wie es Lehnsherr getan hatte. Sorcia hatte nicht die Absicht es ihm gleich zu tun sondern kam direkt zum eigentlichen Punkt:
"Mr. Cutler, können sie mir bitte erklären warum sie zu spät gekommen sind? Das ist nicht nur äußerst unhöflich, nein es zeugt auch von sehr wenig Disziplin. Und das Disziplin das A und O ist muss ich ihnen ja wohl nicht erklären. Ich bin äußerst Enttäuscht von Ihnen und es schmerzt mich zutiefst das ich gleich zu Schuljahresbeginn einen Ravenclawschüler Punkte abziehen muss. 5 dürften für den Anfang reichen. Aber denken sie nicht das sich die Sache damit erledigt hat. Am liebsten würde ich sie jetzt noch eine Strafarbeit erledigen lassen, aber auch ich habe noch etwas zu erledigen. Stellen sie sich aber schon einmal auf morgen Abend ein. Und jetzt ab in den Schlafsaal eh ich es mir noch einmal anders überlege."
Für ihre Verhältnisse hatte die junge Lehrerin sich noch ziemlich zurückgehalten, was aber vielleicht auch daran liegen könnte das es ein Ravenclaw war. Bei ihren Schülern war sie meist etwas freundlicher. Mit einen Absatz drehte sie sich um und ging die Treppe in den 1. Stock hinauf. Eigentlich wollte sie heute nicht mehr viel machen doch ein bisschen Arbeit wartete noch auf sie. Morgen hatte sie Unterricht. Ein kleiner Lichtstrahl war das sie bei den Ravenclaws hatte. Doch als sie an die Gryffindors dachte, insbesondere an Black und seine Bande wurde der Lichtblick wieder ganz klein.
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Damian Cutler
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BeitragThema: Re: Schulbeginn   Mo Sep 02, 2013 6:31 pm

Damian blieb still und verzog keine einzige Miene, als Ms. Rutherford mal wieder ihren heißgeliebten Vertrauensschüler Sebastien über alle Maßen zu loben begann. Damian kannte das zur Genüge, es war wirklich nichts neues und den Seitenhieb gegen seine Person, der in den Worten seiner Hauslehrerin lag, hatte er sehr wohl bemerkt und auch das war nichts außergewöhnliches für ihn.
Als sie ihn dann ansprach, ohne seinen Gruß zu erwidern, blickte er ihr fest in die Augen. Er war sich keiner Schuld bewusst und er würde es immer wieder tun. Natürlich war er zu spät gekommen und zu spät kommen war ein Regelverstoß, das war ihm schon klar, doch er war bis jetzt noch nie zu spät gekommen. In den vergangenen sechs Jahren nicht und auch heute nur, weil er einen wirklich guten Grund gehabt hatte.
Er würde keine Strafe wegen einer unwichtigen Sache riskieren. Er hatte zwar bis jetzt sehr viel Glück gehabt und war von größeren Strafen von Ms. Rutherford verschont geblieben, was nicht zuletzt seinem ruhigen gemüht, seinem Charakter und seiner Erziehung zu verdanken war, doch auch er hatte mit den Jahren schon öfter die Bekanntschaft mit Ms. Rutherfords Erziehungsmethoden gemacht, die wirklich alles andre als witzig waren. Ganz zu schweigen von den Auswirkungen der Bestrafungen die er bei den jüngeren Schülern gesehen und versucht hatte, mit seinen begrenzten Mitteln zu heilen, um ihnen einen Gang in den Krankenflügel zu ersparen.
Damian überlegte, was er jetzt auf ihre Frage antworten sollte. Natürlich könnte er ihr einfach alles erzählen, die ganze Wahrheit darüber, was heute zwischen den Ravenclawzweitklässlern vorgefallen war, doch er wusste ganz genau, das diese dann höchstwahrscheinlich noch viel schlimmer dran waren, als er es jetzt sein würde. Sie waren doch erst 12 Jahre alt, noch Kinder und Ms. Rutherfords Strafen waren alles andre als kindgerecht.
„Es tut mir leid, Ms. Rutherford, aber ich habe keine Erklärung für mein zu spät kommen! Ich weiß, es hätte nicht geschehen dürfen und mein Verhalten war falsch und muss angemessen bestraft werden.“ Damian wusste ganz genau, wie sich das anhörte. Es klang als würde er versuchen sich jetzt ein zu schleimen und sich aus seiner ausweglosen Situation irgendwie heraus zu winden und vielleicht war es das auch, aber auch er war nur ein normaler 17 jähriger Teenager, zwar kein kleines Kind mehr, aber auch noch nicht wirklich erwachsen und auch er hatte wie jeder andere Angst vor einer der berühmt berüchtigten Bestrafungen. Es war einfach sein Selbsterhaltungstrieb, der da gerade zum Vorschein kam und er konnte nichts dagegen tun und er war ja auch nur ein Ravenclaw und kein mutiger Gryffindor. Doch er würde sich der Strafe nicht entziehen und würde versuchen sie so tapfer wie es einem nicht Gryffindor möglich war, sie zu ertragen.
Kurz fragte Damian sich, wann genau er Morgenabend erscheinen sollte. Wahrscheinlich war es am besten, wenn er direkt nach dem Abendessen in ihrem Büro erscheinen würde. „Natürlich, Ms. Rutherford, diesmal werde ich pünktlich sein!“, sagte er noch, obwohl er nicht glaubte, dass es jetzt noch irgendeine Rolle spielte, was er jetzt noch zu sagen hatte. Wahrscheinlich hatte sie ihm nicht einmal mehr zugehört.
Ein paar Augenblicke wartete Damian noch, bis Ms. Rutherford außer Sichtweite war, dann setzte auch er sich in Bewegung und ging in den Ravenclawturm. Er wollte ihr nicht noch einmal heute Abend über den Weg laufen und vielleicht noch mehr Punkteabzug oder sonst etwas zu riskieren.
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