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 Muireall Gràinne

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Muireall Gràinne
Gryffindor
Gryffindor
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Alter : 47
Ort : Gràinne Castle

BeitragThema: Muireall Gràinne   So Jul 12, 2015 11:41 pm




Muireall (~Murajel) Gràinne (~Grawnie)




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general information



Aussehen:
Das Auffälligste an Muireall sind ihre unterschiedlichen Augen, das rote Haar und die „vornehme“ Blässe welche, von weniger freundlichen Menschen, auch als „kadaverbleiche“ bezeichnet wird. Die junge Hexe ist etwas über einen Meter siebzig groß, und schlank und für eine Hogwartsschülerin sehr sportlich. Ihr etwas über schulterlanges Haar, ihr eher zart wirkender Körperbau, der kleine Schmollmund und die fast elfenartigen Gesichtszüge sind sicher recht hübsch anzuschauen, doch fällt die Gryffindor nicht sonderlich auf, was einerseits an der starken Konkurrenz und vielleicht noch mehr an ihrem eher stillen Wesen liegt.
Geburtsdatum:
31.10.1969
Geburtsort:
Gràinne Castle (Schottland)
Wohnort:
London
Alter:
18
Familie:
Vater: Deckard Gràinne I Taxifahrer, ehem. Amt für Desinformation
Mutter: Elaine Gràinne (vermisst) I Abteilung zur Aufsicht und Führung Magischer Geschöpfe



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Hogwarts



Haus:
Gryffindor
Tier:
Katze
Quidditch:
Jägerin
Besen:
Zunderfauch
Wichtige Position:
-
Lieblingsfächer:
Verwandlung, Pflege magischer Geschöpfe, Kräuterkunde, Zaubertränke
Hassfächer:
Geschichte der Zauberei, Verteidigung gegen die Dunklen Künste
Belegte Fächer:
Zauberkunst
Kräuterkunde
Pflege Magischer Geschöpfe
Verwandlung
Zaubertränke
Muggelkunde
Alte Runen
Astronomie
Arithmantik
Zauberstab:
Weide, Thestral-Schweif, 9 Zoll (peitschend)



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a look closer




Blutstatus:
Reinblut
Charakter:
Muireall ist ein eher zurückhaltender Mensch, im Laufe ihrer Kindheit und Jugend gelangte sie zu der Überzeugung, dass es besser ist sich nicht zu stark an andere zu binden um sich vor emotionalen Konflikten zu schützen. Obwohl im Haus Gryffindor würde die Rothaarige sich selbst nicht als übermäßig mutig bezeichnen. Mit einem gewissen Maß Selbstbewusstsein und der Überzeugung ausgestattet niemand anderen zu brauchen macht das Mädchen meistens ihr Ding, doch meidet sie Konflikte nach Möglichkeit und geht ungerne ungewisse Risiken ein. Trotz ihrer Introvertiertheit ist die junge Hexe nicht unbeliebt und hat ein gutes, wenn auch nicht enges, Verhältnis zu den meisten Schülern ihres Jahrgangs, unabhängig vom Haus. Sie ist stolz auf erreichte Ziele und ihre Fähigkeiten als Jägerin und hat einen kleinen Hang zur Selbstüberschätzung, wenngleich sie dies andere nicht merken lässt.
Patronus:
-

Besonderheiten:
Heterochromie
Okklumentikerin
Vorlieben:
Bücher
Musik
Sport
Tiere
Reisen

Abneigungen:
Dunkelheit
Geschichtsstunden
Hitze
Scheitern
Milch

Stärken:
Muireall hat gelernt Das was in ihr vor sich geht nicht nach Außen dringen zu lassen und in den meisten Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Für eine Hexe ist sie außerdem sehr behände und ausdauernd, da sie neben Quidditch sogar Muggelsport für ihre Fitness betreibt. Bevor die rothaarige Hexe nach Hogwarts kam war sie in einem Leichtathletik Verein und ging diesem Hobby bis zum vierten Schuljahr in den Ferien nach. In der Zaubererschule selbst joggt sie nach Möglichkeit an den Wochenenden oder wenn sie erst später Unterricht hat. Von ihrem Vater hat Muireall Okklumentik gelernt und es in dieser magischen Disziplin zu einem gewissen Können gebracht.
Schwächen:
Die junge Hexe aus London litt von Kindheit an unter Achluophobie (Angst vor Dunkelheit) und noch heute fühlt sie sich Nachts allein im Freien äußerst unwohl. Der Umgang mit Anderen ist ebenfalls eines ihrer Handicaps, Muireall tut sich schwer damit sich auf andere einzulassen. Die, mit dem sprunghaft auftretenden magischen Talent, zunehmende Entfremdung und Isolation vor Hogwarts brachten das Mädchen zu der Überzeugung, dass es für Ihresgleichen besser ist alleine zurechtzukommen. Für eine Hexe ungewöhnlich ist Muireall Raucherin, einerseits weil sie gemerkt hat dass ihr Kippen helfen mit ihrer Nachtphobie zu Recht zu kommen, andererseits weil es sie in den meisten Situationen beruhigt ein paar Minuten alleine zu sein und zu qualmen. Die ewige Konkurrenz zu Lily ist ein weiterer Schwachpunkt der gebürtigen Schottin, wenngleich sie nie offenkundig feindselig zu der stellvertretenden Schulsprecherin ist. Ihre Familiengeschichte ist ein für Muireall ein unangenehmes Thema, einerseits ist sie nicht gerade stolz darauf einer Blutlinie zu entstammen die vor allem für ihre ungewöhnlich absonderlichen Vertreter bekannt ist, andererseits hat sie Angst davor ebenfalls eines Tages irgendeiner Geisteskrankheit zu verfallen. Ein gewisser Trost ist dass die wenigsten wissen das „Boris, der Bekloppte“ eigentlich ‚Boris Gràinne‘ geheißen hatte, ebenso wie Barnabas (der noch viel beklopptere).



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your backgroundstory




Biographie:
Das Licht der Welt erblickte Muireall als Erbin der Familie Gràinne, reinblütig über zahllose Generationen. Der 31. Oktober des Jahres 1969, der Tag an dem George Harrison’s ‚Something‘ erschien, war für die Zaubererwelt nicht von größeren Interesses. Für Mr. und Mrs. Gràinne, den letzten Überbleibseln des alten Stammbaumes, ein Wendepunkt in ihrem Leben, von einer Art die sie wohl beide nicht voraussahen. Dazu muss gesagt werden dass die Gràinnes seit alten Zeiten pflegten nur ihre eigenen Anverwandten, bevorzugt Cousin oder Cousine, zu heiraten, was mit der Zeit zu einigen Problemen führte. Ob es schon immer in ihrem Blut gelegen haben oder welcher Urahn dafür verantwortlich sein mochte: Die Mitglieder der Familie neigten zu Auffälligkeiten, welche sich in die Geschichtsbücher schlichen. Leider waren es keine großartigen Taten oder Herausragenden Fähigkeiten sondern, vorsichtig ausgedrückt, geistige Verwirrtheiten welche der Nachwelt im Gedächtnis bleiben sollten. Barnabas, der Bekloppte, etwa kann als entfernter Vorfahr Muirealls betrachtet werden, ebenso Boris (welcher auch den Beinamen „der Bekloppte“ erhielt). Durch die innerfamiliären Heiraten schien sich diese Eigenschaft zu verstärken und zu kultivieren, man konnte sagen wann immer ein Gràinne geboren wurde war es ihm bestimmt entweder auf alle Zeit ausgelacht oder schlicht vergessen zu werden, denn außer den Exzentrikern fand die Familie wenig Beachtung. Zumindest konnten sich spätere Generationen immer mit dem Gedanken trösten das Wendeline, die Ulkige, niemand mit Urahn Albert Gràinne, der im Ministerium magische Unfälle zählte, in Verbindung brachte. Da zunehmend die Nachkommen ausblieben, jung starben oder, sobald heiratsfähig, fluchtartig eine andere Partie suchten, begann man gelegentlich auf entfernte Anverwandte oder, ab und an, auch mal die Nachkommen nicht reinblütiger Ehen zurückzugreifen. Alles war schließlich besser als sich mit dem Blut der anderen Reinblüterfamilien zu vermengen. Ein Stolz, von dem immer weniger blieb, so dass die Gràinnes nicht gerade zum reinblütigen Adel gezählt werden können, wenn sie überhaupt mal jemand mitzählt.
Muirealls selbst ist die Tochter eines halbblütigen Ex-Ministeriumsangestelten, der sich noch zu Schulzeiten in die Schwester des letzten Gràinne Erben verliebte. Sie heirateten nur drei Jahre nach dem sie Hogwarts verlassen hatten, und als Elaines Bruder sich bei einem gescheiterten Experiment selbst dauerhaft in einen Reiher verwandelte rückte das letzte Kind des alten Gràinne nach. Mr. Deckard Gràinne war mit seinem Familienglück eigentlich zufrieden, denn auch wenn seine Frau eine sehr starke Faszination für ihre Arbeit in der Abteilung zur Aufsicht und Führung Magischer Geschöpfe empfand, wirkte sie doch immer recht klar im Kopf. Die Beiden hatten den Sitz der Familie ‚Gràinne Castle‘ nach dem Tod von Elaines Vater bezogen und lebten dort einige Jahre unauffällig und zurückgezogen ein eher bescheidenes Leben, bis Elaine, zu ihrer Beider Überraschung, doch noch schwanger wurde. Ob es an hormonellen Veränderungen oder am Alter lag: Elaine veränderte sich, sie begann wieder über das Familienerbe nachzudenken, mit einer einzigen Tochter ohne verbliebene Anverwandte war das alte Blut dazu verdammt in absehbarer Zeit endgültig zu verwässern. Ein Gedanke, der leider sehr viel weniger metaphorische Gedanken nach sich zog. Bücher über berühmte Hexen und Zauberer gab es viele, und nicht wenige hatten nach einem Weg gesucht Unsterblichkeit zu erlangen, dem Alchemist Nicolas Flamel war es sogar gelungen. Ihren Mann ließ die zunehmend von diesen Gedanken besessene Frau nur zu Anfangs teilhaben, sein Unverständnis und sein Befremden bestärkten sie nur in der Überzeugung dass jemand der nicht vom Blute ihrer Familie war nicht verstehen konnte was ein solches Erbe bedeutete. Schlussendlich verfiel sie einer verhängnisvollen Eingebung: Die schauerlich-romantischen Geschichten um die als ‚Blutgräfin‘ bekannt gewordene Vampirin, Lady Carmilla Sanguina, inspirierten den Plan ihre bald geborene Tochter mit Hilfe von Vampiren die Unsterblichkeit zu verschaffen. Das nicht einmal sicher war ob Lady Carmillas Glaube in Blut zu baden würde ihre Schönheit erhalten sich bewahrheitet hatte (sehr empörte Ministeriumszauberer hatten der grausamen Blutsaugerin rasch den Gar aus gemacht als ihre Untaten bekannt geworden waren) brachte Elaine ebenso wenig ins Wanken wie die Tatsache das Vampire weder besonders geeignete Ehegatten für bluthaltige Lebewesen, noch Zauberern sonderlich zugetan, und nur unter bestimmten Umständen in der Lage Menschen zu verwandeln waren. Durch ihre Arbeit hätte die schottische Hexe es besser wissen müssen, doch nutzte sie stattdessen ihre Erfahrungswerte nur um Kontakt zu einem karpatischen Vampirgrafen herzustellen. Bevor sie jedoch dazu kam die genauen Details auszuhandeln setzten, zu Muirealls Glück, die Wehen ein. Die Entbindung verlief recht Komplikationslos, doch all das Blut versetzte die werdende Mutter in eine Art Panikzustand, vielleicht da sie vorher deutlich zu intensiv darüber nachgedacht hatte, und in dem Glauben sich auf dem Sterbebett zu befinden schilderte sie ihrem Ehegatten den brillanten Plan und nahm ihm das Versprechen ab das nötige an ihrer Stelle in die Wege zu leiten. Mr. Gráinne, ein humorloser Beamter, hatte ein sehr viel realistischere Einschätzung vom Gesundheitszustand seiner Frau als diese selbst, besonders den ihres Verstandes, doch besaß er genug Geistesgegenwart um den Moment nicht mit einem unnützen Streit zu vergeuden: Er ging mit seiner Tochter auf dem Arm vor die Tür des Krankenzimmers und disapparierte. Deckard war sich im Klaren darüber das seine Frau ihn über seinen Arbeitsplatz mühelos aufspüren können würde und, was ihm mehr zu Denken gab, ebenso der transsilvanische Graf. Vampire hatten sehr eigene Vorstellung davon welche Rechtsgültigkeit mit ihnen geschlossene Verträge hatten und reagierten äußerst verschnupft wenn sie gebrochen wurden. Es erschien ihm als die beste Möglichkeit seine angeborene Durchschnittlichkeit auszunutzen und in der Masse zu verschwinden: Mr. Gràinne zog mit der kleinen Muireall in eines der heruntergekommeren Viertel von London und verdingte sich als Taxifahrer, wofür er zunächst einen Führerschein machen musste, doch Zauberei war eine schöne Sache um die Tücken des Alltags zu überstehen und er gewöhnte sich gut ein.
Das Mädchen wuchs so unter den Gewöhnlichsten der Gewöhnlichen auf, erlebte eine nicht immer freundliche und sichere Welt sondern den schlichten, grauen Alltag eines Arbeiterlebens in East End, wenngleich ihr Heim immer der sichere und schöne Hafen war, in den sie sich flüchten konnte wenn es draußen zu kalt wurde, und dunkel, denn ihr Vater hatte früh begonnen ihr einzuschärfen sich niemals des Nachts außerhalb ihres Hauses aufzuhalten. Die Arbeit als Taxifahrer diente Deckard nicht zur Ernährung, doch erschien es ihm als das Richtige seiner Kleinen ein Gefühl für das ‚normale‘ Leben zu vermitteln, während er gleichzeitig dafür sorgte nur Nachts nicht zu Hause zu sein. Er verheimlichte die Existenz der magischen Welt nicht doch sorgte er dafür das Muireall sich zunächst viel mehr mit der Welt der Muggel verband, so gut es ging verborgen vor den Augen jeder Art magischer Wesen, ob Zauberer oder Zentaur.
Natürlich ließ sich, mit zunehmendem Alter, nicht mehr ganz verstecken das hinter den roten Backsteinen der heruntergekommenen Häuser ihres Wohnblocks noch andere Dinge vor sich gingen als Straßendealer und Prügeleien zwischen verfeindeten Gangs. Muireall zeigte weniger deutlich als viele Kinder die angeborenen magischen Talente, und als ehemaliger Beamter des Amts für Desinformation wusste Mr. Gràinne wie er selbst Auffälligkeiten unter den Tisch kehren konnte. Die Die heranwachsende Hexe wurde rasch Teil des Lebens vor der kleinen Tür ihres Reihenhauses und verlebte eine bisweilen harsche, doch glückliche Kindheit mit den anderen in der Nachbarschaft, begeisterte sich früh für Sport und verbrachte, nach Möglichkeit, viel Zeit an der frischen Luft. Als der Brief aus Hogwarts kam war es für Muireall nur eine halbe Überraschung, ihr Vater hatte ihr gesagt, dass sie mit dem 11. Lebensjahr auf ein Internat gehen würde, und sie in der Zeit davor mehr und mehr Einblick in die magische Welt haben lassen.
Es war eine seltsame Mischung aus Bedauern, Gleichgültigkeit und Neugierde welche die junge Hexe empfand als es schließlich soweit war: Sie hatte Freunde unter den Gleichaltrigen in ihrer Schule und Umgebung, wenngleich keine wirklich tiefen, und würde sie vermissen. Sie hatte das Gefühl das ihr Leben komplizierter werden würde sobald sie dieses, noch unbekannte, zauberhafte Land betrat doch gleichzeitig verspürte sie eine gespannte Erwartung dessen was da auf sie zukam, etwas das weniger eintönig und verregnet sein würde als die Tage in East End.
Die Schulzeit in Hogwarts erwies sich als genau das was Muireall erwartet hatte: Kompliziert, doch so viel abwechslungsreicher als das Bolzen vor heruntergekommenen Garagen, oder das Turnen in der verdreckten Sporthalle in der Nähe ihrer alten Schule. Die andersartigen Menschen um sie her verunsicherten die Gràinne oftmals, sie sprachen über Dinge, die sie kaum verstand, interessierten sich für Themen, die der rothaarigen fremd waren und machten sich Sorgen über Sachen, die ihr nichts bedeuteten. Es war nicht etwa unangenehm unter ihnen zu leben, doch mit dem ersten Jahr verspürte sie eine Distanz zwischen sich und den übrigen Schülern, selbst denen ihres Hauses, die nie ganz verschwand.
Das Muireall Quidditch für sich entdeckte, oder eher gesagt Gryffindor und Madame Hooch sie für ihr Team, verbesserte diese Lage um einiges, Talent, Ausdauer und unermüdlicher Einsatz für den Quidditchpokal brachten ihr Beachtung seitens der Mitschüler ein, welche sie so zuvor nicht gekannt hatte. Schließlich hörte sie, nach dem vierten Schuljahr, auf die Ferien stets zu Hause bei ihrem Vater zu verbringen, was nicht nur an dem zunehmenden Zugehörigkeitsgefühl in Hogwarts, sondern ebenso sehr mit der zunehmenden Entfremdung von ihrem Londoner Umfeld zu tun hatte. Das oft harte Leben in dem sozialschwachen Viertel ließ die Kinder schnell erwachsen werden, sie begannen zu arbeiteten, zu rauchen, zu trinken und Muireall verlor den ersten ihrer ehemaligen Klassenkameraden bereits in den Winterferien im Jahr 1975. Der Brief ihres Vaters erreichte sie kurz nach Weihnachten, auf der Beerdigung begann sie zu rauchen, und beschloss, während sie mit der Schwester des Toten durch den verwilderten Park des kleinen Friedhofs ging, den Rest ihres Lebens allein zu bleiben. Außer der felsenfesten Überzeugung einer Pubertierenden blieb ein Hang zur Zigarette, welche von diesem Tag an Begleiter in nachdenklichen, einsamen oder schlicht und ergreifend langweiligen Stunden wurde. Ebenso verblieb das Gefühl weder Teil der einen noch der anderen Welt zu sein und sein und das Unwissenheit bisweilen ein Segen sein mochte.
Das in diesem Alter übliche Gefühlschaos um das andere Geschlecht herum verschonte Muireall mehr als andere, trotz eines ansehnlichen äußeren, der Position als Jägerin und ihrer exotischen Augen rückte die Rothaarige nie explizit in den Fokus der männlichen Hogwartsschüler, einerseits vielleicht weil sie in den meisten Situationen eher zurückhaltenden Umgang pflegte, sicherlich aber auch da sie James Potter durch die gemeinsame Zeit beim Quidditch gut genug kannte um eine gehörige Portion Misstrauen gegenüber Anvancen zu entwickeln. Mit einem gewissen Maß Ehrgeiz ausgestattet bemühte Muireall sich um zufriedenstellende Zensuren, wenngleich ihr die wenigsten Fächer leichtfielen. Pflege Magischer Geschöpfe wurde eines ihrer Lieblingsfächer, da der Umgang mit diesen keine großen magischen Fertigkeiten erforderte, sondern eine ruhige Hand und das nötige Fachwissen, vielleicht hatte sie sogar ein gewisses Talent. Ebenso verhielt es sich mit Kräuterkunde, sie war nie zimperlich gewesen und hatte keine Angst vor dem handfesten Umgang mit Gewächsen, auch wenn diese manchmal lebten und sich wehrten. Verwandlung machte ebenfalls Spaß, wenngleich es deutlich komplizierter war und eine Tendenz hatte zu frustrieren.
Da ihr Vater Muireall nach und nach über ihre Familiengeschichte, mit der er sich leidlich auskannte, aufgeklärt hatte wurde Geschichte der Zauberei zu einer Art Tortur. Es war nicht ganz so amüsant von einem Trottel zu hören der versucht hatte Trollen das Ballett näher zu bringen wenn man mit diesem verwandt war und davon ausgehen musste das diese Art Einfallsreichtum in der Familie lag.
Glücklicherweise verzichtete Professor Binns auf die entsprechenden Stammbaumdetails. Sie fragte sich manchmal ob dies daran liegen mochte das Binns, der sonst nichts mitbekam, derart in seinen Unterrichtsinhalten aufgegangen war das er sich in dieser Sache im Klaren war. Er erinnerte sich sogar immer an ihren Nachnamen, wenngleich er sie bereits mit Elaine oder Leonor genannt hatte. Es mochte überraschen das ihre Mutter dem Mädchen recht wenig im Kopf umherspukte, wenngleich die Absurde Geschichte um ihre Geburt Anlass zu einigen Traumata geben mochte hatte Muireall doch bereits in Kindheitstagen sehr viel unerfreulichere Elternhäuser erlebt, als ihren Vater. Mr. Deckard Gràinne war kein Mann großer Worte und pflegte einen eher nüchterne Art seine Zuneigung auszudrücken, doch kümmerte er sich verantwortungsvoll um seine Tochter und gab ihr das Gefühl eine richtige Familie zu haben, und noch wichtiger: ein Zuhause. Mit der Zeit wurde klar das kein rumänischer Vampir kommen würde um seine Braut zu holen, doch die in Kindheitstagen erworbene Angst vor der Dunkelheit wich nie mehr, wenngleich Muireall gelernt hat besser mit ihr umzugehen. Im Reinen mit ihren schulischen Leistungen und ihrer Position innerhalb von Hogwarts verspürt die junge Schottin ihrem letzten Schuljahr doch zunehmend Sorge über die Zeit danach. Trotz ihres relativ weit von der magischen Gemeinschaft entfernten Lebens außerhalb ist sie doch Teil der aufgekommenen, politischen Spaltung die auch innerhalb der Mauern zu spüren ist.






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Valentin Riddle
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BeitragThema: Re: Muireall Gràinne   Di Jul 14, 2015 11:40 am

Very nice, herzlich Willkommen Smile

Wie schon gesagt: Momentan schreiben wir wieder "Alte Runen", wenn du willst poste dich einfach dazu.

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BeitragThema: Re: Muireall Gràinne   Di Jul 14, 2015 11:55 am

Okay, danke. Sorry, hab gegen Ende der Biographie etwas den Faden und die Lust verloren, hab versucht zu viel unter einen Hut zu bringen und wollte keine 5 Seiten schreiben.
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BeitragThema: Re: Muireall Gràinne   

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