The Dark Times

Die Zaubererwelt befindet sich im Jahre 1977 also im 7. Jahr der Rumtreiber. Komm in unsere Welt und sieh sie dir an!
 
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 Mr. Bu smiles

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Valentin Riddle
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BeitragThema: Mr. Bu smiles   Sa Aug 16, 2014 9:42 am

Alle Fälle lassen sich durch Nachdenken, akribische Arbeit und detektivisches Gespür lösen. Ein Verbrechen aufzudecken und die Schuldigen zu überführen braucht nicht selten Geduld. Manche Verbrecher jedoch sind nicht zu überführen, da die Staatlichen Organe sie beschützen. Manche Verbrecher sind so gefährlich das ihnen allein mit Recherche und Gespür nicht beizukommen ist. Dann braucht es eine besondere Art Mann um sie zu bestrafen...

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James Potter
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BeitragThema: Re: Mr. Bu smiles   Sa Aug 16, 2014 11:42 am

Die Augenbrauen des blonden Militärarztes hatten sich nachdenklich zusammengezogen, während sich das Porzellan des Kannenhalses mit einem leisen Klirren auf das des Tassenrandes legte und er die Milch gefühlvoll in seinen Earl Grey fließen ließ. Geistesabwesend beobachtete er wie sich das zuvor dunkle Getränk in immer heller werdenden Farbtönen nach oben arbeitete. Es erinnerte an dichte Wolken oder aufgewirbelten Staub. Routiniert durchbrach der Kopf des Löffels die Oberfläche des Tees und rührte gleichmäßig um. Die braun-beigen Nouancen vermischten sich binnen Sekunden zu einer glatten, einheitlichen hellbraunen Farbe. Dampfend erhoben sich die Schwaden aus der viel fassenden Tasse und stiegen in seichten Bahnen gen Decke, nur um sich schließlich aufzulösen. Der Arzt seufzte. Sherlocks Worte gingen ihm immer und immer wieder durch den Kopf. Einerseits war er wütend. Ein weiteres Mal hatte ihn der Lockenkopf ohne Vorwarnung einfach ungeniert aus der Wohnung gescheucht um, wie er es nannte, richtig nachdenken zu können und ihm empfohlen sich einfach eine Straße weiter ins Kaffee zu setzten und zu warten bis Sherlock nachkommen würde. Wieso war er der Bitte des Detectives überhaupt nachgekommen? Es hatte nicht einmal einen Sinn sich den Kopf über den Fall zu zerbrechen. Noch hatten sie kaum Informationen. Auf jeden Fall zu wenig um damit auch nur einen Schritt weiter zu kommen. Laut Inspector Lestrade, welcher sie zu Anfang, als er gedacht hatte der Fall würd kleiner und belangloser ausfallen, involviert hatte, würden sie schon bald Hilfe von weitaus höherem Rang erhalten. John konnte sich ganz genau an das verhaltene Schmunzeln erinnern, als Sherlock klar geworden war, dass sie den Fall nur aus wiederholter Achtlosigkeit der Polizei erlangt hatten. Mittlerweile hatte das Scotland Yard den Fall abtreten müssen, doch der weltberühmte Meisterdetective hatte einerseits Dank seines Rufes weiterarbeiten dürfen und andererseits weil es bereits zu spät war und der schwarzhaarige Holmes, als auch sein Blogger zu viele Informationen kannten. Zögerlich nippte der Ex-Soldat an seinem Tee, nur um dann ungeschickterweise festzustellen, dass er noch immer zu heiß war um ihn zu trinken. Mit einem unzufriedenen Ausdruck unterdrückte er den Dang danach zu fluchen und stellte die Tasse lieber wieder ab und weiter darin herumzurühren.
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Valentin Riddle
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BeitragThema: Re: Mr. Bu smiles   Sa Aug 16, 2014 12:48 pm

Der Regen, welcher sanft über der Stadt an der Themse niederging, war weder für die Jahreszeit noch für den Ort als solches ungewöhnlich. London war mit Abstand die verregnetste Stadt die 'Mr. Kaine' jemals durchstreift hatte. Natürlich war Kaine nicht der richtige Name des Japaners, doch er würde wie immer genügen. Warum der Brite ihn in dieses kleine Café bestellt haben mochte war dem Agenten schleierhaft, doch es mochte damit zu tun haben das Mr. Holmes keine Lust gehabt hatte sich weit zu bewegen. Die Baker-Street lag nicht weit entfernt und natürlich war es dem Asiaten gleichgültig wo er und sein neuer Auftraggeber sich trafen.
Das schwarze Haar war wie üblich modisch-elegant frisiert, die Rasur war perfekt und der weiße Anzug saß wie angegossen. Alles andere hätte den Schneider allerdings auch das Leben gekostet, 'Mr. Kaine' hatte Männer schon aus viel geringfügigeren Anlässen getöte als dafür, eine nicht unerhebliche Summe Geld veruntreut zu haben.
Der Schirm, welcher dem Mann den Regen von Leib und Kleidung hielt, war schwarz, ebenso wie die makellosen Lederschuhe und die Krawatte, welche das Weiß des Outfits kontrstierte.
Weiß, die Farbe des Todes, Jeremias Kaine verstand sich darauf zu töten wie kein Zweiter.
Geboren in einem Labor war sein ganzes Leben eine recht wissenschaftlich-mechanische Angelegenheit gewesen, bis zu dem Tag an dem er hätte sterben sollen. Danach war nichts wie vorher gewesen, gewissermaßen unehrenhaft aus den Diensten der Regierung entlassen hatte man dem Agenten seine Bestimmung geraubt. Was fing ein Mensch, der nie etwas anderes getan hatte als auf Befehl andere Menschen zu töten, mit einem zivilen Leben an? Zuerst die Flucht, dann...ja, was eigentlich? Die letzten drei Jahre hatte Mr. Kaine in einem chinesischen Nachtclub gearbeitet, als Security. Bis letzte Woche dieser betrunkene Dummkopf ein Messer gezogen hatte, als Jeremias ihn hinausbegleiten wollte. Wieder hatte er untertauchen müssen, wieder war er von den Behörden gejagt worden. Zum Glück hatte er sich während der Reise nach England einen Bart wachsen lassen, die Haare blond gefärbt und sich für ein Paar gefärbter Kontaktlinsen entschieden.
Effektiv, simpel...und dennoch hatte der Brite ihn gefunden, sogar in seiner Wohnung auf ihn gewartet. Das Kaine ihn nicht erschossen hatte hatte einzig und allein an der Tatsache gelegen das Holmes seine Waffe vorsorglich entschärft hatte. Natürlich hätte der Killer ihn auch mit bloßen Händen erledigen können, doch die Neugierde hatte überwogen und nun...hatte Jeremias wieder eine Bestimmung.
Die Tür des Cafés schwang lautlos auf und der Mann im weißen Anzug trat hinein, ging gelassen zur Bar, nachdem er seinen Schirm in den dafür vorgesehen Ständer gesteckt hatte, und bestellte bei der jungen, hübschen Bedienung einen grünen Tee. In den drei Sekunden die er gebraucht hatte den Raum zu durchqueren hatte der Ex-Agent sämtliche Anwesenden gemustert und kategorisiert:
Drei ältere Damen die ihren Nachmittagstee zu sich nahmen, zwei Herren die Skat spielten und ein junger Mann mit blondem Haar, welcher gedankenverloren in seinem Tee rührte - mit Milch, natürlich. Der Asiate rümpfte innerlich die Nase bei dieser Geschmacksverirrung. Doch der Tee-Schänder war der mit Abstand interessanteste Gast, sein Körperbau war durchaus stattlich, er war trainiert und seine Haltung verriet Kraft und eine militärische Ausbildung. Der Mann war ein Veteran, Kaine spürte derartige Dinge ganz einfach. Die Augen in dem jugendlich-alterslosen Gesicht waren von einem nebligen Grau, doch so kalt und tot wie Stein, der Körper in dem weißen Anzug war durchtrainiert, beinahe sehning, sein Gang hatte eine raubtierhafte Eleganz, seine Miene war nichtssagend, weder feindseelig noch freundlich. Unter dem Jacket trug Mr. Kaine eine halbautomatische Nighthawk P99, in seine Armbanduhr war ein Stück Würgedraht eingearbeitet und in seiner rechten Schuhspitze eine stabile, messerscharfe Stahlklinge. Ohne Waffen kannte er über dreiundsiebzig verschiedene Techniken einen Menschen binnen eines Herzschlags zu töten, wenn er sich Zeit ließ potenzierte sich diese Zahl. Für diesen Moment jedoch beschäftigte den Killer ein dringlicheres Problem - sein Tee schmeckte so scheußlich das Earl-Grey mit Milch plötzlich verlockend erschien.

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BeitragThema: Re: Mr. Bu smiles   Sa Aug 16, 2014 1:27 pm

Erst eine helle Bewegung aus dem Augenwinkel ließ den Arzt aufsehen. Ein Mann hatte das Cafe betreten und sich bereits zum Tresen begeben, als der aufmerksame, warme Blick aus den undefinierbar blau-grauen Augen ihn streifte und sofort an ihm hängen blieb. Für einen Moment war der Tee vergessen und sogar seine automatisierte Hand stoppte in ihrer stetigen, rhythmischen Bewegung den Tee zu rühren. Sherlock war ein von grundauf sehr ungeduldiger Mensch. Er bekam schnell langeweile und ein gedankenloser Kopf ließ ihn schneller den Verstand verlieren, als irgendetwas anderes. Nur in einer Sache war er geduldig, ja nahezu feinfühlig. Seit sie sich damals im St. Barts getroffen und von einem Moment auf den anderen beschlossen hatten, zusammen zu wohnen hatte sich der Großgewachsene ihm, John Watson, angenommen. Nie ließ er es sich nehmen seinem älteren, blonden Mitbewohner zu erläutern woran er seine Schlüsse zog und oft genug befragte er mittlerweile sogar zuerst den Army-Doc, bevor er sich an seine eigene Deduktion wagte. Es war wie eine Art Schule, die er krampfhaft versuchte dem weniger motivierten Arzt beizubringen. Es war nicht so, dass es den Blonden nicht interessierte. Ganz im Gegenteil; Wahrscheinlich gab es niemanden, der den trockenen, selbstüberzeugten Sachverhalten und Lösungen so lange mit solch einer Faszination folgen konnte, wie er, aber es war nicht sein Bereich. Er war lediglich der Arzt und obwohl er sich darüber aufregte, so betitelt zu werden war er im Innern lieber der Assistent, als die Person, dessen Part der smarte Lockenkopf, als das unschlagbare Genie eingenommen hatte. Und trotzdem strich das grau-blaue Paar ganz erprobt über den auffälligen Fremden. Die Ausbeute seiner, wie nicht anders erwartet mageren Erkenntnisse war beschämend und beinahe ernüternd. Hatte der Blogger grade noch den Detective verflucht so wünschte er ihn nun bereits wieder neben sich, an seine Seite. Er hätte wahrscheinlich schon jetzt seine Lebensgeschichte und jegliche Aktivitäten, die er innerhalb der letzten 3 Stunden unternommen hatte, aufzählen und herunterrattern können, als hätte er sie in einer Akte gelesen und auswendig gelernt. Mit einem unzufriedenen, tonlosen Seufzen widmete sich der Blonde wieder seinem Tee und war mittelmäßig zufrieden, als er nun den ersten Schluck des noch immer ziemlich heißen Earl Greys trinken konnte. Er war nicht sonderlich gut, doch auch nicht so schlecht, dass man sich um das Geld wirklich ärgern konnte, zumal das Getränk ziemlich billig gewesen war.
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Valentin Riddle
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BeitragThema: Re: Mr. Bu smiles   Sa Aug 16, 2014 1:56 pm

Die Augen des Blonden wanderten zu Kaine als habe er dessen abschätzenden Blick bemerkt, sie waren grau-grün und wirkten freundlich, ihnen fehlte es an der Kälte des Japaners. Damit schloss er die Möglichkeit aus einen anderen Ex-Special-Forces Soldaten vor sich zu haben, eher tippte Jeremias auf einen Militär-Ärzt. Da er sich ziemlich sicher war das es sich bei dem Mann um Mr. Holmes Freund und Kollegen, Dr. Watson, handelte lag die Vermutung noch näher, da der Detektiv selbst nicht anwesend war beschloss der Ex-Agent den ersten Schritt zu gehen und den ihm fremden anzusprechen.
Watson hatte sich bereits wieder seinem Tee zugewandt als der Asiate sich mit einer fließenden Bewegung erhob und zu ihm an den Tisch trat. Ohne eine Aufforderung abzuwarten nahm Mr. Kaine Platz und sprach den jungen Briten mit leiser, kalter Stimme an: "Dr. Watson. Ein Militärarzt mit Veteranen-Status der es, zurück in der Heimat, zum Mitbewohner, Hausblogger und Assistenten des fähigsten Detektivs der Welt gebracht hat, sitzt hier in einem Eck-Café und trinkt schlechten Tee, betrachtet  die hereinkommenden Gäste und fragt sich vermutlich, genau wie ich, warum besagter Detektiv ihn in ein derart miserables Café bestellt hat.", trotz seines seltsam leblosen Tonfalls brachte der Agent die Worte nicht unfreundlich heraus und lächelte den Mann sogar schmal an. "Ich bin froh das Holmes Sie beschrieben hat...ansonsten hätte das ein langer Nachmittag werden können. Sie kennen ihren Mann besser als ich, aber mir drängt sich der Verdacht auf das Sinn und Zweck dieses Arrangements hier...ohne seine Anwesenheit auskommt." Das Leben als Agent ließ einen geplatzte Verabredungen irgendwann eher humorvoll nehmen, selbst wenn man, wie 'Mr. Kaine' kein besonders humorvoller Charakter war, doch man erkannte auch wenn eine Verabredung einen anderen Zweck erfüllen sollte als angenommen. "Ihr Freund ist kein besonders mitteilsamer Mensch...", schloss Jeremias und lächelte erneut sein schmales, scharfes Lächeln.

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BeitragThema: Re: Mr. Bu smiles   Sa Aug 16, 2014 10:35 pm

Johns Blick hob sich, als der Asiate sich dazu aufraffte sich zu erheben. Ohne die Spur eines Zögerns lief er auf ihn zu, wähend der Blonde ihn nicht aus den Augen ließ. Schon kratzen die Beine des Stuhles in einem unangenehmen Quietschen über den gefließten Boden, als der Fremde ihn zurückschob um sich zu setzten. Hinter dem Mann steckte also wirklich mehr, als nur irgendein auffälliger Londoner, der sich gegen Spätnachmittag noch einen, seinem eleganten Auftreten nach, unpassend schlechten Tee genehmigte.
"Wer sind Sie?" fragte der Blonde mit einer ruhigen, etwas misstrauisch-kühlen Stimme. Er mochte es nicht, wenn andere Leute mehr über ihn wussten, als er über sie, doch als er schließlich Sherlocks Namen erwähnte entspannten sich seine Schultern wieder ein wenig. Sherlock sollte ihn also herbestellt haben. Na bitte; Dann hatte sein eindringlicher Ratschlag in dieses Cafe zu gehen also wirklich seinen Sinn und Zweck. Ob er denn wirklich noch kommen würde, wie er es gesag hatte? Oder war das nur ein Vorwand gewesen?
"Es ist durchaus möglich, dass er noch kommt. Genau so sehr, wie es möglich ist, dass er sich nicht blicken lassen wird. Erwarten Sie nicht von mir, dass ich ihn trotz unser jahrelanger Zusammenarbeit einschätzen könnte. Wie Sie bereits so passend gesagt haben; Er ist nicht sonderlich mitteilsam." Der Militärarzt schaute den anderen noch immer undurchsichtig an. Sherlock hatte ihn über einen dritten in Kenntnis gesetzt, doch nur nebensächlich und vorallem hatte er ihm nichts davon gesagt, dass John derjenige sein würde, welcher sein Begrüßungskomitee darstellen würde.
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BeitragThema: Re: Mr. Bu smiles   So Aug 17, 2014 12:27 am

"Wer sind Sie?", fragte Dr. Watson, reserviert doch höflich, was nahe legte das der Detektiv auch ihm gegenüber sparsam mit Informationen gewesen war. Was für ein interessanter Mann. "Es ist durchaus möglich, dass er noch kommt. Genau so sehr, wie es möglich ist, dass er sich nicht blicken lassen wird. Erwarten Sie nicht von mir, dass ich ihn trotz unser jahrelanger Zusammenarbeit einschätzen könnte. Wie Sie bereits so passend gesagt haben; Er ist nicht sonderlich mitteilsam.", erklärte der Arzt, die Nennung des Namen 'Holmes' hatte ihm kaum merklich ein wenig der Anspannung genommen, welche ihn bei der plötzlichen Störung überkommen hatte.
Der Blick seines Gegenübers jedoch war undurchsichtig, der Mann, der sich Mr. Kaine nannte, fragte sich wieviel Watson über ihn wissen mochte.
"Ich sollte wohl mit einer Entschuldigung beginnen, es war unhöflich Sie so zu überfallen, Doktor, eine Art Berufskrankheit, fürchte ich.", der Japaner lächelte schon wieder, "Ich bin Mr. Kaine, ihr Freund Holmes hat mich vor...kurzer Zeit kontaktiert, was mich so beeindruckt hat dass ich jetzt in diesem Café sitze und etwas trinke das mit Tee soviel zu tun hat wie weiße Schokolade mit Kakao. Der Unterschied liegt darin dass ich weiße Schokolade zu schätzen weiß. Beinahe so sehr wie Informationen.", wieder dieses schmale, nichtssagende Lächeln. "Ihr aktueller Fall...scheint Mr. Holmes zu erregen. Er ist wütend, oder er geht davon aus dass er es bald sein wird, sonst wäre er wohl kaum darauf gekommen mich zu konsultieren." Jeremias blickte den Arzt unverwandt an, "Allerdings hat ihr Detektiv mir nicht gesagt worum es eigentlich geht.", nur darum dass ich diesmal sicher sein kann auf der richtigen Seite zu stehen.

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BeitragThema: Re: Mr. Bu smiles   So Aug 17, 2014 1:01 am

"Soso" sagte John, hob seine Tasse an und setzte sie sich an die Lippen um einen Schluck zu trinken.
"Er hat sie also konsultiert. Ja, er war es auch, der mich über einen Dritten in Kenntniss setzte" sagte John sachlich und stellte die Tasse mit einem leisen Klirren wieder ab. Sein Blick huschte kurz nach rechts, Richtung Thresen und er sah den Blick der Kellnerin auf sich und dem Fremden.
"Ich denke hier ist nicht der richtige Ort um sich darüber zu unterhalten" räusperte sich der Blonde und tat schon fast Anstalten sich zu erheben. Einerseits wusste er nicht wie viel der andere wusste und auch nicht wie viel er dem Asiaten sagen durfte. Sherlocks Bekanntschaft hatte ihn misstrauisch und vorsichtig werden lassen und so, wie er dem Fremden früher wahrscheinlich mit einem freundlichen Lächeln alles gesagt hätte, was er wusste, so hielt er jetzt ganz förmlich den Mund. Zuerst würde er Sherlock nach ihm fragen und sich richtig erkunden, bevor er sich verplapperte und sich später wieder Monologe anhören musste wie unüberlegt seine Vorgänge doch gewesen waren.
"Ich schlage vor wie kommen Sherlock zuvor und gehen in die 221B. Würde mich nicht wundern, wenn er schon ungeduldig auf uns wartet." sagte John und beließ es bei keiner Erklärung der Umstände und Informationen, die erstens ernüchternd gering waren und andererseits wenigstens ihr winziger Vorsprung bleiben sollte, wenn sich der Fremde doch nicht als einer von der guten Sorte herausstellen würde. Man konnte ja nie wissen.
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BeitragThema: Re: Mr. Bu smiles   So Aug 17, 2014 2:09 am

Der Mann hatte nicht Unrecht, das Café war kaum der richtige Ort für ein brisantes Gespräch, nicht laut, nicht voll genug. Mit einem weiteren Lächeln erhob der Japaner sich: "Oh, er ist Ihr Freund, Sie kennen ihn am besten, gehen Sie und ich folge.", die Kellnerin hatte die Bewegung gesehen und kam zu ihrem Tisch, um zu kassieren. Einen Augenblick war Jeremias versucht ihr ein paar passende Sätze zum Thema Qualität des Tee, Preis und Schmerzensgeld zu sagen, doch es war wohl vermessen Ansprüche an ein solches Etablissment zu stellen. Letztlich zahlte er beide Getränke und gab sogar ein ganzes Pfund Trinkgeld, bevor er zur Tür ging wo er auf den Arzt wartete.
Als dieser keine Anstalten machte einen Schirm zu ergreifen trat Mr. Kaine als erster hinaus und hielt dann den Schirm so dass auch Watson darunter Platz finden konnte. Die professionelle Ausführung der Geste ließ auf eine Butler-Schule schließen, oder auf einen gut ausgebildeten Personenschützer.
Mit eleganten, doch ziemlich komplizierten, Bewegungen gelang es dem Asiaten mit einer Hand eine Zigarette aus seiner Schachtel 'Sakura' zu ziehen, die Schachtel wieder zu verschließen, zu verstauen und dann anzuzünden, ohne auch nur einmal mit dem Schirm zu wackeln. In gesprächigeren Momenten witzelte der Agent manchmal das er genauso lange gebraucht hatte um dies ohne seltsame Verrenkungen zu Stande zu bringen wie dafür zu lernen die Waffe in derselben Bewegungen zu ziehen, abzufeuern und auch noch zu treffen.
Der Weg zur 221th war tatsächlich nicht weit und entsprach, wie angenommen, genau einer gelassen gerauchten Zigarette, acht Minuten.
"Bevor wir hineingehen...gestatten Sie mir eine Frage, Doktor?", begann 'Mr. Kaine', und diesmal wartete er ab, bevor er weitersprach.

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BeitragThema: Re: Mr. Bu smiles   Mi Aug 20, 2014 2:54 am

John wollte schon etwas einwenden, als der Fremde einfach sein Getränk bezahlte. Er mochte es nicht, wenn andere seine Kosten auf sich nahmen. Natürlich war es sehr freundlich, mehr noch. Aber der Blonde war einer von der Natur, die andere ungerne belastete. Weder mit Kosten, noch mit Problemen oder ähnlichem. Er mochte es nicht in anderer Leute Schuld zu stehen. Doch jetzt war es zu spät. Der elegante Asiate hatte schon für ihn gezahlt und er konnte nichts mehr dagegen sagen. Er war es auch, der als erstes an der Tür ankam, während der Militärarzt noch seine Jacke von dem Stuhl nahm und sie sich überstreifte, um anschließend der Bedienung mit einem schlichten Lächeln zu danken. Der Fremde trat aus dem Cafe und in einer, zu seinem Erscheinungsbild perfekt abgepassten Bewegung hatte er den Regenschirm geöffnet. Der Arzt räusperte sich kurz.
"Eh... dankeschön" sagte er förmlich ehe sie gemeinsam den Weg zu der 221B Bakerstreet einschlugen. Der Regen prasselte auf den aufgespannten Regenschirm nieder und war stark genug um eine vollständige Konversation, die lediglich aus Schreien bestanden hätte, auszuschließen. Das Rauschen des Unwetters war laut und mit einem trüben Blick sah er auf die verregneten Straßen und Bürgersteige, auf welchen sich nur die Wagemutigsten mit ihrem Schrim durch den Regen schlugen. Schon bald erreichten sie ihre Worte und John hatte bereits seinen Schlüssel hervorgezogen und ihn an dem Schloss angesetzt, als die Stimme des Asiaten seine Ohren erreichte.
"Ja bitte?" fragte er, hielt in seiner Bewegung inne und drehte sich zu dem Anderen mit einem aufgeschlossenen Blick zu.
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BeitragThema: Re: Mr. Bu smiles   Do Aug 21, 2014 8:21 am

Der Brite schien sehr überrascht als der Japaner zuerst sein Getränk zahlte und dann den Butler gab, doch er lehnte nicht ab, vielleicht weil er so überfahren worden war. Mr. Kaine lächelte sein leeres Lächeln und ging neben dem Arzt her, ein wenig hinter ihm, eine Spur nur, es hätte eines aufmerksamen Beobachters bedurft um zu erkennen das er sich an seinem blonden Begleiter orientierte.
Der Schirm bot Schutz nach Oben, doch der unbarmherzige Schauer durchnässte die Schuhe, soweit er hineinregnen konnte, Hose, Jacket, Gesicht. Jeremias mochte dieses Gefühl, das sanfte, kalte prickeln auf der blassen Haut, den Duft von nassem Stein, Stadtluft und Nebel. London war eine uralte Stadt, das konnte er in ihrem Odem, diesem nass-kalten, windigen Tag, riechen. 'Mr. Kaine' mochte diesen Geruch.
Der Regen strömte um sie herum nieder, als Watson, welcher bereits den Schlüssel angesetzt hatte, sich zu seinem neuen Bekannten umdrehte und die Frage gestattete. Die kühlen, leblosen Augen des Agenten fixierten John, wanderten dann zur Seite und richteten sich in den aus ineinander verwischten Grautönen bestehenden Himmel, welcher seine Fluten über sie ergoss. "Ist es,", seine Stimme klang nachdenklich, das Wasser gluckerte leise zwischen durch die Gitter des Gulli-Deckels, "Ihnen leicht gefallen zu töten?", fragte Jemerias Kaine, und schien dabei in Gedanken versunken.

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