The Dark Times

Die Zaubererwelt befindet sich im Jahre 1977 also im 7. Jahr der Rumtreiber. Komm in unsere Welt und sieh sie dir an!
 
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 Duellierunterricht

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AutorNachricht
Arcadia Silverspur
Slytherin
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Ort : Hogwarts

BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Di Apr 22, 2014 8:03 am

"Ach ich bin nicht schüchtern. Du etwa?", stichelte die Slytherin, die eigentlich viel besser wissen müsste, dass sie dabei vielleicht sogar einen wunden Punkt bei Regulus getroffen hatte. Zumindest könnte man das meinen, hatte er Arcadia doch vor gar nicht allzu langer Zeit gebeten, ihm in Sachen Annäherungsversuche ein wenig behilflich zu sein - selbstverständlich nur theoretisch. Aber an solch überflüssigen Unfug wie Takt verschwendete die exzentrische Hexe keine Zeit, schon gar nicht bei einem Duell. Ein bisschen psychologische Kriegsführung hatte noch nie geschadet und dass sie sich hier in einem Kampf befand und nicht bei einem len Pläuschchen vergaß Arcadia keine Sekunde lang, auch wenn es sich eigentlich nur um ein Übungsduell handelte. Das war nämlich genau die Art von Unterricht, die die Londoner Hexe am meisten genoss, war sie doch mit purer Theorie für gewöhnlich überfordert. Nicht dass sie nicht das Köpfchen dazu hätte, aber sie war ganz einfach zu faul, um elendslange Zaubersprüche zu lernen und viel zu ungenau und impulsiv, um je wirklich vielversprechende Tränke zu brauen. Die Impulsivität - und vielleicht das kleines bisschen Wahnsinn, das sie von Natur aus mitbrachte - war aber genau das, was ihr beim duellieren zugute kam. Sie kämpfte nicht nur mit dem üblichen, antrainierten Repertoire und ein echter Gegner würde bald feststellen, dass sie kaum einmal das tat, was man von ihr erwartete.

Gespannt beobachtete Arcadia den roten Lichtstrahl ihres Densaugeo-Fluches, der zugegeben nicht einmal annähernd der schlimmste Zauber war, den man sich von der Slytherin selbst außerhalb eines Duells einhandeln konnte, wenn man sie provozierte. Doch Regulus war nicht nur so etwas wie ein Verbündeter, sondern auch ein Teamkollege beim Quidditch und sie wollte keinesfalls riskieren, ihn fürs nächste Spiel außer Gefecht zu setzen. Sie war nicht überrascht und auch nicht enttäuscht, als ihr Zauber sein Ziel Dank Regulus' Abwehr verfehlte. Er war ein ernstzunehmender Gegner und Arcadia würde nie den Fehler machen, ihn zu unterschätzen. Sein nächster Angriff ging ebenfalls ins Leere nur hätte die Slytherin nie damit gerechnet, dass Regulus ihr im nächsten Moment sprichwörtlich den Boden unter den Fußen wegziehen würde; oder viel eher wegsprengen. Die Hexe schrie überrascht auf, als der Stein unter ihr begann zu bröckeln und sie verlor das Gleichgewicht und stürzte. Sie war gerade noch schnell genug, ihre Arme nach vor zu strecken um den Fall abzubremsen, schlitzte sich jedoch an einem der scharfkantigen Gesteinsbrocken - ehemals Fußboden - ihre linke Handfläche auf.

Eine Welle kochender Wut durchfuhr die Slytherin und sie war beinah schneller wieder auf den Beinen, als sie gerade eben hingefallen war. Mit lautem Kampfgebrüll, den Zauberstab für den Augenblick vergessen, trabte sie auf Regulus zu und stürzte sich mit Schwung auf ihn, in der Absicht, ihn wie ein Wrestler zu Boden zu werfen. Dabei holte sie mit ihrem unverletzten Arm aus, die Hand zur Faust geballt und ließ sie auf Regulus's Nase herniederdonnern.
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Regulus A. Black
Slytherin
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Mi Mai 07, 2014 12:55 am

Das Ego eventuelle dezent gekränkt durch den Seitenhieb Arcadias musste Regulus aufpassen, dass er seine Deckung nicht vernachlässigte. Er kannte die schrille Hexe, sie wirkte zwar sehr oft faul und nicht sehr talentiert, doch er kannte ihren Ehrgeiz nicht zu verlieren, sowohl im Quidditch als auch bei einem Duell, es war praktischer Natur, etwas wo man zeigen konnte was man drauf hatte.
Der junge Black war hoch konzentriert und seine Sinne waren auf das Maximum geschärft.
Seine ganze Körperhaltung war angespannt und er nahm dieses Trainingsduell sehr ernst, genau so wie die Hexe die ihm gegenüberstand, so sehr sie beide sich auch gerade flache Sprüche an den Kopf warfen.

Es schien als würde die Zeit still stehen, und im Gegensatz zu seiner Gegnerin fehlte ihm das Gespür für den wohl wichtigen Aspekt. Arcadia dachte zwar an ein ernstes Duell, aber ihn nicht zu verletzten wegen des Quidditchspiels, diesen Punkt hatte der Black völlig außen vor gelassen, gar verdrängt für ihn zählte nur, dass er keine Schwäche zeigen durfte, egal in welcher Hinsicht.
Die schmalen Finger hielten das kühle Holz fest, bereit zu jedem weiteren Zauberspruch oder Gegenwehr, je nach dem wie die Hexe nun handeln würde.
Gespannt beobachtete er wie sein Plan aufging, sie wehrte seinen Zauber ab, während der zweite Zauber einschlug.
Der Boden krachte unter dem zierliche Mädchen weg, der Zauber war nicht so energisch ausgesprochen wie geplant, da er nicht vor hatte die gesamte Klasse eine Etage tiefer zu befördern, naja fast nicht.
Doch was dann passierte überraschte auch den Slytherin, er sah wie Arcadia, einstürzt, sich abfing, aufsprang und auf ihn zu lief.
//Warum läuft die den jetzt?//, doch noch ehe er eine Antwort fand, die mehr als nur offensichtlich war, warf die stürmische Hexe ihn um und takelte ihn zu Boden.
Mit einem Keuchen krachte er hinunter und konnte gerade noch verhindern, dass sein Hinterkopf wie eine Wassermelone zerplatzte, doch er hatte sich zugefreut, als er nur noch die schlanke Faust der wütenden Schülerin sah die mit Wucht sein Gesicht traf.
Wie in Zeitlupe, zog sich der stechende Schmerz, von seiner Nase, über seine Wangenpartie zu seinem Auge, bis er schließlich doch mit dem Hinterkopf unsanft aufschlug. Augenblicklich blutete seine Nase und sein erster Impuls war sich zu verteidigen, in dem er sie bei der Robe packte, seine Kraft bündelte und sie mit einem schnellen Handgriff nach hinten warf und sich auf sie rollte und auf den Boden pinnte.
Leicht außer Atem sahen seine stechend blauen Augen auf sie hinab und seine Nase blutete und tropfte auf seine Gegnerin hinab. "Ernsthaft?", seine sonst so perfekt sitzende Frisur war durcheinander und nicht minder sein Blick, es wirkte wohl dass erste mal wie ein normaler Schüler. Er blinzelte und lies ihre zierlichen Handgelenke los und als er merkte, dass er auf ihr saß wurde sogar der sonst so gefasste Regulus rot.
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Carey Blake
Ravenclaw
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Sa Mai 10, 2014 2:25 am

Carey hörte, wie Chloe ihm antwortete. Er musste grinsen. "Die Zweideutigkeit hat sie verstanden. Demnach ist sie schon mal nicht so dumm wie die anderen." sinnierte er. Er sah, wie sie sich wieder durch ihre Haare fuhr und war wieder von dem Anblick fasziniert. Er war so fasziniert davon, dass ihm erst später auffiel, dass sie ihn wohl irgendetwas gefragt hatte. Ihre Worte drangen dann auch endlich zu seinem Gehirn durch. Er grinste kurz. "Ach was. Ich doch nicht." meinte er grimmig, jedoch lächelte er amüsiert.
In dem Moment traf sein Schockzauber sein Ziel und warf Chloe zurück, genau so, wie er es sich vorgestellt hatte. Jedoch sah er auch, wie sie auf den Rücken prallte und für einen kurzen Moment verzog er sein Gesicht. "Das muss geschmerzt haben...." dachte er für einen Moment, doch verwarf er den Gedanken genau so schnell wieder, wie er gekommen ist. "Wenn Sie aufgepasst hätte, wäre Ihr dies nicht passiert...." dachte er weiterhin. Genau in diesem Moment traf ihr Schockzauber ihn direkt in die Brust. Er sackte in sich zusammen und fiel zu Boden. Er plumpste auf seinen Hintern und kippte dann langsam nach hinten, bis er auf dem Rücken auf dem Boden lag. Durch den Lähmzauber, konnte er sich nicht bewegen. "Welch Ironie des Schicksals. Da rede ich von besser aufpassen und dann passiert es mir selber. Toll." sinnierte er und ärgerte sich darüber, dass er nicht besser aufgepasst hatte.
Seine Augen schauten in Richtung Chloe und seine Augen trafen ihre Augen. "Ihre Augen sind hübsch..." dachte er und schaute sie weiterhin an.
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Valerie Philbrick
Ravenclaw
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Anzahl der Beiträge : 42
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Sa Mai 10, 2014 1:57 pm

Der Atem der Ravenclaw fühlte sich auf einmal eiskalt auf ihren Lippen an. Für den Bruchteil einer Sekunde dachte Valerie den Hauch eines Lächelns auf Valentins Lippen sehen zu können. Lautlos und federleicht rieselte die Asche hinab. Bedeckte den seidigen Stoff ihrer Kleidung mit den hauchzarten Flocken. Wie ein grauer, tod bringender Winter legten sich nicht nur die verbrannten Blütenblätter auf sie, sondern auch die Atmosphäre wich einer ungewohnten Finsternis. Grade wollte Valerie zum nächsten Zauber ansetzten und begann das zärtliche Handgelenk ein wenig zu drehen, als sich die Umgebung und jegliche Bewegung verzerrte. Die Gespräche, Rufe und Zauber, die vorher unterschichtig zu ihr durchgedrungen waren und vielleicht im einzelnden noch Sinn ergaben, sich jedoch in ihrer Fülle und Lautstärke zu einem unverständlichen Gesamtbild gemischt hatten wurden dumpfer. Wie aus weiter, weiter Ferne drangen die Stimmen nun nur noch zu ihr hindurch und ließen etwas viel größerem platz. Die Schwarzhaarige mit den eisblauen Augen hatte ihren Arm sinken lassen, den Zauberstarb locker zwischen den Fingern liegend. Alle Formen um sie herum wurden milchig, zerstoben in nicht fassbare Konturen, doch ihre Duellierpatner blieb gestochen scharf. Sie wollte ihre Lippen bewegen, wollte ihren Mund öffnen, ihn fragen was er tat, wie er es tat. Ihre Neugierde nahm schwindelerregende Höhen an und ihr Verstand schrie nach Aufklärung, nicht weil sie die Unklarheit über die Umstände und all das was grade geschah ergründen wollte, sondern weil sie wusste, dass sie keinen ruhigen Schlaf mehr würde genießen können, solange sie die Funktion dahinter nicht verstand. Ihre Brillianz hatte Blut geleckt. Hatte etwas gefunden, was sie nicht begriff, über das sie würde nachdenken können. Fasziniert, mitgerissen, ja nahezu in Valentins Bann gezogen funkelten ihre Augen in unstillbarem Durst nach dem Wissen was er heraufbeschworen hatte. Wie in einem Fiebertraum drangen seine Worte zu ihr durch und ließen sie in einem Rausch der Hingabe seines Könnens zurück. Die Worte des Slytherins schwangen in ihrem Kopf nach, erfassten sie mit eiskalten Fingern und ließen sie nicht mehr los.
~Beweist dass diese Geste keine Verschwendung meiner Gnade war...~ Doch bevor sie es sich versah begannen die neuen Formen schon wieder realistische Gestalt anzunehmen und verwandelten sich zurück. Ihr Verstand krallte sich mit aller Kraft an das Unbekannte, was sie grade erst gesehen hatte und ihr nun direkt wieder entglitt. Sie erschauderte und die feinen Härchen in ihrem Nacken stellten sich unweigerlich auf, als das kalte Metall ihre Haut berührte. Erst jetzt bemerkte sie die Kette und wagte es zuerst nicht sie zu berühren. Die Sanduhr sah so unbeschreiblich feingefertigt und detailreich aus, dass sie beinahe Angst hatte sie zu zerbrechen, als ihre Fingerkuppen zuerst nur federleicht das Gebilde berührten. Sie sah auf. Valentin hatte ihr bereits den Rücken zugedreht. Ob er wusste mit wie vielen Fragen er sie zurückgelassen hatte? Ob er wusste, dass sie nicht würde aufhören können darüber zu grübeln, bis sie die Antworten hatte nach denen sie so sehr gierte? Und obwohl ihr Verstand schon jetzt begann in all dem Wissen herumzusuchen wusste sie, dass es sinnlos sein würde. Sie hatte keine Antwort auf das was grade geschehen war. Sie würde suchen und suchen und suchen, nach Antworten, die sie nicht finden konnte. Die Sanduhr in ihren Fingern und das kühle Metal fühlten sich ungewohnt und gleichzeitig so natürlich an, als wären sie schon immer da gewesen.
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