The Dark Times

Die Zaubererwelt befindet sich im Jahre 1977 also im 7. Jahr der Rumtreiber. Komm in unsere Welt und sieh sie dir an!
 
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 Duellierunterricht

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AutorNachricht
Arcadia Silverspur
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   So Dez 08, 2013 11:53 am

'Manche lernen es nur auf die harte Tour' - Arcadia lachte, als sie Val's Antwort hörte. Manchmal war sie sich bei ihm wirklich nicht sicher, wann er etwas ernst meinte oder nicht. Obwohl sie sich dieses mal beinah sicher war, dass er scherzte, blieb ihr Konter relativ ernst. "Da geb' ich dir vollkommen Recht, aber überleg dir doch mal, was passieren würde, wenn man dich zum Beispiel Potter gegenüberstellt. Ich bezweifle, dass die Fledermaus besonders scharf darauf ist, am Ende der Stunde kleine Potter-Fetzen von der Wand zu kratzen." Entspannt lehnte sich die Slytherin ein wenig gegen die kühle Steinwand der Großen Halle und ließ ihre Füße vom Tisch baumeln, die Dank Arcadia's zierlicher Statur nicht einmal ansatzweise in Berührung mit dem Boden kamen. Sie hatte bereits wieder ihre alte Gewohnheit aufgenommen, an den Spitzen einer ihrer pinken Haarsträhnen zu knabbern, als ihr Gegenüber mit den frustrierend makellosen silbernen Haaren wieder das Wort ergriff. Auf seinen Kommentar hin verdrehte Arcadia kurz die Augen. Sie wusste wohl, worauf der Riddle anspielte. Es war kein Geheimnis, dass die Slytherin zu Handgreiflichkeiten neigte, wenn man sie zu stark provozierte und - nun ja - die Aussicht auf Misserfolg provozierte sie eigentlich immer. Man mochte es der schlanken Siebtklässlerin nicht zutrauen, aber ihre Faustschläge waren beachtlich; das regelmäßige Quidditchtraining hatte ihr dabei sicherlich nicht geschadet. Valentin's kläglicher Versuch einen Boxsack zu umschreiben brachte sie dann doch zum Grinsen. Es war lustig, dem Riddle dabei zuzuhören, wenn er versuchte Muggelwörter in den Mund zu nehmen. Dass er dabei immer klang wie ein Ahnungsloser störte die Slytherin keineswegs. Auf seinen Vorschlag hin schüttelte sie dann deutlich amüsiert den Kopf. "Wie langweilig. Ohne Schmerzensschreie und "bitte tu mir nicht weh" macht das ganze doch nur halb so viel Spass."

Die Frage nach dem Ball hatte Arcadia eigentlich eher beiläufig gestellt. Die Partnersuche war für die Muggelstämmige längst keine so große Sache, wie für viele ihrer Mitschülerinnen. Eigentlich sah sie die Geschichte ganz locker. Entweder es fand sich ein halbwegs ansehnliches männliches Wesen, das sie freiwillig mit zum Ball nahm oder sie würde eben bei Bedarf selbst losziehen und jemanden fragen, sollte die Zeit knapp werden. Als Valentin aber vor ihr auf die Knie ging und sie so übertrieben feierlich bat, ihn auf den Ball zu begleiten, stahl sich ein erfreutes Funkeln in Arcadia's Augen. Das ohnehin bereits existierende Lächeln auf ihren Lippen weitete sich zu einem strahlenden Grinsen und mit einem Schwung katapultierte sich die zart gebaute Schülerin von ihrem Sitzplatz auf dem Tisch und kam vor ihrem knienden besten Freund zum Stehen. Ohne sich auch nur ansatzweise darum zu scheren, dass die umstehenden Mitschüler das sicherlich sehenswerte Schauspiel mit gierigen Augen beobachteten, holte Arcadia zu einer Umarmung aus und lehnte sich nach vor um Valentin's traumhaft kitschigen "Antrag" mit einem Kuss auf seine Wange anzunehmen. "Du darfst das als ein 'Ja' deuten."

Severus bemerkte die Quidditchspielerin erst, als Val den Mitschüler grüßte. "Oh….hallo Snapey", zwitschert sie gut gelaunt und rügte ihren frisch gebackenen Ballbegleiter innerlich, als der Severus direkt nach seiner eigenen Damenbegleitung fragte. Arcadia wusste, dass Val nicht mit Taktgefühl gesegnet war und nahm es ihm ebenso wenig wirklich übel, wie seine  ab und an zum Himmel schreiende Arroganz. Beides gehörte zu ihm und sie vertrat die Meinung, dass man Menschen entweder so nehmen sollte, wie sie waren, oder sich eben gar nicht erst mit ihnen abgeben sollte. Trotzdem tat ihr Severus in diesem Moment wirklich Leid. "Wen muss ich verprügeln, um deine Wunschpartnerin in deine Arme zu treiben?", fragte sie witzelnd, obwohl sie natürlich wusste, wen der Slytherin die meiste Zeit am liebsten windelweich geschlagen hätte.

Severus' Rettung vor einer weitergehenden Diskussion dieses leidigen Themas erschien dann in Form eines Lehrers, den Arcadia noch nie zuvor in Hogwarts gesehen hatte. Die Fragen, die sofort in Arcadia's Gedanken auftauchten, wurden kurz darauf von dem Neuankömmling beantwortet. Nun, jedenfalls optisch war dieser Typ deutlich besser als die Fledermaus. Ob er auch in Sachen Unterrichtsführung Vorteile hatte, würde sich wohl bald zeigen. Interessiert wandte sie sich an Reynolds, die soeben aufgefordert wurde, sich für einen Duellierpartner zu entscheiden. Als diese zu spät reagierte, wurde sie schlicht und einfach von dem Lehrer eingeteilt, und mit ihr der Rest der anwesenden Schüler. Die Siebtklässlerin schmunzelte leicht, als sie hörte, dass sie gegen Regulus antreten sollte. Zumindest musste sie sich mit keinem übereifrigen Gryffindor abplagen. Die waren zu Weilen noch schwerer zu ertragen, als unfähige Hufflepuffs, die gewöhnlich nach fünf Sekunden winselnd auf dem Boden lagen. "Wir sehen uns nach dem Gemetzel", meinte die Slytherin beschwingt und schenkte Severus und Valentin ein verschwörerisches Lächeln, ehe sie sich von ihnen weg zu Regulus bewegte. Wie es zu solchen Duellen Brauch war, reichte sie ihrem Gegner zum Gruß die Hand, machte einen kleinen Knicks - was ganz und gar nicht Brauch war - und stellte sich schließlich ein paar Meter entfernt in Position. "Los geht's, Black. Gib dein Schlechtestes."


Zuletzt von Arcadia Silverspur am Sa Mai 17, 2014 9:47 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Valerie Philbrick
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Fr Dez 13, 2013 1:47 pm

Der Hauch eines Lächelns legte sich auf Valeries fein geschwungenes Lippenpaar, während sie noch immer den Boden betrachtete, seinen Worten aber aufmerksam lauschte. Es war also kein Scherz gewesen? Unsicher biss sie sich auf ihre Unterlippe, was der selbstsicher vor ihr stehende Slytherin dank seines Standpunktes nicht sehen konnte. Sie versuchte grade möglichen Rest an Selbstüberwindung zusammenzukratzen um ihm so ruhig und sächlich wie möglich mitzuteilen, dass es doch aber wirklich keine gute Idee war mit ihr zum Ball zu gehen, als sie seine Finger an ihrem Kinn spürte und sie mit sanfter Gewalt dazu zwang ihren Kopf zu heben. Unweigerlich begegneten sich ihre Blicke. Seine folgenden Worte zauberten ihr einen zarten Schimmer auf die Wangen und sie konnte nicht anders als schüchtern zu lächeln. Sie zuckte ein wenig zusammen, als sie die Stimme des herreingekommenen Lehrers erreichte. Wer war das? Er sah nicht aus wie ein Lehrer und Valerie hatte ihn nie zuvor gesehen. Der dreitage-Bart gab ihm ein verschrobenes, rüpelhaftes Aussehen, welches irgendwie so gar nicht in ihre bisher gesammelten Erfahrungen aller ihrer Lehrer oder Lehrerinnen passte. Als er begann die Duellierpatner vorzustellen war es an Valerie ein zweites Mal zusammen zu zucken. Sie würde gegen Valentin Riddle antreten? War dieser Lehrer etwa daran interessiert schneller wieder zu gehen, als er gekommen war, wegen verantwortungslosem Verhalten? Verängstigt schaute sie zu besagtem Slytherin. Neben ihm stand ein Mädchen. Sie war zierlich und klein gebaut und erinnerte sie, von ihrer Statur her an sich selber. Doch das war auch schon so ziemlich jede Ähnlichkeit, die zwischen den beiden Siebtklässlerinnen bestand. Sie war Valerie schon öfter mal aufgefallen. Ihr pinkes Haar war kaum zu übersehen und sie schien beinahe so etwas wie Valentins zweite Hälfte zu sein. Sah man sie je getrennt? Eher weniger. Valerie war keine der Menschen, die zu schnell Schlüsse zogen oder die sich von Vorurteilen die Meinung bilden ließen. Mit einem aufmerksamen Blick beobachtete die Ravenclaw wie sich das zuvor angesprochene Mädchen von dem Tisch entfernte, auf welchem sie bis grade noch gesessen hatte auf sie zukam. Nervös sah sie wieder zu Regulus.
"Heute abend werde ich in der Bibliothek sein, wie du es gesagt hast" brachte sie noch schnell hervor, ehe die Pinkhaarige bei ihnen ankommen konnte und entfernte sich eilig von den beiden, sich immer näher kommenden Slytherins. Ein zweiter Name auf der Liste ließ sie in ihrer Bewegung inne halten und aufhorchen.
~Adam? Seit wann ist Adam hier?~ Hoffnungsvoll sah sie sich nach dem Dunkelhaarigen um, fang ihn jedoch nirgendwo. Verzweifelt drehte sie sich einmal um ihre Achse, konnte ihn jedoch noch immer nicht ausmachen. Einen Moment zögerte sie ob sie vielleicht den neuen Lehrer nach ihm fragen sollte, oder ihn zumindest darüber in Kenntnis setzten, dass der Gryffindor noch abwesend von der unübersehbar großen Schule für Hexerei und Zauberei war. Eine Gänsehaut erfasste ihren gesamten Körper. Begann an ihren Schultern, zog sich durch ihr Inneres, hinunter bis zu ihren Zehenspitzen, als ihr jemand auf einmal die Augen zuhielt.
"Wen suchst du denn so aufgebracht? Sag bloß dein bester Freund ist immer noch nicht in der Schule?" Mit einem Lächeln auf den eigenen Lippen konnte sie das Seine aus seiner tiefen, beruhigenden Stimme heraushören. Sie drehte sich in seinen Armen und warf sich Adam glücklich um den Hals.
"Du hast dir viel zu viel Zeit gelassen! Weißt du, dass ich mir Sorgen gemacht habe? Ich habe dich vermisst!" Doch das strahlende Schmunzeln auf ihren Lippen wich nicht.
"Ich bin durch den honduranischen Regenwald gestriffen. Wir haben die Überreste einer bisher noch nie entdeckten, kleinen Stadt entdeckt! Mein Vater ist immer noch da. Aber ich konnte den Gedanken nicht ertragen dich hier weiter alleine zu lassen" er streckte ihr die Zunge raus.
"Jaja!" sie gab ihm einen zärtlichen Stoß als Antwort. Adams Blick wich nach rechts zu Valentin.
"Ich hab grade gehört gegen wen du antreten darfst..."
"Darfst? Ich wünschte ich könnte tauschen, egal mit wem!"
"Mhh... ich würde tauschen.... Riddle ist noch viel zierlicher geworden, seit ich ihn das letzte Mal gesehen habe, habe ich das Gefühl" Valerie sah ihren besten Freund empört an, als ihr der zufriedene Unterton in seiner Stimme auffiel, als er über die Veränderung der Schlange sprach, was ihm jedoch gar nicht auffiel, so versunken war er in seine ihm wohl grade zu Teil gewordene Aufgabe den anderen ausgiebig zu mustern. Letztlich entschied sie sich doch dazu kein weiteres Kommentar abzugeben. Sein Blick richtete sich grinsend wieder auf sie, ehe er ihr freundschaftlich in die Wange kniff.
"Mensch, ich hatte natürlich auch ganz vergessen wie süß du noch mal warst..."
"Pff..." aber das Glitzern über ihr Wiedersehen in ihren Augen klang nicht ansatzweise ab.
"Besser ich mache mich mal auf..." er machte eine Kopfbewegung in eine Richtung.
"Ach ja; Und über das mit diesem Black müssen wir uns nachher noch mal ausführlich unterhalten..." er zog eine Augenbraue vielsagend in die Höhe, sagte jedoch nichts mehr dazu und die Ravenclaw überhörte das Kommentar einfach.
"Und du musst mir später genauer von der ausgestorbenen Kultur erzählen..." antwortete sie und ihre Finger spielten an seinem Pullover. Leichthändig zog er die zierliche Schwarzhaarige in seine Arme.
"Es tut gut zu wissen, dass du wieder hier bist" nuschelte Valerie in seine Brust. Wieso musste er auch so groß sein?
"Seh ich genau so. Viel Spaß dir mit deinem Patner... man, Glück hast du, neidisch müsste ich sein..." vorsichtig löste er sich und zwinkerte ihr noch einmal zu, ehe er sich mit langen Schritten auf den Weg zu Amira machte. Ein bisschen verzweifelt sah Valerie Adam hinterher und richtete ihren Blick wieder nach vorne. Hoffentlich dachte der Erbe Slytherins nicht, dass sie schlecht über ihn geredet hatten.
~Wahrscheinlich hat er es sowieso nicht gesehen~ versuchte sie sich selbst zu beruhigen, während sie eingeschüchtert die letzten paar Meter zu ihrem Duellierpatner zurücklegte.
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Regulus A. Black
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   So Dez 15, 2013 10:43 pm

Regulus hob nur eine Winzigkeit sein Haupt, als ein neuer Lehrer herein kam und ohne groß umschweifen die Paare zusammen stellte.
Arcadia, es hätte sowohl besser als auch schlimmer sein können, einerseits war es erheiternd, da die unkonventionelle junge Dame ihm ab und an ein Lächeln entlocken konnte, auch wenn dies meist gequält aussah, da Lachen nicht zu seinem üblichen Repertoire an Gesichtsmimik gehörte, aber auch anstrengend da sie nicht immer die gleichen Ziele anstrebten, außer auf dem Spielfeld und da waren sie ein eingespieltes Team.

Kurz um wand er sich erneut zur Ravenclaw und hob , bedächtig die feingeschwungene Augenbraue und ihren Worten folgte ein zustimmendes Nicken.
Vielleicht war es die Situation, der Anlass für ein Duell oder einfach die Höflichkeit die ihn dazu veranlasste, sein Sakko zu öffnen und es fein säuberlich auf die Bank zu legen, gekonnte und ohne den Stoff seines Hemdes zu sehr zu zerknüllen, schlug er die Ärmelsäume bis zu den Ellenbogen hoch und zog nach seinem Zauberstab. Für Jeden anderen hätte er nicht Mal den Anstand gehabt, ein Wort der Freundlichkeit über seine Lippen zu bringen, aber er kannte seine Teampartnerin zu gut, sie war eben so aufbrausend wie Rüpelhaft und demonstrierte mit der Geste des Jacketts, dass er sich doch mehr ins Zeug legen müsste um sie zu besiegen, wo bei klang heimlich in seinem Hinterkopf er die wilde Art der pink-haarigen zu gut kannte und ungern sein neues Sakko hätte leiden müssen.

Mit großen Schritten begab er sich auf seinen Platz und lies ausschweifend beim letzten Vorgang die Fersen aneinander schlagen und verbeugte sich kurz vor seiner Partnerin als er nach ihrer Hand griff und einen kurzen Handkuss drauf hauchte um sich in Position zu bringen, wie es Brauch war.
"Mylady es ist mir, wie immer ein Vergnügen…" kaum dass er sich verbeugt hatte, war er schon dabei eine energische Handbewegung zu vollführe und mit einem geschmettertem "Confringo!" in Arcadias Richtung ließ er das Duellstarten.
Regulus war kein Stümper und lange reden schwingen war jetzt auch nicht so seins, dass lies er lieber Sirius machen. Bei jedem anderen Partner hätte Regulus einen vielleicht weiniger aggressiven Zauber benutz, aber Arcadia war sehr wohl im Stande großes zu vollbringen, wenn man sie genug anstachelte und ihr Ego erwischte.


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Severus Snape
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Mi Dez 18, 2013 12:01 pm

Severus hatte sich so sehr bemüht das Gespräch zwischen Arcadia und Valentin zu ignorieren, dass er beinahe erschrocken wäre, als er seinen Namen vernahm und sein Blick sich wieder auf den, sich gerade erhebenden Slytherin richtete. Offenbar hatte Valentin Arcadia gebeten ihn auf den Ball zu begleiten. Das war keine große Überraschung. Severus wusste dass Valentin keine andere an seiner Seite geduldet hätte. Wahrscheinlich hatten es die anderen Mädchen noch nicht einmal gewagt Valentin zu fragen, obwohl es sicher genug gab, die alles dafür opfern würden um einmal mit Valentin auf einen Ball gehen zu dürfen.

Darüber konnte Severus nur den Kopf schütteln. Wie lächerlich sich die Mehrheit an Menschen doch benahm. Das hallo Snapey, seitens Arcadia, kommentierte Severus ausschließlich mit einem leichten Nicken in Arcadias Richtung und einem schwachen, jedoch durchaus freundlichen Lächeln, das nur für Sekundenbruchteile auf seinen Zügen auftauchte. Er hatte es aufgegeben, sich über die ziemlich verrückten Slytherins, die er nunmal zu seinen Freunden zählte, zu wundern. Und so war Arcadia auch die Einzige, die es jemals wagen durfte ihn mit irgendeinem Spitznamen dieser Art zu betiteln. Die Einzige bei der es ihn längst nicht mehr störte. Zumindest vermied Arcadia es Sniefelus zu sagen, was Severus nicht einmal ihr jemals verziehen hätte. Severus wollte gerade erklären, dass er ausnahmsweise mal nicht aufgehalten worden war, was durchaus etwas erfreuliches an diesem Tag gewesen war, da sprach Valentin auch schon weiter.

Ein klein wenig zerknirscht wirkend schluckte Severus seine Worte wieder hinunter. Der leichte aber dennoch spürbare Schmerz, der sich bei Valentins Worten durch seine Brust gezogen hatte, verhinderte für einen Moment, dass Severus weitersprechen konnte. Stattdessen ergriff Arcadia das Wort und beinahe fühlte Severus Dankbarkeit für ihre Worte. Wenngleich Severus und Arcadia nicht immer etwas mit einander anzufangen wussten, da sie doch sehr verschieden waren, so existierte doch ein Band der Loyalität und Sympathie zwischen ihnen.

Severus seufzte leise. Er wusste sehr wohl, dass der Erbe Slytherins die Macht besaß ihm eine Ballpartnerin zu verschaffen und dass Valentin dies auch tun würde, würde Severus ihn darum bitten. Doch die eine, die konnte nicht einmal Valentin dazu bringen freiwillig mit Severus zu diesem Ball zu gehen und sie dazu zu zwingen wäre absolut nicht in Severus´ Interesse gewesen. Es war auch weniger die Tatsache, dass er noch keine Partnerin hatte, als der Ball an sich. Severus war nicht gerade begeistert von derartigen Veranstaltungen. Er sah keinen Sinn in einem solchen Ereignis, außer Zeitverschwendung und zu viel zwischenmenschlicher Konversation. Abgesehen davon, dass er nicht gerade ein guter Tänzer war. Es gab also nicht den geringsten Grund, warum er sich auf diesen Ball hätte freuen können.
„Es ist vielmehr so, dass ich nicht sicher bin, ob ich überhaupt zu diesem Ball gehe.“, begann Severus schließlich doch zu sprechen.
„Nunja eigentlich bin ich mir sicher. Ich habe vor diesem Ereignis fern zu bleiben. Ich weiß nur noch nicht genau, wie ich dem entgehen werde, aber ich finde eine Lösung.“
„Es wird also nicht notwendig sein dass du deine gefürchteten Fäuste einsetzt.“, fügte Severus mit einem Blick zu Arcadia noch hinzu. Seine Stimme klang ernst, doch für einen Moment zuckten seine Mundwinkel leicht nach oben und seine sonst eher kalten schwarzen Augen sahen die Mitschülerin dankbar an.

Ehe sie das Thema weiter breittreten konnten schwang die Tür auf und ein Lehrer betrat die Halle. Severus hatte einige Zeit gebraucht um den eintretenden Mann als Lehrer zu erkennen. Er war wohl ziemlich neu in Hogwarts. Na, das konnte ja noch interessant werden. Severus beobachtete, wie der Lehrer eine Hauskameradin ansprach. Er bemerkte auch, wie sich plötzlich Valentins Stimmung veränderte. Einen kurzen Seitenblick auf diesen riskierend, konnte Severus das funkeln in den Augen des Erben Slytherins nicht übersehen. Das würde tatsächlich noch interessant werden.
Da sich die angeprochene Schülerin offenbar nicht entscheiden konnte mit wem sie sich duellieren wollte begann nun der neue Lehrer sie gleich alle einzuteilen. Erfreut stellte Severus fest, dass er sich mit James Potter duellieren würde. Ein verbissener Ausdruck trat in sein Gesicht.
Er nickte zustimmend bei Arcadias Worten, als diese die kleine Gruppe verließ, um zu ihrem Duellpartner zu gehen. Ja, Gemetzel klang eindeutig nach Severus´ Geschmack. Er würde Potter in die Knie zwingen. Endlich bekam er die Chance dazu. Ein beinahe etwas wahnsinniger Ausdruck lag in den kalten Augen, als Severus sich entschlossen auf den Weg machte, Potter zu finden.
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Cassiopeia Reynolds
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   So Dez 22, 2013 5:51 am

Cassie hatte gerade zu einem weiteren Ansatz ausholen wollen, als der Lehrer mit Namen Artair, sie einfach in Gruppen einteilte. Prinzipiell war die ungewöhnliche Slytherin davon nicht unbegeistert. Doch kannte sie diesen Damian nicht besonders. Doch sie ging zu ihm und stellte sich vor ihm auf, während sie wie es die Höfflichkeit verlangte eine leichte Verbeugung an. Ehe sie das Duell schließlich eröffnete mit einem kleinen noch relativ einfachen Zauber. Doch sie wollte einfach nur herausfinden, wie sie ihn einschätzen sollte und es wäre ja langweilig, wenn er diesem nicht gewachsen war und direkt ko werden würde. Also testete sie erstmal ihren Duellpartner und hoffte es nicht mit so einem Idioten zu tun zu haben wie Pettigrew. Auch die anderen schienen sich nun ihren Duellpartnern zuzuwenden und aus dem augenwinkeln erkannte Cassie wie Arcadia sich direkt dem Kampf widmete. Black eröffnete direkt den Kampf mit einem Confringo auf die andere Slytherin, doch schon kurz darauf wandte Cassie sich wieder ihrem eigenen Kampf zu, der hoffentlich überhaupt diesen Namen erhalten sollte. Denn sie wollte gefordert werden. Leicht strich sie sich eine Strähne aus dem Gesicht, während sie sich dann dem jungen widmete und ihn nun doch etwas zügiger mit Flüchen eindeckte. Die jedoch anfangs allesamt noch recht ungefährlich waren in einem ehrlichen Duell. Sie hatte aber auch nicht vor zu unehrlichen Flüchen zu greifen, sondern einfach nur zu klugen Manövern. "Zeig mir was du kannst" spornte sie den anderen an und blieb nicht groß auf einer stelle stehen um keine gute Zielscheibe darzustellen.
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Chloe Victoria Dampierre
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   So Dez 22, 2013 9:20 am

Ich sah mich um ...Carey ..roll woher sollte ich den wissen wer das sein sollte?
Ich sah mich um und blickte etwas verplant umher wie immer den Kopf schief gelegt wie ein Welpe.Innerlich war ich gerade am verzweifeln nicht weil ich nicht wusste was ich für einen Spruch nehmen sollte sondern weil ich nicht wusste wer mein Gegner war!
Ich seufzte und sah mich wieder um ...verdammter mit ey...
Sollte ich zum Lehrer gehen und sagen das ich null plan hatte wer wer war,fragte ich mich.Entschied mich dann aber dagegen zu dem Lehrer zu gehen und wartete einfach mal ab vielleicht schien ja irgendwer mehr Ahnung zu haben als ich...
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James Potter
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Mi Jan 01, 2014 1:51 pm

James betrat die Halle. Durch die natürliche, menschliche Neugierde angetrieben schweifte sein Blick als erstes in das Herzstück und momentane Quelle aller Aufmerksamkeit, auf die leichte Erhöhung, auf welcher sich ein, ihm bisher noch unbekannter Lehrer und eine Schülerin, die er auf den ersten Blick nur als eine Slytherin ausmachen konnte, da sie mit dem Rücken zu ihm stand postiert hatten. Langsam kämpfte er sich durch das Gedränge der vielen Schüler in etwa in die Richtung wo er die anderen vermutete. Ab und an stieß er hier und da jemandem seinen Ellenbogen ein bisschen rabiater in die Rippen um sich den nötigen Platz zu verschaffen, wurde jedoch meist mit nicht mehr als einem verächtlichen Schnauben oder empörten Grummeln kommentiert. Schließlich hatte er sich tatsächlich bis zu seinen Freunden durchgerungen.
"Oh Gott! Wieso sind hier nur so viele Schüler… ja ich weiß; Anwesenheitspflicht und sowas. Aber irgendwer kann da nicht richtig nachgedacht haben! Dass die hier überhaupt alle reinpassen" sagte James etwas außer Atem und zupfte ein wenig an dem Kragen des Pullovers, welchen er trug und von dem er sich die Ärmel bis zu den Ellenbogen hochgekrempelt hatte. Er seufzte und tatsächlich fiel ein kleiner Teil der Anspannung von ihm ab. Mehr oder weniger aufmerksam hörte der gut gebaute, muskulöse Quidditchspieler dem Gerede des Lehrers zu. Doch letztendlich nahm er nicht mehr daraus mit, als dass er sich wohl mit Severus Snape duellieren sollte. Ein kleines, fieses Lächeln schlich sich auf seine Züge und gab ihm schon fast einen mörderischen Ausdruck. Seine Augen, von einem schwarzen Schatten erfasst sahen plötzlich ganze Nuancen dunkler aus, doch beinahe augenblicklich hatte er seine Züge wieder unter Kontrolle und beherrschte sich möglichst spöttisch auszusehen.
"Schniefelus soll es also sein, ja?" sprach er mit Abscheu seinen Spitznamen aus und seine Augenbrauen waren gehoben.
"Der soll sich auf eine Abreibung gefasst machen…" knirschte er mit den Zähnen und sah mit einer Konzentration, welche man sonst nur während den Quidditchspielen an ihm beobachten konnte nach vorne zu dem Lehrer, welcher noch immer einige Worte an die Schülerschaft richtete.
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Valentin Riddle
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Fr Jan 03, 2014 12:46 pm

Postingreihenfolge:
Artair, Valentin, Arcadia, Valerie, Regulus, Severus, Cassiopeia, Chloe, James, Damian, Carey, Amira, (Adam?)

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Damian Cutler
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Fr Jan 03, 2014 11:59 pm

Genau wie alle anderen, betrachtete er den neuen Lehrer eingehend und machte sich so seine eigenen Gedanken über ihn. Schade eigentlich, das Mc Gonagall heute nicht da war, aber vielleicht würde der Unterricht auch mit dem neuen Lehrer nicht all zu langweilig werden und Damian hoffte, das der neue Lehrer keine Tyrannischen Neigungen hatte. Ratherford füllte diesen Part schon ganz gut alleine aus. Aber gut, Damian jemand, der andere die er noch nicht kannte nicht gleich von Anfang an Verurteilte oder darauf hörte was andere über die Person sagten. Nun gut das würde hier nicht passieren, denn niemand wusste genaueres über den neuen Lehrer, aber Damian war sich sicher, wenn er den Lehrer genauer betrachtete, das wohl viele Mädchen ihn in kürzester Zeit anhimmeln würden.
Kurz verdrehte er bei diesem Gedanken die Augen, doch trotzdem hörte er dem neuen Lehrer aufmerksam zu und so hörte er auch, wie ihm Cassiopeia als Duellpartnerin zugeteilt wurde. Auch sie kannte Damian nicht wirklich, doch es konnte bestimmt sehr interessant werden, sich mal mit einer Slytherin zu duellieren. Er kannte sie nicht besonders gut, aber er nahm an, das sie eine von den nicht soo fanatischen Slytherins war, die zwar wie jeder Slytherin eine Abneigung gegen Gryffindors hatte, aber ansonsten nicht so ein hirnloser Voldemort Anhänger war.
Gerade als er diesen Gedanken zu ende gedacht hatte, sah er Cassiopeia auch sich zukommen und auch ihre angedeutete Verbeugung war ihm nicht entgangen, doch das sie ihm nicht einmal die Gelegenheit geben würde, sich ebenfalls zu verbeugen, damit hatte er nicht gerechnet und es störte ihn ein wenig. Doch da sie gleich mit den ersten Flüchen loslegte, hatte er keine Zeit mehr, noch weiter darüber nach zu denken, das würde er dann wohl auf später verschieben. Den ersten ihrer Flüche wehrte er mit einem einfachen Protego ab und schoss seinerseits einen Furunculus auf sie ab, als er merkte, das sie wohl ein kleines bisschen dadurch abgelenkt war, da sie scheinbar jemand anderen beim Duellieren beobachtete.
Damian glaubte nicht, das sie diesen kleinen aber netten Fluch irgendwelche nicht abwehren konnte, doch er wollte ihr zeigen, dass es ihr nicht viel bringen würde, ein unfaires Duell zu beginnen in dem sie nicht mal seine Verbeugung abwarten würde.
Da sie auf seinen Fluch mit mehreren schnellen Flüchen antwortete störte ihn ganz und gar nicht, denn so merkte er, das es mit ihr nicht so langweilig werden würde, wie es das vielleicht mit Pettigrew geworden wäre. Also schickte auch er seinerseits ein paar harmlose Flüche in ihre Richtung. „Wie ihr wünscht, Madame!“, sagte er schnell, deutete nun seinerseits endlich auch eine schnelle Verbeugung an und schon noch gleich einen Impedimenta hinterher. „Das Mädchen beim Duellieren immer so herumtänzeln müssen!“, dachte er belustigt während er gleich noch einen Incarcerus abfeuerte.
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Carey Blake
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Di Jan 07, 2014 12:43 pm

Als Carey die große Halle betrat, kam er wohl gerade noch rechtzeitig um den neuen Lehrer, der für den Duellierclub zuständig war, kennenzulernen. Es dauerte nicht lange, da hatte Artair auch schon allen gesagt, was sie zu tun hatten: Partnersuche. Carey hörte, wie er jemanden zugeteilt wurde und sah sich um. "Chloe....Chloe...Chloe....." dachte er, während er sich umschaute. Nach langen Umhersuchen entdeckte Carey eine junge Hexe mit langen, rotbraunen Haaren. "Hm....wenn ich schon nicht weiß, wer mein Gegner ist, kann ich ja rumgehen und fragen. Als Vertrauensschüler muss ich schließlich professionell auftreten." dachte er weiter und ging auf das Mädchen zu. "Du musst Chloe sein, richtig ??" fragte er höflich und musterte sie kurz. Er lächelte sie an. "Ich bin Carey. Carey Blake und wie es aussieht wohl dein Partner. Ich denke, es dürfte sehr interessant zwischen uns werden..." meinte er zu ihr und lächelte geheimnisvoll. "Sie hat schöne Haare, dass muss man ihr lassen." sinnierte er. Er war echt gespannt darauf wie das Duell zwischen ihnen ausgehen würde. Er sah sich um. “Es scheint wohl, als ob ich Glück gehabt habe mit meinem Gegner. Aber ich sollte Sie nicht unterschätzen, denn das kann sehr böse ins Auge gehen.“ sinnierte er weiter, während er abwartete.
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Sa Jan 18, 2014 1:05 pm

Amira und Adam werden aus der Reihenfolge raus genommen. Ich poste morgen mit Artair. Danach sind dran:

Valentin, Arcadia, Valerie, Regulus, Severus, Cassiopeia, Chloe, James, Damian und Carey
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Artair Kincaid
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   So Jan 19, 2014 6:44 am

Anders als erwartet suchten sich die Schüler recht schnell ihre Partner. Einige schienen nicht ganz so begeistert zu sein, andere wiederum hatten den Gesichtsausdrücken nach keine Ahnung wer wohl ihr Partner war. Doch Artair war sich sicher das am Ende alle jemanden hatten. Ob sie nun jedoch wirklich alle zu denen gingen wo sie eingeteilt waren ließ sich nicht so sicher sagen. Aber der dunkelhaarige Mann war sich sicher das man seine Aufteilung beachtete.

Und da ging es auch schon los. Artair wollte sich erst einmal ein Bild davon machen was die Schüler konnten. Sollte jedoch einer zuweit gehen könnte er immer noch eingreifen. Doch bis jetzt sah alles ganz friedlich aus. Hier und da wurde sich verbeugt - oder auch nicht - , Flüche schossen aus den Zauberstäben heraus und trafen entweder ihr Ziel oder gingen daneben.
Es sah alles ganz gut aus allerdings war es nicht perfekt. Artair ging davon aus das die Schüler mehr ungesagte Zauber benutzen würden, doch komischerweise war dem nicht so. Dafür gab es nur zwei Erklärungen: Entweder sie waren nicht in der Lage dazu oder sie hatten schlicht keine Lust sich anzustrengen. Der Astronomielehrer nahm sich vor sich damit in naher Zukunft noch einmal zu beschäftigen.
Fürs erste reichte es wenn er durch die Gänge ging und sich anhörte und anschaute was die Schüler zum Besten gaben.
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Valentin Riddle
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Mo Jan 20, 2014 4:58 pm

Die Antwort Arcadias brachte Valentin dazu nachdenklich zu nicken: "Ja...", murmelte er, "da könntest du Recht haben, Professor McGonagall will ihn gar nicht loswerden, nicht wahr?", seine Stimme floss dahin, ein Hauch. Dass seine Freundin das Gewimmer ihrer Opfer bei einem unbelebten Objekt vermissen würde konnte der Riddle verstehen, zumal körperliche Gewalt keine spannenden Nebeneffekte erzeugte an welchen man sich sonst hätte erfreuen können. Ein beunruhigendes Schimmern blitzte in seinen abgründigen Augen auf als er beinfällig lächelte, bevor er ihr den Antrag machte. Arcadias Reaktion ließ den Jungen für einen Augenblick zu versteifen, die weichen, warmen Lippen berührte seine makellose, blasse Wange und als der hochgewachsene Siebtklässler sich aufrichtete schien für einen Moment mattes Rosa auf seinem Gesicht zu erblühen. Das Severus das angesprochene Thema unangenehm war entging dem Halbveela gänzlich, vertiefen konnte er es jedoch nicht da sie unterbrochen wurden als der Lehrer hereinkam.
Das es zu einem Gemetzel kommen würde bezweifelte Valentin ernsthaft, doch er war für den Moment ganz froh darüber, seine Kleidung sollte sauber bleiben. Dennoch verneigte er sich leicht in Richtung der Pinkhaarigen. Der Blick seiner violetten Augen glitt durch die Halle, sein einem Kunstwerk gleichendes Antlitz drückte matte Langeweile und Desinteresse aus. Er hielt inne als ein Paar von Ravenclaws auf ihn zukam, langsam und ihn ein inniges Gespräch vertieft. Ob sie das waren worum alle Welt so einen Aufstand veranstaltete? Ein Pärchen, ineinander verliebt, sich zugetan über die Grenzen des erträglichen hinaus? Immer wieder glitten ihre Blicke zum Schulsprecher und der Riddle dachte für einen Moment darüber nach ob sie über ihn gesprochen hatten, natürlich hatten sie - was sonst wäre in diesem Moment wichtig gewesen? Das zierliche Mädchen welches auf sein verderben zuschritt. Ihre Augen, welche sich, unter gesenkten Liedern und leicht zur Seite geneigten Blick auf ihn fixierten als der Junge mit einem Zwinkern in der Menge verschwand, waren von einem auffälligen eisblau, umrahmt von einem dunklen Rand, beinahe den Augen eines Wolfs gleichend. Hübsch, wie Valentin fand, passend zum blassen Teint und den langen, dunklen Haaren des Mädchens. Sie wäre eine adrette Skulptur gewesen, entzückend anzuschauen. Nicht gut darin Mienen zu lesen und unterschwellige Stimmungen zu spüren war der Ausdruck der in ihren Wolfsaugen blitzte etwas das der Erbe Slytherins zu erkennen gelernt hatte, da er es gut kannte. Es war Furcht, verborgen, nur schwach, doch das Mädchen wusste dass sie ihm unterlegen war, ausgeliefert, ohne jede Hoffnung darauf dieses Duell beherrschen zu können.
In einigen Schritten Entfernung hielt sie inne, den Zauberstab in der Hand und nun mit offenem, klaren Blick. Eine Kämpfernatur, vielleicht, oder sie war fatalistisch veranlagt und wollte dem Tod ihr hübsches Gesicht zeigen, pathetisch doch gleichsam poetisch in seiner Belanglosigkeit.
Der Neffe des Dunklen Lords vollführte eine unübliche Verbindung aus Knicks und Verbeugung, elegant und geschwungen, bevor er sich mit einem zarten Lächeln auf den Lippen an seine Duellpartnerin wandte: "Miss...Valerie", sagte der Junge mir perlender Stimme, "Es ist mir eine Ehre, möge der Vorhang sich heben für unsere Darbietung.", das spöttische Funkeln in seinen Augen strafte das Lächeln lügen, der Spott war kalt. Seine langen, filigranen Finger glitten in den weiten Ärmel seines rechten Armes und er zog seinen langen, geraden Zauberstab hervor. Mit schimmernd glich der elegante Stab beinahe einem Taktstock für eine Arie der Zauberei. Den linken Arm in einem geschwungenen Bogen bewegend schob er die sie umgebenden Schüler ein Stück fort, wobei einige stolperten und Laute der Überraschung und des Ärgers von sich gaben, so dass um ihn und Valerie ein Kreis von einigen Metern Durchmesser entstand. Das Mädchen hatte abgewartet doch einen Moment verblüfft um sich geblickt, und richtete nun ihren Zauberstab auf den Slytherin, welcher, mit einem verträumten Lächeln den einen Arm hob und den anderen lässig vor die Brust hielt, während um ihn herum ein Wirbel von Blüten entstand, welche sich in einem anschwellenden Wind ausbreiteten, bis über ihrem Kreis ein leichter Regen von Kirschblüten niederging. Schwach legte sich ein blumiger, frischer Duft über die beiden Duellanten, während zwischen ihnen die Blüten umher tanzten. Dann, eine beiläufige Bewegung, zuckte ein roter Lichtblitz aus Riddles Stab, ein Schockzauber, wortlos, mit welchem er testen wollte wie es um die Reaktionen seines Opfers stand. Sie waren überraschend gut, mit einem beinahe intuitiven Schildzauber werte Valerie den Strahl ab, sie hatte den Zauber ebenfalls nicht ausgesprochen. Ein weiteres, elegantes Zucken des Handgelenks, und ein zweiter Blitz verließ den Stab des Slytherin, diesmal hatte er keinen Schockzauber benutzt sondern einen Lähmfluch, welcher ein wenig matter leuchtete als 'Stupor', doch in einer eigenen Variante des Halbmenschen: anstatt ihn mit einem einfachen Schildzauber zu blocken musste der Fluch aufgehoben werden, was deutlich mehr Konzentration und Kraft erforderte. Die Ravenclaw wirkte zunächst überrascht als sie wie zuvor rasch ihren Schild beschwor und dennoch spürte wie sich bleierne Schwere über ihre Glieder zu legen begann, dann jedoch mit konzentrierter Miene den Zauber neutralisiert. Ihr Blick wirkte beinahe neugierig als sie nun ihrerseits den Schritt wagte anzugreifen, vielleicht dachte sie darüber nach welchen Zauber er wohl angewandt hatte "Expelliarmus!", rief sie und versuchte damit ihren Gegner zu entwaffnen. Aus reiner Gewohnheit studierte Valentin ihren Stil, vermutlich hatte sie den ersten Angriff aus reinem Reflex heraus abgewehrt und deswegen wortlos gezaubert, sie war also keine geübte Duellantin. Ihren Zauber mit einer knappen Handbewegung zur Seite und in die umstehenden, inzwischen ebenfalls kämpfenden, Schüler ihres Jahrgangs schleudern war eine Kleinigkeit. Innehaltend lächelte Voldemorts Neffe Philbrick an: "Wie überaus beeindruckend, Ihr steht noch auf den Beinen.", der Tonfall drückte nichts anderes als Bewunderung aus, doch die großen, im schimmernden Licht schillernden, Amethyste, die seine Augen waren, vermittelten etwas anderes.
"Alltagsmagie scheint Euch zu liegen, holde Dame, doch ist sie nicht überaus eintönig?", fragte Riddle mit träumerischer Stimme, bevor er den Zauberstab beinahe träge auf das Mädchen richtete: Die umhergleitenden Blüten wirbelten auf, ballten sich hinter dem Veela zu einem Schwarm zusammen bevor sie als peitschender, wispernder Regen an ihm vorbei auf Valerie zuströmten und sie einhüllten. Ihre zarten Ränder waren rasiermesserscharf, und erste, feine Schnitte tauchten auf den unbedeckten Stellen ihres Körpers aus. Ihrer von Blüten vernebelte Sicht war der Blick auf Valentin verdeckt, welcher leise, und einer feinen Glocke gleich, lachte.

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Regulus A. Black
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Mi Jan 22, 2014 9:23 am

OOC:Arcadia und Regulus setzen diesen Post aus, wir posten uns so schnell wie möglich wieder rein.
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Fr Jan 31, 2014 2:10 pm

Verzweifelt versuchte die Ravenclaw Zeit und Raum in ihre Gewalt zu bringen. Flehte, bittete, als sie merkte, dass es zwecklos war. Ein Augenblick, nur ein Moment würde reichen und sie wäre verschwunden, irgendwo in der Menge aus lauten, teilweise änglichen und teilweise freudigen Schülern. Sie hätte sich ihr Element ihrer innerlichen Unscheinbarkeit zu nutzen gemacht und wäre unter allen anderen einfach unsichtbar geworden. Das war etwas in dem sie gut war. Unsichtbar werden, unscheinbar und sich im Schutzt anderer einfach in Luft auflösen. Doch es gab jetzt, genau in diesem Moment kein Entrinnen. Valentin, ohne Zweifel einer der mächtigsten Schüler ihrer Schule stand vor ihr, den Zauberstarb, nach den ersten vorbildlichen Gesten auf sie gerichtet und hatte sie ohne es zu wissen bereits ihrer mächtigsten Waffe entraubt. Auf seine anfänglichen, überaus freundlichen Worte, welche sie nicht erwartet hatte hatte sie nur, seinem Blick ausweichend antworten können.
"Nein, nein. Es ist an euch mir diese Ehre entgegenzubringen. Ich fühle mich, trotz des Zufalls, welcher uns entgegen Entscheidungen zusammen brachte, geehrt mich gegen euch duellieren zu dürfen" schon jetzt kristallisierte sich die Unsicherheit und Schüchternheit aus ihren Worten klar heraus. Auch wenn der Geist hinter all ihrer Schüchternheit fest dazu entschlossen war nicht kampflos aufzugeben. Und obwohl Valerie teils aus Höfflichkeit, teils aus Angst was sie sehen würde stehts seinen Blickkontakt mied, so entgingen ihr doch nicht die spöttischen, herablassenden Gesten, die sie erschaudern ließen und sie sich unwohl fühlen ließ, wie sie es lange nicht mehr verspürt hatte. Die anmutige, doch zurückhaltende Verbeugung der Schwarzhaarigen folgte und auch ihr Zauberstarb hob sich langsam, während sie sich auf ihr "Ziel" fokusierte. Die Welt um sie wurde unscharf, verschwamm, bis sie schließlich nur noch ein undeutlicher, milchiger Nebel war. Ihre Konzentration legte sich vollständig auf ihr Gegenüber und ihre Haltung wurde wie automatisch stabiler. Die ersten Flüche kamen so überraschend schnell, dass es die intelligente Ravenclaw selber wunderte, wie eilig sie es geschafft hatte zu reagieren. Allein dieser kleine Erfolg würde ihr reichen und hätte, wenn es nach ihr gegangen wäre gereicht um das Duell zu beenden und den Tag in diesem Punkt mit einem erfolgreichen Fortschritt abzuschließen. Doch dieses Wunschdenken brachte sie nicht weiter. Der stumme Protego war gut ausgegangen und dafür, dass sie in praktischer Zauberei generell nicht sonderlich bewandert war für einen unausgesprochenen Zauber, wie sie fand doch sehr gut gewesen. Generell hatte sie die Angewohnheit sich zu unterschätzten und so war es eine angenehme Überraschung, dass sie noch nicht, sich windend, auf dem Boden lag. Es war einer der harten Kontraste, die ihr Leben immer und immer wieder wie gespanntes Garn durchschnitt. Ihre bedingungslose Bescheidenheit, welche sich in Verbindung mit der selbstkritischen Unterschätzung, die sie erfüllte nicht verstand und sich nicht zu einem Gesamten zusammenfügen ließ. Es dauerte, nun da der Adler sich nur noch auf seine Aufgabe konzentrierte, so lange durchzuhalten, wie es in ihrer Macht stand nicht lange bis sie selbst zu einem Zauber griff und ihm einen Expelliarmus entgegenschleuderte, den er mit scheinbarer amüsierter Leichtigkeit umzuleiten wusste. Nichts anderes war zu erwarten gewesen. Ihr Schicksal war besiegelt und es war lediglich ein Katze-Maus-Spiel, welches sie hier führten. Für einen Moment kam ihr das Leben wie ein Film vor. Wie ein Film, den man schon tausende Male gesehen hat und genau weiß welche Szene als nächtes kommt, wie die momentane endet und wer am Ende als der Held und wer als der Schurke die letzten paar Minuten erfüllen wird. In den eisblauen Augen spiegelte sich eine ihr selbst unbekannte Entschlossenheit und Willenskraft, die sie niemals zuvor an sich hatte feststellen können. Seine Stimme drang markant an seine Ohren, flüsterte ihr Worte, die nicht mehr Bedeutung besaßen, als alles andere Triviale auf der Welt. Wieso steckte in seinen Worten so viel Spott und warum sprach er die Lüge aus, welche ihm doch keinen Vorteil brachte. Schon früh hatte die Schülerin eingesehen, dass sie zu viel nachdachte und dass es richtig war auch mal den Kopf auszuschalten und dieser Moment bestätigte es ihr. Doch wie einen Kopf abstellen, welcher immer arbeiten muss, einen Kopf, der wie eine Maschine immer und immer weiter seiner Aufgabe nachgeht. Beobachtet. Analysiert. Behutsam Interpretiert? Sie konnte nicht damit aufhören und allein die Vorstellung an diese ekelerregende, sie komplett verzehrende Langeweile bestärkte sie. Schnell versuchte sie den Gedanken an den Fluch zu verdrängen. Doch es war ein Moment zu lange, der sie aufhielt, ein Erlebnis mehr, welches sie dazu brachte diese sie ständig verfolgende Langeweile zu hassen, zu verabscheuen und sie zu missbilligen. Plötzlich war die Luft erfüllt. Der seidige Schleier, welche sich auf ihre Augen gelegt hatte, als sie ohne es zu wollen in ihre Gedanken abgerutscht war verblasste und zeigte ihr schon im nächsten Moment, wie die zuvor noch friedlich in der Luft schwebenden Blütenblätter ihre Beschaffenheit und Form veränderten. Es war zu spät um zu reagieren und schon schnellten die Blüten auf sie zu, schnitten in ihre Haut, ließen keine Gnade walten. Es dauerte ein paar Sekunden bis Valerie spürte wie ihr das Blut warm die Arme runterlief, sogar ihr Gesicht war an ein oder zwei Stellen geschnitten worden. Ein eigenartiges Kribbeln ging, neben dem feinen Schmerz von den kleinen Wunden aus.
~So muss sich auch Gift anfühlen~ schoss es ihr unbezogen durch den Kopf und schon lief sie Gefahr wieder mitgerissen zu werden. Sie war noch lange nicht bereit aufzugeben. Er müsste schon mehr machen, damit sie sich ihm ergab und schon hatte sie ihren Zauberstarb in einer schnellen Bewegung geschwungen und die Blüten um sie herum begannen in einem unnatürlich gierigen Feuer zu verbrennen. Kein Wort hatte ihre Lippen verlassen. Tatsächlich! Es hatte schon wieder geklappt. Doch fortgehend wollte sie es trotz alle dem lieber nicht noch einmal riskieren und einen Fehler machen. Geräuschlos rieselte die Asche der Blüten um sie herum zu Boden und stellte das nur so schüchtern und artige Mädchen in ein völlig entgegengesetztes Licht, welches auf eine eigenartige Weise unsagbar gut zu ihreren Augen passte. Das Grau der Asche erinnerte an Tod, an Zerstörung und Niedergang.
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Emily Grey
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Do Feb 06, 2014 10:49 am

Nach einer Weile und etwas außer Atem betrat Emily Grey die große Halle, sie hatte die Zeit vergessen, da sie noch in der Bibliothek gewesen war um etwas nachzulesen.
Sie strich sich eine dunkle Haarsträhne aus der Stirn, die sich aus ihrem Dutt gelöst hatte, hinters Ohr.
Die große Halle war voll von Schülern und Schülerinnen. In der Luft hing Magie und Sprüche wurden laut gerufen. Überall sah man die bunten Lichter, der einzelnen Flüche.
Ein buntgefleckter Kater betrat den Raum und huschte zu Emily, die ihm lächelnd über den Kopf strich.
,,Jack, eigentlich solltest du nicht hier sein. Auch wenn du ein Kniesel bist.",sprach sie mit leicht melodisch klingender Stimme. Ihre Stimme klang nicht zu hoch und nicht zu tief. Mit ihre zarten Hand krauelte sie Jack hinter den Ohren, der das ganze schnurrend genoss.
Nach einer Weile ließ Emily von ihm ab und wendete sich dem Geschehen in der Halle zu. Sie hatte sich erstmal an den Rand des Geschehens gestellt, da sie nicht wusste mit wem sie sich heute duellieren sollte.
Aufmerksam huschten die braungrünen Augen hin und her, scheinbar darauf bedacht kein Detail auszulassen. Die Arme vor der Brust verschränkt sah die siebzehnjährige Hexe den Duellanten zu, während dessen strich ihr Jack um die Beine.
Die zarten Finger, die so zerbrechlich schienen und dennoch kräftig zu packen konnten, bohrten sich leicht in ihre Unterarme, wie immer wenn sie sich konzentrierte.

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Arcadia Silverspur
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Mo Feb 10, 2014 8:09 am

"Nein, die Gryffindors halten doch zusammen wie's ätzender gar nicht sein könnte. Die Hauslehrerin ist da keine Ausnahme. Und dann den Slytherins vorwerfen wir würden nur auf die Leute aus unseren Reihen Acht geben.", meinte Arcadia und zog dabei ihre Mundwinkel angeekelt nach unten. Sie mochte es nicht, wenn Leute einander bevorteilten, egal aus welchem Haus sie denn sein mochten. Ehe sie sich ihrem Duellierpartner widmete schenkte sie Valentin noch ein aufmunterndes Lächeln. Sie hatte die Vermutung, dass ihn der bevorstehende Zweikampf nur wenig reizte. Es war einfach keine Herausforderung für den Siebtklässler, sich mit seinen Mitschülern zu duellieren. Arcadia wusste, dass keiner von ihnen Valentin auch nur halbwegs das Wasser reichen konnte und so musste sich der auffällige Riddle gerade vorkommen wie ein Hai unter Goldfischen.

Als die Slytherin auf dem Weg durch die Große Halle bemerkte, wie Regulus schon einmal aus Vorsicht fein säuberlich sein Sakko in Sicherheit brachte musste sie schmunzeln. Diesem Jungen müsste wirklich einmal jemand den Stock aus dem Hintern ziehen. Aber er war ihr durchaus sympathisch, zumal sie ihn durch die vielen gemeinsam verbrachten Stunden auf dem Quidditchfeld besser kannte als die meisten, die er gar nicht erst an sich heran ließ. Dazu kam noch, dass Regulus sie vor kurzem um Hilfe in romantischen Angelegenheiten gebeten hatte. Zuerst hatte Arcadia gedacht, sie hätte sich verhört, als er ihr eines Tages nach dem Training aufgelauert und sie ungewohnt kleinlaut gebeten hatte, ihm ein paar Tipps im Umgang mit Mädchen zu geben. Es hatte ihr damals einiges abverlangt, in diesem Augenblick nicht in schallendes Gelächter auszubrechen, aber selbst die vorlaute Slytherin hatte Takt genug um Regulus in diesem Schwächemoment nicht völlig vor den Kopf zu stoßen. Vor allem wollte sie auch vermeiden, dass er dann zu traumarisiert wäre, sie je wieder anzusprechen. Denn leider gab es in Hogwarts so einige, die Arcadia ob ihres frechen Mundwerks und ihrer oftmals zu direkten Art mieden.

Schlussendlich bei Regulus angekommen vollführte der eine aufwendige Begrüßung und Arcadia wusste nicht, ob sie die Augen verdrehen oder einfach lachen sollte. Sie entschied sich für letzteres. Wieso musste sich der Großteil der männlichen Slytherins auch immer aufführen, als kämen sie direkt aus dem 19. Jahrhundert? Doch sie spielte mit. Etwas unbeholfener als der in Sachen Benehmen deutlich besser geschulte Blackspross fasste die pinkhaarige Hexe den Saum ihres Rockes zu ihrer linken und rechten, und zog beide Enden eine Spur nach außen, ehe sie ihre Version eines Knicks zum Besten gab. "Ganz meinerseits der Herr.", grüßte sie zurück und ließ ihren Blick auf die sorgfältig gefaltete Anzugjacke schweifen, die der Mitschüler gerade eben ausgezogen hatte. "Sicher dass du das Jackett nicht wieder anziehen willst? So zerschredder ich eben zuerst Hemd und Hose."

Dann ging es endlich los und im Gegensatz zu Valentin freute sich Arcadia auf das Duell. Mit Regulus als Partner hatte sie auch wirklich Glück gehabt; nicht nur, dass sie ihn gut leiden konnte, sondern er war noch dazu ziemlich gut in dem was er tat. Es würde also sicher nicht langweilig werden. Den ersten Spruch von Regulus' Richtung wehrte die junge Hexe ohne jede Probleme ab. Es war ja nicht so, als hätte sie nicht damit gerechnet und ein einfacher Schildzauber reichte aus, um den Confringo von sich zu lenken. Ob der Fluch sich dabei im Raum verirrte und aus Versehen einen anderen Schüler traf, kümmerte die Slytherin wenig. Dazu gab es schließlich die Aufsichtsperson. Nun da der Kampf endlich begonnen hatte, hatte Arcadia so richtig Lust, sich gegen ihren Duellpartner auszuleben. "Densaugeo!", rief sie und bewegte ihren Zauberstab in der passenden, schleifenförmigen Bewegung. Sie erwartete nicht, dass der Zauber sein Ziel erreichen würde, obwohl sie sicherlich Spass hätte, wenn es so wäre. Der Gedanke an Regulus mit gigantischen Schneidezähnen ließ die Hexe kurz böse aufkichern.
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Regulus A. Black
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Sa Feb 15, 2014 8:11 am

Keine Gnade, warum auch würde er zögern würde die pinke Slytherin ihn erstens unterbuttern, zweitens auslachen und dritten maßregeln warum er nicht alles gegeben hatte.
Doch wenn er genau darüber nach dachte, egal wer sein Partner sein würde, Rücksicht war keine seine Stärken und Verständnis erst recht nicht.
Und Humor auch nicht.
Er hob seine geschwungene Augenbraue und versuchte witzig zu sein, in der Regel scheiterte er daran kläglich weil schwarzer Humor war so viel einfacher.
"Wenn du mich ausziehen willst ist dies nicht der richtige Ort Missy!" und es bildetet sich so etwas wie ein Lächeln auf seinen Lippen, es war eine Mischung aus skurril und belustigend, weil er selten diese Muskeln im Gesicht bewegte.
Regulus bemerkte durch aus  dass die restlichen Schüler bereits dabei waren ihr Werk zu vollführen und wie erwartet blocket Arcadia seinen Zauber ab.
Sie enttäuschte ihn nicht.
Arcadia war eine faszinierende Persönlichkeit, sicherlich sie war wie Valentin ein Paradiesvogel wie sie im Buche standen, aber sie hatte ihren Charme und ein einehmendes Wesen, wobei eigentlich waren alle ihre Attribute wie ihre freche Art ihre mangelnde Disziplin und ihr Ehrgeiz Eigenschaften die auf einige in Regulus Kreis zutraf aber die wohl simpelste  war, sie nervte nicht. Eine unkomplizierte Zeitgenossin die ihn auch ohne viele Worte verstand. Sicherlich wusste der junge Black aber auch, dass er so sehr er mit ihr sympathisierte er selten Jemanden um sich länger ertrug, er genoss lieber seine Ruhe, denn die war ihm heilig. Die Gedanken wieder im Hier und Jetzt konzentrierte er sich auf das Duell. Neugierig welchen Zauber sie benutzen würde, musste er innerlich Lachen, er hätte es sich denken können.

Den Zauberstab schwingend blockte er ihren Zauber mühelos ab, und leitete ihn einfach weiter. Mit der selben Bewegung rief er erst " Everte Statum", sollte sie ihn abblocken oder abbekommen war ihm gleich, er diente regelrecht zur Ablenkung. Der einfahce Duellzauber, der den Gener umfallen ließ, war aber an sich kein Hindernis für die Slytherin.
Sein eigentliches Ziel war der Boden unter ihren Füßen. Kaum dass er den Duellierzauber ausprach fügte er ein lautes " Bombarda Maxima!" hinzu und sprengte den Boden unter ihren Füßen weg.

ooc: sorry dass der so kurz ist aber mim handy ist das anstrengend ;O;
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Valentin Riddle
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Mo Feb 24, 2014 9:56 am

Severus setzt für diese Runde aus, es kann also weiter geschrieben werden:

Es folgen also Cassiopeia; Chloe usw. (James wird vermutlich ebenfalls auf den Post warten, kann also auch übersprungen werden)

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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Sa März 01, 2014 2:54 pm

Cassie betrachtete ihren Gegner gerade als dieser nun ebenfalls mit dem duellieren anfing und er schoß gerade einen Furunkulus auf sie ab. Denn sie jedoch mit einem einfachen Protego blockte sodass dieser ohne ihr zu schaden ins nichts einschlug. Sie schoß nun ihrerseits einige Flüche in schneller Abfolge zurück und bewegte sich ziemlich flink, sodass selbst wenn sie mal zu langsam mit einem Abwehrfluch war, meist noch entkam indem sie ihre flinken Reflexe benutzte. Manche mochten dies für herumtänzeln halten, doch es war viel mehr als das. Als er etwas von Na schön Madame meinte und nun auch eine Verbeugung in schneller Folge andeutete und dann einfach weiterkämpfte als wäre niuchts  vorgefallen imponierte der ungewöhnlichen Slytherin und sie betrachtete den anderen in seinen Bewegungen. Wäre er kein Mann würde sie vielleicht sogar öfter Zeit in seiner Nähe verbringen. Doch sie konzentrierte sich wieder aufs duellieren, denn gerade in dem Augenblick schoß er einen Impedimenta auf sie ab, dem sie mit einer Rolle zur Seite entkam. Als er dann auch noch einen Incarcerus hinterherschickte riss die Slytherin ihren Arm mit dem Zauberstab hoch und beschworr einen Schutzschild, an dem der Fesselfluch abprallte. Doch sie hatte nicht vor das einfach auf sich sitzen zu lassen und ihre Flüche waren nun ein wenig aggressiver, jedoch beiweitem nicht wirklich überdurchschnittlich als gefährlich eingestuft. Es war immer noch im Bereich des möglichen eines fleißigen SChülers. Mittlerweile hatten wohl einige Zauber doch ihr Ziel gefunden, denn die Brünette fühlte eine leichte Spur blutes über einen kleinen Schnitt an ihrer Wange fließen und auch bei ihrem Gegner meinte sie ein oder zwei kleinere äußerlickhkeiten zu erkennen, die darauf hindeuteten dass ihr Duell nicht ohne Früchte verlaufen war. Doch langsam wollte ise dem Ein Ende setzen und sammelte nochmal ihre Kraft. Sie ahtte fast vergessen dass der Lehrer ihnen immer noch zuschaute und wohl bald bei ihnen eingreifen würde,wenn es so weiterging wie es sich bisher entwickelt hatte. Denn keiner von beiden schien wirklich aufgeben zu wollen. Die Slytherin fuhr sich in einer streichenden Bewegung das Haar zurück während sie einen Rictussempra auf ihn abfeuerte auf dem nun ebenfalls ein Fesselfluch folgte. Doch sie wollte auch noch einen Entwaffnungsfluch nachsetzen. Denn eine Reynolds würde nicht so einfach aufgeben selbst wenn sie ihre Namensvettern hasste.
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Chloe Victoria Dampierre
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Fr März 07, 2014 10:14 am

Ich sah mich um na toll wie soll ich den den jetzt finden?fragte ich mich als ein Junge zu mir kam.Ich legte den Kopf schief und musterte ihn.dann ging ich auf ihn zu ,,Ja ich bin Chloe..Chloe Victoria Dampierre" stellte ich mich vor.
Dann erwiederte ich sein lächeln es schien irgendwie geheimnissvoll,,Ich hoffe doch auf langweilige Sachen stehe ich nicht" sagte ich dann grinsend und fuhr  mir durch mein Haar zog meinen Zauberstab und verbeugte mich vor ihm,,dann lass uns doch mal anfangen"

ich sah ihn nur aus etwas entfehrnung an ehe ich erst einen einfachen Entwaffnungszauber benutzte jedoch sprach ich ihn nicht aus gebrauchte den Sprachlosen Zauber...
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Mi Apr 02, 2014 10:54 am

Carey schaute ihr in die Augen und nickte einmal lächelnd. Dann ging auch er etwas auf Distanz, denn er brauchte Überblick. Wenn man in einem Duell keinen Überblick behält, passieren nicht nur Fehler, sondern man gerät in Situationen die man...nicht möchte.
"Soso....du stehst auf keine langweiligen Sachen ?? Stehst du denn mehr auf etwas Schnelleres ??" fragte Carey sie. Seine Frage war bewusst so gestellt, dass man sie zweideutig verstehen konnte.
Er sah, wie sie sich durch ihre Haare fuhr und für einen kleinen Moment war er wirklich sehr fasziniert von ihr. Doch riss er sich zusammen und kehrte wieder zu seinem ruhigen und kontrollierten Verhalten zurück. "Chloe heißt sie also.... ich vermute, dass sie es mir garantiert nicht einfach machen wird. Ich bin wirklich sehr gespannt....jedoch werde ich ihr in diesem Kampf mal meine etwas....andere Seite zeigen.... sinnierte er und für einen kurzen Moment funkelten seine Augen, doch konnte es auch nur eine Einbildung gewesen sein.
Irgendetwas blitzte auf und Carey torkelte kurz etwas nach rechts und entging so nur mit Glück einem Zauber von Chloe. Kurzzeitig stutze Carey. "Wortloszauber ? Eine Gryffindor ? Nun gut. Ich dachte zu so etwas seien nur Ravenclaws und Slytherins fähig....doch scheine ich mich getäuscht zu haben. Doch wird sie sich garantiert freuen, wenn ich sie genau mit so einem Zauber kontern werde..." sinnierte er, schwang seinen Zauberstab und schickte ihr einen wortlosen Zauber entgegen. Es blitzte rot auf und schon schnellte der Zauber auf Chloe zu. Es war ein einfacher Schockzauber, der sie, wenn er sie nicht lähmen würde, auf jeden Fall zurückwerfen würde. "Ich bin sehr gespannt, wie ihr dies schmecken wird...." dachte Carey gehässig und sein Lächeln wurde kalt.
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Artair Kincaid
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Mo Apr 14, 2014 12:59 am

Entgegen seiner anfänglichen Bedenken und Zweifel musste sich Artair doch eingestehen, dass die Schüler die Wortloszauber doch recht gut beherrschten. Der Astronomielehrer war jedoch eher zurückgezogen und gab keine Anweisungen. Er beobachtete nur. Und innerlich hoffte er das die Stunde bald vorbei war. Nicht das er sich langweilte, nein aber sein Bedürfnis nach Nikotin wuchs mit jeder Sekunde. Artair war sich sicher, das er irgendwann durch dieses Zeug sterben würde aber was sollte es schon. Schließlich hatte doch jeder so seine Laster. Noch ein Grund warum er lieber stumm durch die Reihen ging statt etwas zu sagen.
Als er schließlich am anderen Ende der Halle ankam, lehnte er sich an einen der Tische die zurückgezogen wurden, um Platz zu schaffen. Er schloss für einen Moment seine Augen und atmete tief durch, doch es dauerte nicht lange bevor er sie wieder öffnete. Bilder erschienen vor ihm, schreckliche Bilder die er verdrängen wollte. Bilder die vor ihn immer wieder auftauchten. Er bemerkte ein leichtes Zittern seiner Hände und das Verlangen nach einer Zigarette wurde immer größer. Erwartungsvoll schaute er auf seine Uhr und ja man meinte es gut mit ihm. Nur noch 3 Minuten dann war es endlich geschafft.

Zügig erhob er sich und ging wieder nach vorn, dahin wo die Schüler ihn sehen konnten: "Schüler, die Stunde ist vorbei. Bitte beendet eure Duelle und ich will keine Verletzten auf die letzte Minute sehen. Wir sehen uns dann wahrscheinlich zum Astronomieunterricht. Einen schönen Tag noch." Der großgebaute Mann sprach sehr laut und deutlich, er wollte raus. Und ohne weiter auf die Schüler einzugehen verschwand er genauso schnell wie er am Anfang der Stunde aufgetaucht war.
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Valentin Riddle
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Mo Apr 14, 2014 10:35 am

Das Mädchen…wie hieß sie gleich…hatte irgendetwas Langweiliges geantwortet, vermutlich hatte sie sich selbst zu ihrem Los gratuliert. Oder doch eher beklagt? Der Slytherin zweifelte dass die Ravenclaw auch nur den Hauch einer Ahnung hatte was er ihr antun könnte. Das Gestotter war kaum verständlich gewesen, lediglich den weichen Klang ihrer Stimme hatte er wahrgenommen.
Als sein Blütenzauber von knisternden, zischenden Flammen verzehrt wurde glitzerten die unnatürlichen Augen des Halbveela von einem Funken Neugierde auf. Wer immer sie war, sie zeigte eine gewisse Intuition bei der Anwendung von Magie. Schweigend lächelte der Silberhaarige während die Asche zu Boden rieselte, die Ästhetik des Augenblicks genießend. Die verschiedenartigen Schattierungen vom Grau der Asche und des Steins zeichneten ein melancholisches Bild von Verfall und Niedergang. Es passte zur Farbe ihrer Augen, ein interessanter Kontrast, umso mehr beachtete man Haar und Teint. Aus dem Augenwinkel verfolgte Riddle wie ihr…Lehrer…die Halle verließ – wozu genau hatte man ihn gleich bestellt? Beigebracht hatte er nicht einmal den anderen, weniger begabten und fähigen Schülern der vier Häuser. Der Neffe des Dunklen Lords war sich sicher den heruntergekommenen Mann spielend überwältigen zu können. Nach Außen hin regungslos verharrte Valentin schweigend, bis zu dem Moment in dem die Türflügel zufielen. Sein Zauberstab blieb auf die Ravenclaw gerichtet, doch es war der andere Arm den er bewegte. Kaum merklich hob der Junge ihn an und spreizte die filigranen Finger in ihre Richtung. Das Licht schimmerte auf den langen, lackierten Nägeln während die Asche um das Mädchen herum aufwogte. Die graue Maße wirbelte umher und bildete innerhalb weniger Augenblicke Thiuth, die Rune der Zeit. Ohne direkte Zeugenschaft eines Lehrers wagte der Junge seine eigenen Zauber einzusetzen. Den Fluss der Magie spürend nutzte er seine Macht um die der Rune eigene Zauberkraft zu verstärken, begrenzt auf den kleinen Kreis der die Rune umgab. Es war verständlich dass die gewöhnliche Hexe nicht in der Lage war die Wirkung dieses Zaubers aufzuhalten, es würde an ein Wunder grenzen wenn sie verstand wie ihr geschah. Von einem Moment auf den anderen verzerrte sich die Zeit  - oder war es nur ihre Zeitwahrnehmung? Nicht einmal Valentin selbst war in der Lage diese Frage zu beantworten. Für die Ravenclaw musste es verstörend sein, alles um sie herum musste von jetzt auf gleich unfassbar langsam erscheinen, die Bewegungen der Anderen, ihre Laute, das Brennen der Schnittwunden an ihrem Körper, der Weihrauch der Blüten in ihrer Nase. Sie hätte sein Kichern nicht hören können, also schwieg der Slytherin, während er näher kam, die kurze Distanz zwischen ihnen mit wenigen, schwebenden Schritten zurücklegte. Der elegante, schwarze Umhang schmiegte sich an seinen schlanken, makellos geformten, mädchenhaften Leib. Die Absätze seiner Schuhe erzeugten ein feines, durchdringendes Klicken. Weniger Handbreit vom Rand des Zaubers entfernt blieb der Schulsprecher stehen, und gefangen von seiner Magie war Valerie gezwungen ihm in die abgründigen, wundervollen Augen zu blicken. Als das hungrige Feuer die wirbelnden Blüten verschlangen hatte er sich wieder an ihren Namen erinnert. Magie ließ das Mädchen die Worte verstehen, die Riddle an sie richtete, während sie sich im ewigen Moment des Blickkontaktes verlor, die Gedanken den Blüten gleich verschlungen von der magischen Aura und den schimmernden Augen. Neugierde, Geringschätzung, Triumph und eine Ahnung von Grausamkeit, wechselnd und zugleich, blitzten in dem dunklen Violett. „Erinnert euch an diesen Tag, Miss Valerie.“, hauchte der Halbveela mit zarter, klangvoller Stimme. „Ich habe euch große…Rücksichtnahme zu Teil werden lassen. Beweist dass diese Geste keine Verschwendung meiner Gnade war.“. Niemand sonst hatte die Worte hören können, vielleicht hatte er sie gar nicht mit dem Mund ausgesprochen. Ein sanfter Windstoß verwehte das Muster, zerstörte die Rune und der Zauber verging augenblicklich. Eine kleine Wolke des Staubs stob auf und strömte der makellosen Hand entgegen, die Finger bildeten einen Hohlraum, öffneten sich wieder und zwischen ihnen schwebte eine Sanduhr, gehalten von einem fein ziselierten Silberkäfig. Ranken schlangen sich an ihm herauf, bildeten Blätter, formten Streben. Das Metall schimmerte herrlich im matten Kerzenschein, doch der gleichmäßige Wirbel von Asche und feurigem Licht strahlte in einer erstickenden Düsternis, welche das Licht um die Uhr herum verschlang. Eine feingliedrige Kette aus smaragd-grünem Metall hielt das magische Werk, legte sich wie von selbst um den Hals des Mädchens und glitt dann sanft herab. Ohne ein weiteres Wort wandte der Schulsprecher sich ab und glitt durch die Halle, in Richtung Severus‘ und Arcardias.
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Chloe Victoria Dampierre
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BeitragThema: Re: Duellierunterricht   Sa Apr 19, 2014 12:14 pm

Erneut fuhr ich mir durch mein langes Haar meine großen graubraunenAugen lagen leicht amüsiert auf ihm.
,,Immer doch,was schnelles ist doch schön obwohl mann kann sich auch Zeitlassen und genauer sein was denHöhepunkt natürlich herauszögert und spannender gestaltet " sagte ich.Die Doppeldeutigkeit hatte ich sehr gut verstanden.
Ich lächelte leicht,irgendwas schien in seinen Augen aufzublitzen.Kurz war ich von dem blau gefesselt,es war einfach nur schön doch dann glitten meine Gedanken woanders hin.
'In genau einer Woche würde wieder Vollmond sein'dachte ich nachdem ich den Fluch abgeschickt hatte.Carey konnte sich nur knapp retten indem er zur seite taumelte.Leicht musste ich grinsen besonders als ich seinen leicht verdutzen Blick gesehen hatte.
,,Carey du hast doch wohl nicht das Gleichgewicht verloren" sagte ich und schickte einen Schockzauber ab.Blöd nur das er genau dies im selben Moment wie ich getan hatte.
Mit voller Wucht traf mich der Zauber mitten auf der Brust.Ich viel zurück und blieb am Boden liegen.er hatte mich nicht gelähmt nur zurück geworfen!
Mein Rücken schmerzte und für einen kurzen Moment musste ich die Tränen zurück halten erstmal wollte ich wieder Luft bekommen.
Ich drehte mich auf die seite,auch wenn es schmerzte aber nun bekam ich wieder Luft!
Ich sah zu Carey vorsichtig setzte ich mich auf,ich hätte vielleicht erwähnen sollen das ich eine Verletzung am Rücken hatte'sinnierte ich zuckte dann aber nur leicht mit den Schultern und verwarf den Gedanken.
Langsam verebbte der schmerz doch in der Lage aufzustehen fühlte ich mich noch nicht.
Der Lehrer hatte bereits die Stunde beendet und ein paar gingen wieder zu deren Freunden.Ich ich musste erstmal meinen Körper sortieren um mich erheben zu können.
Der schmerz war noch zu groß.
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Duellierunterricht
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